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    <title>Gars am Kamp - eZine</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/</link>
    <description>Hier finden Sie pulsierende Gedanken und Erfahrungen, K&#252;nste und Talente, Technologien und Design, Ideen und Trends, News und Hintergr&#252;nde, Unkonventionelles und Schr&#228;ges, Szene(n) und Subkulturen, Brachfl&#228;chen und &#8220;Unorte&#8221; zu Alltag, Politik, Kultur, &#214;konomie und Theorie in Gars am Kamp. Gars am Kamp liegt im Bezirk/Stadt Horn des Bundeslandes Nieder&#246;sterreich, &#214;sterreich.</description>
    <language>en-US</language>
    <ttl>60</ttl>
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      <title>Das langsame Sterben der Peripherie</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/das-langsame-sterben-der-peripherie</link>
      <dc:creator>Gars am Kamp</dc:creator>
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        <![CDATA[<p><em><strong>Ein Dorf-Blues entstanden in Tautendorf</strong></em></p>


	<p>Österreichs Bevölkerung wird älter. Spürbar ist dieses Phänomen längst in den abgelegenen Dörfern jenseits der städtischen Ballungszentren. Während die Konzentration in den Städten eher zunimmt, was sicherlich durch das größere Spektrum an Möglichkeiten bedingt ist, merken die geneigten BesucherInnen abseits vom touristischen Getöse in den ländlichen Erholungsgebieten schnell, dass die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zukunft Österreichs ohne eine drastische Erhöhung der Geburtenrate sehr labil ist.</p>


	<p>Da kann auch Sonnenschein über der weiten Landschaft des Waldviertels nicht hinwegtäuschen. Die Häuser und Straßen des Dörfchens Tautendorf wirken wochentags wie ausgestorben. Nichts regt sich. Hie und da wird die Stille durch das knatternde Motorengeräusch eines Traktors oder das Brummens eines LKWs auf der Dorfstraße unterbrochen. Manchmal hebt sich ein Vorhang, um den misstrauischen Blick und das von einem harten Leben in den rauhen Gezeiten des Waldviertels gezeichneten Gesichts preiszugeben. Vergessen scheinen diese Menschen, vergessen diese Häuser. Auch wenn sie vielleicht schon seit Jahrzehnten der zeitlichen Vergänglichkeit trotzen, ihre Felder und die Wälder bewirtschaften, Vieh züchten oder ein kleines Gewerbe betreiben. Und weniger werden sie von Jahr zu Jahr. Die Jungen wandern ab, die Alten sterben. Wer oder was wird hier in einigen Jahren noch da sein – regelmäßig, nicht nur an den Feiertagen und zu Ferienzeiten? Wer wird sich um die Felder, Wälder, Tiere kümmern, wenn alle in der Stadt sind, es besser haben? Einen Metallbaubetrieb gibt es noch und den schon seit mehreren Jahrzehnten? Wie lange wird er aber noch bleiben? Und die Wirtshäuser? Was wird aus Ihnen, wenn die Bevölkerung schwindet? Werden die Wander- und Radwege Ihnen dann die fehlenden Gäste zuführen?</p>


	<p>Eine Schule gibt es in Tautendorf keine mehr. Genau sowenig wie eine Post oder eine Sparkasse oder einen Arzt. Nur Kirche und Freiwillige Feuerwehr und Lagerhaus erinnern daran, dass hier einmal mehr war als eine Katastralgemeinde.  Mitverwaltet wird man nun. Deshalb gibt es einen Ortsvorsteher statt einem Bürgermeister. Gepflegt wirkt trotzdem alles: die Bürgersteige, die Kirche, die Häuser, die Grünflächen, die Dorfstraße, das Kriegerdenkmal. Doch wer pflegt die Menschen von Tautendorf, wenn sie es brauchen werden. Werden die Kranken und Hilfsbedürftigen dann auch ihr Zuhause verlassen müssen?</p>


	<p>Die Konsequenzen des Gebärstreiks der Frauen machen sich bereits bemerkbar – zwar noch leise und über das Hinterland der Ballungszentren. Dort wo das Leben fast ausschließlich auf Subsistenz gerichtet ist. Auf einige wenige wird sich hier in Zukunft diese Versorgungsleistung konzentrieren oder die Abhängigkeit von anderen Regionen Europas oder der Welt wird steigen, um die Grundbedürfnisse des Menschen stillen zu können. 
Beunruhigend ist irgendwie die Vorstellung, was sein könnte und wird, wenn der Rückgang der Geburtenrate und die Landflucht weiter fortschreitet, nicht nur hier sondern auch in anderen Regionen Österreichs, Europas, der westlichen Welt. Ein Streben der Dörfer in ökologisch sensiblen Regionen.</p>


