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    <title>910..Erlangen</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/</link>
    <description>Hier finden Sie pulsierende Gedanken und Erfahrungen, K&#252;nste und Talente, Technologien und Design, Ideen und Trends, News und Hintergr&#252;nde, Unkonventionelles und Schr&#228;ges, Szene(n) und Subkulturen, Brachfl&#228;chen und &#8220;Unorte&#8221; zu Alltag, Politik, Kultur, &#214;konomie und Theorie in 910..Erlangen. 910..Erlangen liegt im Landkreis/Stadt Erlangen des Bundeslandes Bayern, Deutschland.</description>
    <language>en-US</language>
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      <title>Neuer Therapieansatz gegen Arthritis und Multiple Sklerose</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/neuer-therapieansatz-gegen-arthritis-und-multiple-sklerose</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p><em>ForscherInnen der Universität Erlangen-Nürnberg haben ein Enzym entdeckt, mit dessen Hilfe sich Autoimmunreaktionen im menschlichen Körper unterdrücken lassen. Die Studie der Arbeitsgruppe um Falk Nimmerjahn weckt Hoffnungen auf neue therapeutische Möglichkeiten zur Bekämpfung von Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Arthritis oder Systemischen Lupus Erythematodes (SLE). Ihre Forschungsergebnisse haben die WissenschaftlerInnen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.</em></p>


	<p>Das menschliche Immunsystem ist in der Lage, Bakterien und Viren, die in den Körper eingedrungen sind, effizient zu bekämpfen und so den Organismus vor lebensbedrohlichen Infektionen zu schützen. Kommt es jedoch zu einer Fehlsteuerung im Immunsystem, kann dies dazu führen, dass die Antikörper eigentlich gesundes Gewebe angreifen und im schlimmsten Fall chronische Erkrankungen wie etwa Multiple Sklerose oder Arthritis auslösen.</p>


	<p>Die Gruppe um Falk Nimmerjahn hat nun in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe der Universität Lund (Schweden) einen besonders erfolgversprechenden Therapieansatz gefunden, der die schädigende Wirkung der Antikörper blockiert. Die ForscherInnen haben ein bakterielles Enzym identifiziert, das die so genannte Zuckerseitenkette des Antikörpers entfernt. Das Zuckermolekül ist Bestandteil jedes Antikörpers. Fehlt die Zuckerseitenkette, kann der Antikörper nicht funktionieren und verliert seine entzündliche Wirkung. Bisher war es der Wissenschaft noch nicht möglich, diese Schwachstelle der Antikörper gezielt anzugreifen.</p>


	<p>Im Tiermodell ist es den WissenschaftlerInnen gelungen, eine Reihe von Autoimmunerkrankungen erfolgreich zu unterdrücken. Außerdem konnten die ForscherInnen zeigen, dass auch menschliche Antikörper nach Behandlung mit dem Enzym ihre entzündliche Wirkung verlieren. Ein großer Vorteil der neuen Therapie ist, dass das Enzym gezielt auf bestimmte Antikörper wirkt und nicht  &#8211; wie derzeit gängige Verfahren &#8211; das Immunsystem komplett unterdrückt und die PatientInnen anfällig für Infektionen macht.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 22:29:24 +0200</pubDate>
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      <title>Neue Graduiertenschule im Zukunftsfeld Molek&#252;lforschung </title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/neue-graduiertenschule-im-zukunftsfeld-molekuelforschung-</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Zum Wintersemester 2008/2009 richtet die Universität Erlangen-Nürnberg die Graduiertenschule „Molecular Science“ (GSMS) ein. In der Erlanger Graduiertenschule bearbeiten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Fächern wie Chemie, Physik, Pharmazie, Chemie- und Bioingenieurwesen und Materialwissenschaft hochaktuelle molekulare Forschungsthemen. Jedes Jahr werden 15 Doktorandinnen und Doktoranden neu in das Programm der <span class="caps">GSMS</span> aufgenommen.</p>


