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    <title>506..K&#246;ln - eZine</title>
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    <description>Hier finden Sie pulsierende Gedanken und Erfahrungen, K&#252;nste und Talente, Technologien und Design, Ideen und Trends, News und Hintergr&#252;nde, Unkonventionelles und Schr&#228;ges, Szene(n) und Subkulturen, Brachfl&#228;chen und &#8220;Unorte&#8221; zu Alltag, Politik, Kultur, &#214;konomie und Theorie in 506..K&#246;ln. 506..K&#246;ln liegt im Landkreis/Stadt K&#246;ln;Nordrhein-Westfalen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Deutschland.</description>
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      <title>Internationales Frauenfilmfestival</title>
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      <dc:creator>506..K&#246;ln</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln kurz <span class="caps">IFFF</span> Dortmund | Köln, ist das führende internationale Frauenfilmfestival Deutschlands. Es findet jährlich abwechselnd in Dortmund und Köln statt. Wie der Name schon sagt, stehen bei diesem Festival Filme im Vordergrund, die von Frauen gedreht und/oder produziert worden sind.</p>


	<p>Das Programm des Festivals in Köln hat drei Schwerpunkte: Panorama, Querblick und einen Länderfokus. Das Panorama konzentriert sich auf das aktuelle Schaffen von Filmemacherinnen, unabhängig von Thema oder Genre des Films. Querblick fokussiert auf Filme mit lesbischen oder Transgender-Themen. Der Länderfokus gibt Einblicke in die Filmszene einer bestimmten Nation. In diesem Jahr ist das (wenig überraschend) China.</p>


	<p><em><strong>Außergewöhnliche Perspektiven auf in sich geschlossene Lebenswelten und soziale Gefüge eröffnet das Panorama 2008</strong></em></p>


	<p>Der Dokumentarfilm ist am stärksten vertreten, dies zeigt sich nicht nur in der Programmauswahl, sondern auch bei den Einreichungen. Hierbei geht es den Autorinnen nicht um Urteilsfindungen, sondern um alternative Wahrheiten, die den Zuschauer aktiv einbinden. Der Verzicht auf kommentatorische Wertungen aus dem Off, die formale Experimentierfreudigkeit wie auch inszenatorische Stringenz vermeiden vorgefertigte Antworten oder voreilige Schlüsse. Die unterschiedlichen formalen Inszenierungsstrategien des dokumentarischen Materials reflektieren auch jeweils sein Verhältnis zur Realität, die abgebildet wird und bieten den Protagonisten selbst den nötigen Raum, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Doch auch die Spielfilme des diesjährigen Panoramas präsentieren einen eigenen, engen Bezug zur Realität und erweisen sich als Grenzgänger ihres Genres.</p>


	<p><em><strong>Kinderträume, Elternwünsche, Altern, erste Liebe, jahrzehntelange Partnerinnenschaft, Drag King-Phantasien, Farben, Blumen und eloquente Genitalien</strong></em></p>


	<p>Immer mehr Filme behandeln lesbische Themen en passant, beziehen lesbische Lebens- und Liebesweisen wie selbstverständlich mit in den Plot ein. Doch so erfreulich eine solche Selbstverständlichkeit ist, es wäre zu kurz gegriffen jene Filme, die sich explizit mit Leben jenseits der Heteronormalität beschäftigen, für überflüssig zu erklären. Mit Nebenrollen ist es nicht getan, und die wachsende Vielfalt der „Lesbenfilme“ weniger zu beachten, wäre bedauerlich – werden doch auch hier eigene Konventionen immer neu in Frage gestellt und das Themenspektrum stetig erweitert. Dies geschieht nicht zuletzt durch den Einfluss der Transgender Szene, die die Uneindeutigkeit der Zweigeschlechtlichkeit nicht nur den so genannten Heterosexuellen immer wieder neu aufzeigt.</p>


	<p><em><strong>China ist ein Land im Umbruch. Ein kommunistischer Staat herrscht über ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, ganze Städte werden im Halbjahrestakt abgerissen und neu aufgebaut und die ehemaligen Wertesysteme halten nicht mehr, was sie einst versprachen.</strong></em></p>


	<p>Der abrupte Wandel und seine Auswirkungen auf die nach Halt suchenden Menschen, die sich in einer fremd gewordenen Welt zu Recht zu finden versuchen, sind das immer wiederkehrende Thema in den aktuellen Filmproduktionen. Es scheint, als wäre auch in den Seelen und Köpfen etwas zerbrochen, das wieder neu geformt und zusammengesetzt werden will. In dieser Zeit, in der geographische wie geistige Orientierungspunkte verschwinden, hält man sich an ein materialistisches Ersatzwertesystem.</p>


	<p>Analog zur chinesischen Gesellschaft hat sich auch die chinesische Filmindustrie in den letzten Jahren immer weiter ausdifferenziert. Neben offiziellen Produktionen entstehen durch privates Kapital, ausländische Kooperationen und unabhängige low budget Produktionen immer mehr Filme. Schon heute gilt China nach Indien und den <span class="caps">USA</span> als drittgrößter Filmproduzent. Die Zensurbehörden, deren Kriterien nicht konkret formuliert werden, sind toleranter geworden und in einen vorsichtigen Dialog mit den Filmemachern getreten. Allerdings sind noch immer nicht alle Filme in China zu sehen. Während sie weltweit auf Festivals gefeiert werden, leiden FilmemacherInnen wie Li Yu darunter, dass das chinesische Publikum ihre Arbeiten nicht zu sehen bekommt.</p>


<hr />


	<p><strong>Internationales Frauenfilmfestival Köln</strong></p>


	<p><em>Wann:</em> 23. &#8211; 27. April 2008<br/>
<em>Wo:</em> Köln<br/></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 16:04:23 +0200</pubDate>
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