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21.11.2008
Trash
Trash (11 Beiträge von 8 AutorInnen online)
Trash – ist das alles was bunt, reißerisch, billig, abenteuerlich und kitschig, aber von fast allen gerne konsumiert wird? Oder ist es die wichtigste kulturelle Ausdrucksform der Industrialisierung, die die Massen und ihr Weltbild prägt? Ist Trash subversiv und gefährlich, weil es uns zu Träumen über Freiheit und damit gar zur Rebellion verführt, oder dient Trash in Wirklichkeit dem Erhalt einer prüden Gesellschaftsordnung, weil es die Sehnsucht nach Reichtum, nach Allmacht, nach „wahrer Liebe“, nach Heldentum, kurz, nach einem anderen Leben, zu kanalisieren hilft? Wann wird Trash zu Kult? Wann zur Kunst? Und welcher Trash äußert sich wie wo?
startblatt widmet sich der Vielschichtigkeit des Lebens zwischen Globalität und Lokalität. Menschen, Waren und Dienstleistungen bewegen sich global. Trotzdem suchen Individuen Sinnstiftung und Identität im Lokalen. Eines der wichtigsten kulturellen Phänomene des Kapitalismus ist „Trash“, welcher mittlerweile sogar in unterschiedlichen regionalen Ausformungen anzutreffen ist. startblatt möchte sich daher mit dem neuen Themen-Call einem millionenschweren Geschäft widmen, das bis heute (vielleicht zu Unrecht) gering geschätzt wird.

eZine von call 2.1 Trash


TRASH ist (fast) garbage
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(04.04.2008) Erregte Zeiten

Die Trash-Beiträge