	<p>Im Mittelpunkt der Arbeit der NachwuchswissenschaftlerInnen steht die Erforschung der Struktur und Eigenschaften von Molekülen sowie die gezielte Herstellung neuer Moleküle &#8211; Technologien, die in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen werden. So wird der Bedarf an ausreichend Nahrung, Energie, medizinischer Versorgung sowie neuen leistungsfähigeren Materialien nur zu decken sein, wenn durch die effektive Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftsbereiche neue molekulare Konzepte entwickelt werden. Die Graduiertenschule versteht sich als Weiterentwicklung des Studiengangs Molecular Science, der sich einer sehr großen überregionalen Nachfrage erfreut.</p>


	<p>Die Doktorandinnen und Doktoranden werden von einem interdisziplinären Forscherteam betreut. Zum Ausbildungsangebot der Graduiertenschule gehören Fachvorträge und -seminare, eine Summer School, die <span class="caps">GSMS</span>-Academy, Kurse zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Konferenzen oder Tagungen.</p>


	<p><em><strong>Bestnoten für Erlanger Molekularwissenschaft</strong></em></p>


	<p>Der Freistaat Bayern unterstützt die Graduiertenschule Molecular Science im Rahmen des „Bayern excellent“-Programms für vier Jahre mit einer Million Euro. Auch das Forschungsrating Chemie, das der Wissenschaftsrat Ende 2007 veröffentlichte, bescheinigt der Erlanger Chemie ein hervorragendes Forschungsprofil und damit einen Platz unter Deutschlands Besten in diesem Bereich.</p>


<hr />


	<p>Weitere Informationen finden Sie <a href="http://www.chemie.uni-erlangen.de">hier &gt;&gt;&gt;</a></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 19:06:18 +0200</pubDate>
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      <title>Citizenship after the Nation-State</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/citizenship-after-the-nation-state</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Europäisierung, Regionalisierung, Dezentralisierung – die BürgerInnen Europas sehen sich verstärkt mit Phänomenen konfrontiert, die neue Identifikationspunkte möglich machen. Doch mit welcher Ebene identifizieren sich die BürgerInnen wirklich? Ist der Nationalstaat weiterhin zentraler Bezugspunkt &#8211; oder mittlerweile ein überholtes Konzept? Und welche Rolle spielt gerade die regionale Ebene als Identifikationsfaktor? Solchen Fragen stellt sich das europäische Projekt &#8220;Citizenship after the Nation-State?&#8221; (CANS), das in Deutschland von dem Föderalismusexperten Roland Sturm vom Institut für Politische Wissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg, in Kooperation mit Dieter Roth von der Universität Heidelberg und Julia Oberhofer von der Universität Erlangen-Nürnberg, geleitet wird.</p>


	<p>In Zusammenarbeit mit anerkannten PolitikwissenschaftlerInnen aus Frankreich, Großbritannien, Spanien und Österreich wird das Projektteam aus Erlangen und Heidelberg erstmalig über eine systematische, vergleichende Umfrageforschung in jeweils drei Regionen der beteiligten Länder untersuchen, inwiefern das klassischerweise auf den Nationalstaat bezogene &#8220;citizenship&#8221;-Konzept mittlerweile regionalisiert worden ist. Dabei werden unterschiedliche theoretische Erklärungen für Regionalisierungsprozesse empirisch überprüft und besonderer Wert auf die Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren &#8211; wie die Bedeutung regionaler Regierungen, regionaler Identität und regionaler wirtschaftlicher Unterschiede &#8211; gelegt.</p>


	<p>Ziel des innovativen und ambitionierten Projektes ist es, diesen bis dato vernachlässigten Bereich der Forschung gezielt aufzuarbeiten und ein vergleichbares, systematisches Daten-Set zu erstellen, mit dessen Hilfe bestehende Wissenslücken zur öffentlichen Einstellung auf regionaler Ebene geschlossen werden können. Die Laufzeit von <span class="caps">CANS</span> ist bis 2010 vorgesehen.</p>


