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09.01.2009
Die prachtvolle Klosterbibli...
Admont (1 Beiträge von 1 PublisherInnen online)
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Admont - Die prachtvolle Klosterbibliothek Admont und ihre restaurierten Räumlichkeiten für die Kunst

Channel: Kultur/Medien
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Admont - Die prachtvolle Klosterbibliothek Admont und ihre restaurierten Räumlichkeiten für die Kunst - Stift Admont; Stiftsbibliothek Admont
Bildquelle: Stift Admont; Stiftsbibliothek Admont

Die einzigartige Sammlung kostbarer Handschriften, Inkunabeln und wertvoller späterer Buchdrucke ist wieder für das Publikum zugänglich. Im Zuge der vierjährigen Gesamtrenovierung der Klosterbibliothek sind auch rund 70 000 des ca. 155 000 Bände umfassenden Buchbestandes restauriert worden. Bereits seit der Gründung des Admonter Benediktinerstiftes im Jahre 1074 werden dort Kulturgüter gesammelt und bewahrt.

Die älteste Handschrift stammt aus dem 9.Jh.

Und beinhaltet eine Sammlung von Predigten und Kommentaren zur Bibel. Ein kostbares Kleinod sind die Admonter Riesenbibeln, ein Geschenk Papst Gregor VII. aus Anlass der Klostergründung.

Die Bibliothek ist ein Gesamtkunstwerk des Spätbarocks, in dem Architektur, Fresken, Skulpturen, Schriften und Druckwerke zu einer Einheit verschmelzen. Als architektonisches Vorbild diente dem Baumeister Josef Huber die Österreichische Nationalbibliothek in Wien. Der 1776 vollendete, gewaltige, dreigliedrige Bibliothekssaal mit einer Länge von 70 Metern weist sieben Kuppelgewölbe mit Deckengemälden des Malers Bartolomeo Altomonte und 60 Fenster auf. Der berühmte Stiftsbildhauer Josef Stammel schnitzte den umfangreichen Skulpturenschmuck der Bibliothek. Bei einem gewaltigen Brand im Jahre 1865 konnte die Bibliothek mit seinem unersetzlichen Schriftgut nur dadurch vor der Vernichtung bewahrt werden, weil die Löscharbeiten ausschließlich auf die Bibliothek konzentriert wurden.

Unterschiedliche Positionen der Kunst innerhalb den Klostermauern

Aus Anlass der Wiedereröffnung der Klosterbibliothek wird die Sonderausstellung „Die Bibliothek – Geistreiche Fülle in kostbarer Hülle“ gezeigt.Dazupassend wird die Säulenhalle in eine modellhafte Bibliothek verwandelt. In sieben begehbaren Binnenräumen werden Elemente aus der originalen Bibliothek in vorwiegend fotografischer Präsentation gezeigt.

Im angeschlossenen Museum für Gegenwartskunst werden Positionen aktueller Kunst zum Themenschwerpunkt „Fokus Bibliothek- Focus Library“ dargestellt und in der Museumswerkstatt können Besuchergruppen auf „Buchfühlung“ gehen und Bücher haptisch erfahren. Doch nicht nur die Klosterbibliothek sowie das seit einigen Jahren bestehende Museum für Gegenwartskunst laden die Besucher zum Verweilen ein, sondern auch das Naturhistorische und das Kunsthistorische Museum, die schon eine längere Tradition haben. Eine besondere Erfahrung bieten den Besuchern die Gartenanlagen des Klosters mit Kräutergarten, Konventgarten, Pavillon und barocken Löschteich und herrlichem Panoramablick zum Nationalpark-Gebiet mit den Gesäusebergen.

Ein Kloster als bedeutender regionaler Arbeitgeber

„Ora et Labora et Lege – Bete, Arbeite, Lese“ dieser Wahlspruch der Benediktiner tritt beim Stift Admont augenscheinlich zu Tage. Wenn auch Ora et Lege in der Gegenwart etwas zurücktreten, gewinnt umso mehr Labora an Bedeutung. Das Stift Admont hat sich mittlerweile als bedeutender regionaler Arbeitgeber etabliert. Etwa 500 Arbeitnehmer beschäftigen die Wirtschaftsbetriebe des Stiftes.


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