	<p>Kann das durch die Zuwanderung in die großstädtischen Agglomerationen jemals ausgeglichen werden? Aller Wahrscheinlichkeit nicht, wenn man Länder mit vergleichbaren Problemen der Überalterung zu Rate zieht. Zum Beispiel in Japan hat sich gezeigt, dass sich kein Babyboom durch die Konzentrationstendenzen in Städten eingestellt hat. Im Gegenteil. Gross-Tokio hat nach Angaben des Nationalen Instituts für Bevölkerungsforschung zwischen 1980 und 2000 die niedrigste Fruchtbarkeitsrate des Landes ausgewiesen<sup><a href="#fn1">1</a></sup>. Ein Hauptmotiv für die geringe Kinderzahl in den städtischen Verhältnissen ist ökonomischer Natur. Denn die Kosten, die durch Kinder induziert werden, steigen kontinuierlich. In Japan mittlerweile sogar stärker als die Haushaltseinkommen. Und die Differenz kann nicht einmal mehr durch die Kinderzulagen ausgeglichen werden.</p>


	<p>Was wiederum dazu führt, dass Frauen berufstätig werden müssen, um sich Kinder überhaupt leisten zu können und wenn sie einmal berufstätig sind, können sie nicht ohne ökonomische und soziale Einbußen wieder aufhören. Das gilt für Japan wie für Österreich gleichermaßen und ist ein Teufelskreis für die Zukunft jedes Landes, der nicht ohne einen durchgreifenden Kurswechsel in der Frauen- und der Bevölkerungspolitik durchbrochen werden kann. Auch wenn ein solcher Kurswechsel bereist heute logisch nahe liegt, ist er nicht selbstverständlich. Denn der Teufelskreis wird in der Regel gerade durch den demographischen Wandel noch verstärkt. Denn innenpolitisch ist die Konsequenz, dass Parteien und Politiker, die für den status quo eintreten, größere Chancen haben als Reformkräfte. Ob Regierungsbank oder Opposition – die älter werdende Bevölkerung konserviert bzw. verstärkt eher die bestehende Struktur, denn sie unter gravierenden Einschnitten und zu Gunsten einer nachfolgenden Generation zu verändern. Die Angst, dass alles (noch) schlechter werden könnte, lässt um den eigenen Überlebenswillen erstarren und verstärkt noch zusätzlich bestehende strukturelle Schwächen. Die alternde Gesellschaft schmälert in der Regel die Nachfrage, vor allem bei den dauerhaften Konsumgütern. Der Effekt: die wirtschaftliche Entwicklung wird gebremst, begleitet von einer Erhöhung des Drucks auf die junge Bevölkerung, die Folgen dieses Handelns zu tragen.</p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Japan leidet unter Kindermangel. Neue Züricher Zeitung. 9./10. Februar 2008. S. 6.</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 16:26:21 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Best&#228;ndig im Wandel</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/bestaendig-im-wandel</link>
      <dc:creator>Gars am Kamp</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Ich bin mir sicher, jedeR in Gars am Kamp hat es schon einmal getan: Einkaufen bei Kiennast. Bei manchen GarserInnen bleibt es nicht bei diesem einen Mal. Viele machen es mehrmals wöchentlich, mancheR sogar täglich &#8211; je nach Bedarf und Geldbeutel. Frau/Man kommt gerne zum Kiennast. Schließlich bekommt man hier alles, was das Herz begehrt: Vom Grundbedarf an Nahrungsmitteln über Drogeriewaren, Kinderspielzeug, Tabak und Zeitschriften bis zu Bau- und Gartenallerlei und Kleidung.   Alles aus einer Hand wird beim Kiennast großgeschrieben. Plötzlich Lust auf eine Cohibar? Kein Problem, der Kiennast hat&#8217;s. Der feine Obers-Kren für den Tafelspitz/Basmati-Reis/Sushi-Set/Tofu fehlt? Ein Sprung zum Kiennast und alles ist in Ordnung. Die Wäscheklammern sind ausgegangen? Kiennast hilft. Ihnen fehlt noch die Tracht? Nun, die Antwort kennen Sie ja schon.</p>


	<p>Das <strong>Kaufhaus Kiennast</strong> ist in Gars am Kamp so selbstverständlich wie das Amen im Gebet. Wenig verwunderlich allerdings &#8211; denn seit mehr als 420 Jahren hat sich das Kaufhaus &#8220;beständig im Wandel&#8221; gezeigt. Und das in der gesamten Doppeldeutigkeit der Redewendung.</p>


	<p>1585 baute <strong>Stefan Schury</strong>, Bürger von Gars, nach der großen Feuerbrunst in Gars am Kamp ein Gewölbe mit festen Mauern und Tragpfeilern, um sich als Kaufmann vor Ort zu etablieren. Ohne es zu wissen, legte er damit den Grundstein einer Handelsdynastie. Die Zeit verging und mit ihr der Name Schury.</p>