	<p>Das gerade in Bezug auf Deutschland &#8211; angesichts der Debatte um den möglichen Übergang von einem kooperativen zu einem kompetitiven Föderalismus &#8211; hochaktuelle Projekt wird vor Ort von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Auf europäischer Ebene wird <span class="caps">CANS</span> von der European Science Foundation im Rahmen der &#8220;European Collaborative Research Projects&#8221; (ECRP) unterstützt, die sich ausdrücklich der Förderung qualitativ hochwertiger, länderübergreifender Forschung verschrieben hat.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 15:49:27 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ambulantes Urologisches Krebszentrum f&#252;r medikament&#246;se Therapie</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/ambulantes-urologisches-krebszentrum-fuer-medikamentoese-therapie</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Die Urologische Klinik und die Medizinische Klinik 5 haben ein „Ambulantes Urologisches Krebszentrum für medikamentöse Therapie“ am Universitätsklinikum Erlangen gegründet. Der Vorteil für Patienten: „Sie werden fachübergreifend mit doppelter Kompetenz behandelt“, sagte Bernd Wullich, Direktor der Urologischen Klinik. Ab sofort werden jeden Donnerstag von 8 bis 14 Uhr in der Tagesklinik der Medizinischen Klinik 5 in der Krankenhausstraße 12 gemeinsam mit KollegInnen der Urologie ambulant medikamentöse Tumortherapien durchgeführt.</p>


	<p>In dem neuen Zentrum werden Krebserkrankungen der harnbildenden und harnableitenden Organe &#8211; also von Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre, aber auch der Prostata &#8211; von FachärztInnen aus Urologie und Internistischer Onkologie behandelt. „Die Zeiten, in denen der Patient zum Urologen in die eine Klinik und zur Tumortherapie in die andere Klinik musste und die Therapieentscheidung davon abhing, in welcher Klinik ein Krebs-Patient zuerst aufgenommen wurde, gehören mit der Gründung des fachübergreifenden Behandlungszentrums der Vergangenheit an“, sagte Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik 5. Sämtliche Therapieentscheidungen werden gemeinsam von einem Urologen, einem Internistischen Onkologen und einem Strahlentherapeuten in einer so genannten Tumorkonferenz getroffen.</p>


	<p>Erlanger Patienten profitieren als erste vom medizinischen Fortschritt Die ambulante intravenöse Anti-Tumor-Therapie findet ebenso wie die Begleittherapien im neuen Urologischen Krebszentrum statt. Nach Möglichkeit sollen alle Patienten des Zentrums innerhalb klinischer Studien behandelt werden. „Das bedeutet, dass unsere Patienten vom medizinischen Fortschritt als erste profitieren können und nach höchsten Sicherheitsstandards therapiert werden“, sagte Prof. Wullich. Alle Patientenfälle sollen im neuen elektronischen Dokumentationssystem <span class="caps">SOARIAN</span> erfasst werden. Dadurch erhalten auch die Krebsforscher aus anderen Bereichen des Uni-Klinikums Einblick in die Behandlungsabläufe des Zentrums. Niedergelassenen Ärzten bietet das Zentrum im Rahmen von verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen die Möglichkeit, sich in den Bereichen „Medikamentöse Tumortherapie bei urologischen Tumoren“ weiterzubilden.</p>


<hr />


	<p>Weitere Informationen finden Sie <a href="http://www.medizin5.uk-erlangen.de">hier &gt;&gt;&gt;</a></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:45:17 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Frauenklinik des Universit&#228;tsklinikums Erlangen bundesweit Vorreiter in gyn&#228;kologischer Krebstherapie </title>
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      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>In Deutschland erkranken rund jährlich rund 6.190 Frauen an Gebärmutterhalskrebs (Zervix), 11.700 an Krebs des Gebärmutterkörpers (Endometrium), 9.660 an Eierstockkrebs (Ovar) und 1.200 Frauen an Schamlippenkrebs (Vulva). Insgesamt sterben pro Jahr 9.700 Frauen an Krebserkrankungen des Genitalbereiches.</p>


