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Ardagger - "Auf da Grenz"
Bildquelle: Kulturforum Donauland Strudengau - In der Brücke: Die Brücke wird durch 3 sogenannte Hohlkästen gespannt, die innen begehbar sind und mit Lichtinstallationen bespielt wurden.
Das Fest der Begegnung auf/in und unter der Donaubrücke am 2.August zwischen Ober-& Niederösterreich war nicht nur durch seine Ausrichtung mitten in der Donau “Auf da Grenz”. Mit unerwarteten 3.500 BesucherInnen, über 300 HelferInnen und behördlichen Anforderungen aus 2 Bundesländern war auch das Organisationsteam an der Grenze dessen angekommen, was hier unter Einhaltung aller organisatorischen Rahmenbedigungen bewältigbar war. Und gerade deswegen war´s ein tolles Fest mit dem wir eindrucksvoll auf den Grenzraum und seine Chancen – aber auch Herausforderungen für die Menschen, die hier leben, hingewiesen haben”, so Johannes Pressl aus Ardagger – Ideengeber und Mitorganisator beim Begegnungsfest.
Gleich mehrere “Grenzüberschreitungen” erlebten die Gäste an diesem Abend beim Fest der Begegnung auf, in und unter der Donaubrücke: Der normalerweise geschlossene Hohlkörper unter der Brücke war dabei “Spiel:Raum” und Hauptattraktion: Theatergruppen aus Ardagger und Grein, Licht-&Tonsinstallationen und auch MusikerInnen und PantomimInnen bespielten den Raum, der seit über 40 Jahren verschlossen war. Und so wie in der Zeit vor der Greiner Donaubrücke verkehrte am 2. August auch wieder eine Fähre, wie das auch bis zur Errichtung der Donaubrücke in den 60er Jahren der Fall war. Eine verbindende gemeinsame Hymne aus Bestandteilen der jeweiligen Landeshymnen wurde uraufgeführt, bevor das Fest der Begegnung von einem Feuerwerk mitten über der Donau abgeschlossen wurde.
Der Durchgang war die Hauptattraktion beim Brückenfest. Knapp 2000 Gäste nutzen die einzigartige Gelegenheit, die Brücke von innen zu erleben und nahmen dafür bis zu 45min. Wartezeit in Kauf

MusikantInnen – hier eine Ziehharmonikaspielerin und PantomimInnen begleiteten die Gäste auf ihrem Durchgang mit Sphärenklängen

TheaterspielerInnen im Gegenlicht vermittelten einen oft beklemmenden Eindruck. Vermittelt wurde auf abstrakte Weise, was sich beim Bau und im Betrieb der Brücke rundherum und in der Brücke so abspielt.

Endpunkt des Brückendurchganges war ein 8m hoher “Dom”, von wo die Besucher wieder ins freie gelangten und wo ein Wochenschaubericht aus dem Jahr 1967 auf den Wänden zu bestaunen war.
Auf der Brücke wurde auf 3 Bühnen volkstümliche und moderne Musik präsentiert. 9 Gruppen und 4 Musikkapellen traten insgesamt auf.

Die gesame Brücke war 10 Stunden lang für den Verkehr gesperrt und wurde zum Festgelände.

Man traf sich auf der Brücke, tratschte, aß und trank miteinander.

Die Kollmitzberger Musikkapelle führte die gemeinsame OÖ. und NÖ. Hymne erstmals auf. Kpm. Hubert Fertl tüftelte noch bis kurz davor an diesem Stück, das durchaus “schräg” zusammenkomponiert war.

Auch moderne Bands wie “Timetill40” oder “DreadedDwohnfall” waren auf den Bühnen vertreten.

Die Musikgruppen begeisterten auch ganz junge BesucherInnen. Das kleine Mädchen versuchte sich als Dirigentin des Musikvereines Saxen.
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