	<p>Es kam 1710 <strong>Mathias Kiennast</strong>, der mit einer Heirat die Handelstradition der Kiennast in Gars am Kamp begründete. Er war auch einer der ersten in einer langen Reihe der Kiennast, der als Bürgermeister die politischen Geschicke von Gars leitete.</p>


	<p>Ignatz Kiennast trat 1790 die Nachfolge im Geschäft an. Es war die <strong>Ära des Liberalismus</strong>, eine Zeit des Aufbruchs und Fortschritts. Ignatz Kiennast fügte daher seinem Geschäft 1819 eine Großtrafik hinzu, die Schnupf- und Rauchtabak vertrieb.  1835 folgte Carl Kiennast auf den Patriarchen-Thron und wurde 1840 der erste Postmeister von Gars am Kamp. 1877 wechselt die Unternehmensführung zu Julius Kiennast, der umfassende Umbau- und Modernisierungsarbeiten am Geschäftshaus vornimmt. Dazu gehörte auch eine Eisenhandlung, der Verkauf von Kunstdünger und die hauseigene Herstellung von Essig und Branntwein. 24 Jahre war Julius Kiennast Bürgermeister der Gemeinde Gars am Kamp. Während dieser erlebte Gars die erste Blüte des Tourismus.</p>


	<p><strong>Wirtschaftskrisen und Weltkriege</strong> unterbrachen jedoch abrupt diese Entwicklungen. Doch diesen Widrigkeiten trotzte das Handelshaus unter Julius Kiennast d. J., der wie seine Vorfahren das Angebot des Handelshauses vergrößerte. Hinzu kamen eine Radio-Reparaturwerkstätte, eine Tankstelle, Bahnhofmagazine sowie ein Personalhaus mit Betriebsküche.   Das Zepter legte Julius Kiennast bei seinem Tod aus der Hand. Seine Frau Hilda musste daher dafür sorgen, dass Kriegszustand und Besatzung nicht zum Untergang des Handelshauses führten. 35% der Gesamt-Ernährung des Bezirkes wurden durch das Handelshaus bestritten. Als Herbert Kiennast aus dem Krieg zurückkehrte, bot sich ihm ein trauiges Bild: die Warenlager leer, der Fuhrpark auf zwei Pferde reduziert. Ein Neubeginn musst gemacht werden. 11955 gründete Herbert Kiennast mit einigen Großhandelshäusern die &#8220;Freie Leistungsgemeinschaft A &#38; O&#8221; in Österreich. Es folgte eine Großhandelshalle mit 1500 m2 Fläche und das Konzept des &#8220;ersten Waldviertler SB-Markts&#8221;.  Als 1972 Herbert Kiennast starb hinterließ er ein wiedererstarktes Unternehmen.</p>


	<p>Heute gehört das Kaufhaus zum <strong>Label Julius Kiennast</strong>, hinter dem sich nicht nur ein vielseitiges Kaufhaus in Gars am Kamp verbirgt, sondern, laut Eigendefinition, auch ein Handelspartner für Nah&#38;Frisch und Lagerhaus, ein Servicepartner für Gastronomie und Großküchen und ein Systemlieferant für Shops und Kioske. Der Mix aus Großhandel und Einzelhandel ist wohl die Grundlage des Erfolgs, der sich in zweistelligen Umsätzen und dreistelligen Mitarbeiterzahlen niederschlägt. Und noch heute bleibt der Erfolg in der Familie.</p>


<hr />


	<p>Literaturhinweis</p>


	<p>Handel im Wandel, Handelsmuseum Gars am Kamp.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sun, 30 Sep 2007 21:34:19 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bio is(s)t  Maiersch</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/bio-is-s-t--maiersch</link>
      <dc:creator>Gars am Kamp</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Zwei Tage lang war alles Bio in Maiersch bei Gars am Kamp. Denn die Landentwicklung Gars am Kamp hat zu ihrer Bioprodukte Biennale im Kellergraben von Maiersch geladen. Ausgestellt waren alle Arten von Nahrungsmitteln und Getränken sowie Kosmetika der lokalen Bio-Wirtschaft. &#8220;Bio&#8221; ist zwar heutzutage ein sehr strapaziertes Wort, unter dem quasi alles verstanden wird, was den Anschein des Nicht-Industriellen zu erwecken vermag. Doch ein paar Bissen von dem Bio-Grill-Hendl aus Nonndorf und ein paar Schlucke vom selbstgebrauten Marillen-Bier aus St. Pölten oder ein Stück selbstgebackenes Brot aus Wolfshofersamt mit Rapshonig aus Nonndorf überzeugen dann doch geschmacklich davon, dass es einen qualitativen Unterschied gibt, wenn man biologisch wirtschaftet.</p>