	<p>Im Rahmen des 57. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) erhielt das Erlanger Zentrum am Donnerstag, 18. September 2008, zusammen mit bundesweit neun weitere Zentren als erstes das neue Gütesiegel &#8220;Gynäkologisches Krebszentrum&#8221; der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). &#8220;Mit Einführung der Zertifizierung &#8220;Gynäkologisches Krebszentrum&#8221; verfolgt die Deutsche Krebsgesellschaft weiter konsequent das Ziel, onkologische Schwerpunktzentren zu etablieren, um damit den gestiegenen Anforderungen an Qualitätsstandards in der Diagnostik und der Therapie von Krebserkrankungen Rechnung zu tragen&#8221;, sagte <span class="caps">DKG</span>-Präsident Werner Hohenberger.</p>


	<p>Für den Direktor der Erlanger Frauenklinik, der gleichzeitig Vorsitzender der <span class="caps">DKG</span>-Zertifizierungskommission ist, wurde mit der neuen Zertifizierung &#8220;ein weiterer Meilenstein&#8221; bei der Qualitätssicherung in der Krebsmedizin für Frauen gelegt. &#8220;Nach den Brust-, Darm- und Prostatakrebszentren sind die Gynäkologischen Krebszentren jetzt ein wichtiger Schritt hin zur umfassenden und fachübergreifenden Betreuung von Frauen mit verschiedenen Genitalkrebsformen in Deutschland&#8221;, so Matthias W. Beckmann, Direktor der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen.</p>


	<p>Die Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) hatte in Kooperation mit anderen Arbeitsgemeinschaften der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe im Vorfeld zur Zertifizierung &#8220;Gynäkologisches
Krebszentrum&#8221; fachübergreifend einen Kriterienkatalog für die Behandlung von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen erarbeitet. Nur wenn eine Klinik alle Anforderungen erfüllt, erhält sie das Gütesiegel. Parallel dazu muss auch ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystems nachgewiesen werden. &#8220;Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachgebiete in den Zentren ist von zentraler Bedeutung, damit eine umfassende Versorgung von Tumorpatientinnen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und auch sozialen und psychologischen Aspekten gewährleistet ist&#8221;, sagte Walter Jonat, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.</p>


	<p><em><strong>Exzellentes Therapiekonzept hat sich bewährt</strong></em></p>


	<p>In Erlangen wurden im Jahr 2007 insgesamt 562 Patientinnen mit Genitalkarzinom behandelt. Hierbei hatten 330 Patientinnen Neuerkrankungen. &#8220;Der stetige Zuwachs an Patientinnen in den vergangenen Jahren zeigt, dass das bereits seit dem Jahr 2001 in Erlangen etablierte Konzept der interdisziplinären Tumorkonferenz und Therapie exzellent ist&#8221;, so Beckmann. Besonders bewährt hat sich der Einsatz neuester Diagnostik- und Therapiemethoden. Dieses schließt gezielte Untersuchungen mit Spect-CT oder hochauflösendem Ultraschall sowie Operationstechniken wie Entfernung des Wächter-Lymphknotens bei Patientinnen mit Schamlippenkrebs oder Gebärmutterhalskrebs, organerhaltende Operationen bei Gebärmutterhalskrebs oder laparoskopische Operationen bei Gebärmutterschleimhautkrebs oder Gebärmutterhalskrebs mit ein.</p>


	<p>Neben Erlangen wird in Bayern jetzt auch die Uni-Frauenklinik in Regensburg zertifiziert.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2008 15:02:03 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title>Harald Hungenberg und Wolfgang Frobenius f&#252;r gute Lehre ausgezeichnet</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/harald-hungenberg-und-wolfgang-frobenius-fuer-gute-lehre-ausgezeichnet</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Harald Hungenberg, Leiter des Lehrstuhls für Unternehmensführung an der Universität Erlangen-Nürnberg, und Wolfgang Frobenius, Oberarzt an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen, wurden in diesem Jahr mit dem „Preis für gute Lehre“ vom Bayerischen Wissenschaftsminister
ausgezeichnet.</p>


	<p>Der Preis für gute Lehre würdigt die Arbeit der besten bayerischen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und soll ein Anreiz sein, sich vermehrt in der Lehre zu engagieren. Er ist mit <span class="caps">EUR 5</span>.000 dotiert. Die Preisvergabe erfolgt auf Vorschlag des Rektors und setzt voraus, dass mindestens zwei Studienjahre lang hervorragende Leistungen in der Lehre an einer Universität in Bayern erbracht wurden. Die Studierenden waren bei der Auswahl beteiligt.</p>


	<p>Harald Hungenberg ist einer der ersten ProfessorInnen der Universität, die systematisch englischsprachige Veranstaltungen angeboten haben. Die Studierenden loben, dass er trotz großer Nachfrage nach seinen Veranstaltungen immer bemüht ist, im Rahmen seiner Möglichkeiten Arbeit in kleinen Gruppen zu realisieren. Für die Probleme der Studierenden ist er ein jederzeit erreichbarer und qualifizierter Ansprechpartner. Hungenberg zeigt besonderes Engagement bei der Konzeption der Bachelor-Studiengänge seiner Fakultät und hat für seine Verdienste um die Studierenden bereits in der Vergangenheit einige Lehrauszeichnungen von verschiedenen Institutionen erhalten. Seine vielfältigen Praxiskontakte nutzt er sehr intensiv und engagiert sich beim Job-Placement der Studierenden.</p>


	<p>Wolfgang Frobenius engagiert sich seit Jahren in der Lehre im Fach Gynäkologie, aber auch allgemein in der Lehre im Medizinstudium. Unter seiner Leitung wurde an der Frauenklinik ein Funktionsbereich Lehre aufgebaut, in dem Vorlesungen, Seminare und Blockpraktika unter anderem mit den Dienstplänen der Ärzte koordiniert werden. Zu weiteren Neuerungen, die er einführte, gehört ein von den Studierenden hoch gelobter Vorbereitungskurs auf den mündlichen Teil des zweiten Staatsexamens, in dem besonderer Wert auf Kleingruppenarbeit gelegt wird. Schließlich wurde in den vergangenen Jahren auch versucht, die Prüfungen für die Studierenden reliabler und valider zu gestalten. Die Medizinische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg hat Frobenius bereits im vergangenen Jahr für seine Bemühungen um den Studentenunterricht ausgezeichnet. Er befindet sich zurzeit in der Weiterbildung zum Master of Medical Education.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2008 14:33:56 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title>Erste Nephropathologische Abteilung in Deutschland</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/erste-nephropathologische-abteilung-in-deutschland</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Bessere Versorgungsstruktur für PatientInnen mit Nierenerkrankungen: Seit Anfang September 2008 hat das Universitätsklinikum Erlangen eine selbständige Nephropathologische Abteilung &#8211; die erste in Deutschland. Vergleichbare Schwerpunktbereiche gibt es nur an den Universitäten Heidelberg, Hannover und Hamburg. Die Aufgabe der neuen Abteilung ist die schnelle und sichere Diagnose von Nierengewebe. Unter der Leitung von Kerstin Amann untersucht ein SpezialistInnen-Team kleinste Nierengewebe-Stücke, die PatientInnen in der Regel unter örtlicher Betäubung entnommen wurden. Aufgrund modernster Analyseverfahren kann bereits innerhalb weniger Stunden der Befund mitgeteilt werden.</p>


	<p>Die Analyse von Gewebematerial der Niere (Nierenbiopsie) ist nach Ansicht von Amann nach wie vor „der Goldstandard in der Diagnostik von Nierenerkrankungen“. Die Nierenbiopsie ergänzt die verschiedenen Diagnosemöglichkeiten der FachärztInnen für Nierenerkrankungen (NephrologInnen), um eine richtige und optimale Therapieentscheidung treffen zu können. Die Risiken bei der Entnahme von Gewebematerial stuft Amann als „sehr gering“ ein: „Die Technik der Nierenbiopsie wird seit 1951 durchgeführt und wurde vor allem durch die Verwendung der Ultraschallsteuerung der Punktion deutlich verbessert.“ Heutzutage kann bei knapp 99% aller biopsierten PatientInnen eine eindeutige histologische Diagnose erzielt werden. „Am Uni-Klinikum Erlangen haben wir nun optimale organisatorische und technische Voraussetzungen, um Fachärzte in Kliniken und Praxen optimal zu unterstützen“, sagt Amann. Die Nierenbiopsiediagnostik umfasst lichtmikroskopische, immunhistologische, immunfluoreszenzoptische sowie elektronenmikroskopische Untersuchungen.</p>


	<p>Am Universitätsklinikum Erlangen wurde die nephropathologische Diagnostik 1999 im Pathologischen Institut begonnen und jetzt in eine eigene Organisationseinheit überführt. Bisher wurden in der Erlanger Pathologie  jährlich über 1.000 Nierenbiopsien untersucht, die von der Kinderklinik des Uni-Klinikums, der Medizinischen Klinik 4 des Uni-Klinikums und des Klinikums Nürnberg und aus rund 20 Spezial-Zentren der Metropolregion kamen. Außerdem werden nephropathologische Präparate aus der ganzen Bundesrepublik mit begutachtet.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2008 14:12:09 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Handschuhe statt Hautschutzcremes</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/de.910-erlangen/handschuhe-statt-hautschutzcremes</link>
      <dc:creator>910..Erlangen</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Handschuhe schützen am zuverlässigsten vor gesundheitsgefährdenden Konzentrationen, die sich beim Umgang mit bestimmten, tendenziell krebserregenden Substanzen im Körper anhäufen können. Hautcremes, die eigentlich Schutz bieten sollten, bewirken dagegen unter Umständen das Gegenteil. Für seine Studien zu diesem Thema ist Gintautas Korinth, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg, mit dem Franz-Koelsch-Preis 2008 ausgezeichnet worden.</p>


	<p>Der Koelsch-Preis würdigt Korinths Arbeiten über aromatische Amine. Eine Reihe von Substanzen aus dieser Stoffklasse können Krebs bei Menschen auslösen, die häufig mit ihnen in Berührung kommen. Weltweit werden aromatische Amine als Ausgangsprodukte chemischer Synthesen oder als Zusatzstoffe in der Herstellung von Farbmitteln, Arzneimitteln, Pestiziden, Gummi und Ähnlichem eingesetzt oder entstehen als Zwischenprodukte. In Deutschland gehört der Kontakt mit krebsauslösenden aromatischen Aminen zu den häufigsten Ursachen für berufsbedingte Krebserkrankungen.</p>


	<p>Speziell in der Gummiindustrie sorgen aromatische Amine für ein arbeitsmedizinisches Problem. Bei der Herstellung von Gummiprodukten entsteht unter anderem o-Toluidin. Dieser Stoff wurde erst vor kurzem aktuell als Humankanzerogen eingestuft und kann Harnblasen- und Nierenbeckentumore verursachen. Bei einer arbeitsmedizinischen Feldstudie des Erlanger Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin wurde insbesondere untersucht, wie die gesundheitsgefährdende Substanz in den Organismus von Arbeiter in der Gummiindustrie gelangt. Dabei erwies sich, dass o-Toluidin vor allem über die Haut eindringt. Arbeiter, deren Hände gesunde Haut hatten, nahmen signifikant weniger aromatische Amine auf als solche mit geringen Hautveränderungen, die nicht als krankhaft angesehen und deshalb vielleicht auch nicht ernst genommen wurden.</p>


	<p>Die Aufnahme von o-Toluidin konnte verringert werden, indem die Arbeiter Handschuhe trugen.Dagegen hatte die allgemein empfohlene Anwendung von Hautschutzcremes vor und während der Arbeit den entgegengesetzten Effekt: Der Körper war dann stärker mit diesen krebserzeugenden Stoffen belastet. Laborversuche an Präparaten von menschlicher Haut bestätigten die am Arbeitsplatz beobachteten Zusammenhänge und lieferten die biologische Begründung. Das aromatische Amin durchdringt nicht nur generell leicht die Haut, die Aufnahme des Stoffs wird durch Hautschutzcremes noch gefördert.</p>


	<p>Aus seinen Studien ergibt sich nach Einschätzung von Korinth für den praktischen Arbeitsschutz die Notwendigkeit, die ArbeiterInnen regelmäßig zu untersuchen und die Konzentration von Schadstoffen im Körper zu testen: „Wenn Gefahrstoffe allein in der Arbeitsplatzluft gemessen werden, kann die Gefährdung unterschätzt werden.“</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2008 13:30:11 +0200</pubDate>
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