	<p><em><strong>Was bedeutet biologischer Landbau in Österreich eigentlich?</strong></em></p>


	<p>Österreich hat, laut einer Information des Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums, den größten prozentuellen Anteil biologisch wirtschaftender Betriebe in der Europäischen Union. Die Anzahl der Betriebe mit biologischer Landwirtschaft verhundertfachte sich in den letzten 25 Jahren, obwohl die Anforderungen der Bewirtschaftung durch strenge Prinzipien und Kontrollen sehr hoch sind. Der Einsatz von Fremdenergie muss möglichst gering gehalten, natürliche Selbstregulierungsmechanismen möglichst genutzt werden, der Boden muss mit Nährstoffen versorgt, auf geschlossene Kreisläufe muss geachtet und artgerechte Tierhaltung gewährleistet werden. Umweltschonend und Gentechnikfrei soll es dabei zugehen. Kontrolliert wird jeder Betrieb jährlich durch unabhängige Kontrollstellen, wobei auch unangekündigte Inspektionsbesichtigungen durchgeführt werden. Seit 2005 haben sich die Bioverbände Österreichs unter dem Namen <span class="caps">BIO AUSTRIA</span> zusammengeschlossen und ein eigens österreichisches Zeichen für Bioprodukte geschaffen: das Bio Austria <span class="caps">AMA</span>-Biozeichen. Produkte mit diesem Zeichen signalisieren dem Konsumenten, dass bei der Produktion nicht nur auf Chemie verzichtet wurde, sondern alle Prinzipien des biologischen Landbaus berücksichtigt wurden.</p>


	<p><em><strong>Wie wird die Vielfältigkeit und Nachhaltigkeit in Gars am Kamp sichergestellt?</strong></em></p>


	<p>In Gars am Kamp sorgt die <a href="http://www.landentwicklung-gars.at">Landentwicklung Gars</a> seit 1993 für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Landschaft. Das bedeutet jedoch auch neue Existenzgrundlagen für das bäuerliche Unternehmertum in Gars am Kamp zu entwickeln. 30 Betriebe haben mittlerweile auf biologische Landwirtschaft umgestellt und die zwei Marken &#8220;Garser Edelbrände&#8221; und &#8220;Biogemüse Kamptal&#8221; entwickelt.</p>


	<p>Gut ist das nicht nur für die Bauern, gut ist das vor allem für unseren Selbstversorgungsgrad an qualitativen Nahrungsmitteln.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 17 Sep 2007 11:57:08 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zeitreise Gars am Kamp</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/zeitreise-gars-am-kamp</link>
      <dc:creator>Gars am Kamp</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p><strong>Mit dem Zeitbrücke Museum durch Geschichte und Kultur der Gemeinde Gars am Kamp</strong></p>


	<p>Wien 1860: Alois Pokorny, Direktor des Theaters an der Wien, versucht verzweifelt eine Lizenz für Offenbach-Aufführungen zu erhalten. Vergeblich. Er beauftragt daher seinen Kapellmeister Franz von Suppé mit der Vertonung eines passenden Librettos im französischen Stil. Es entstand &#8220;Das Pensionat&#8221;, laut Überlieferung die &#8220;erste&#8221; Wiener Operette.</p>


	<p><a ALIGN=left style=float:right><img src="http://files.startblatt.net/wfile/fn/234/Franz_von_Suppe.jpg"  border="0" vspace="10" hspace="15" alt="Zeitbrücke Museum Gars a.K. - Franz von Suppé" /><br/><em>(c) Museumsverein Zeitbrücke</em></a>
2010 wird die Wiener Operette ihren 150. Geburtstag feiern und ihrer Protagonisten gedenken. Franz von Suppé oder &#8211; korrekt &#8211; Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppé und seinem Werk wird man dabei wohl einen besonderen Platz einräumen. Neben der Operette &#8220;Das Pensionat&#8221; und zahlreichen anderen musikalischen Werken (O du mein Österreich; Die Waffen nieder; Die schöne Galathee, Messe in F-dur etc.) wird sicherlich auch Suppés größter Erfolg &#8220;Boccaccio&#8221; wieder aufgeführt werden. Vielleicht sogar in Gars am Kamp, wo Franz von Suppé, aus heutiger Sicht Kroate belgisch-wienerischer Herkunft, von 1876 bis 1895 sein Sommerdomizil hatte. Auch wenn das Jubiläumsjahr der Wiener Operette erst 2010 ist, hält man die Erinnerung an Suppé in Gars seit 1895 aufrecht. Seit 2002 befindet sich die Franz von Suppé-Gedenkstätte mit zahlreichen Erinnerungsstücken im Zeitbrücke-Museum in der Kollergasse 155.</p>


	<p>Das Zeitbrücke-Museum, das von MMag. Dr. Ingrid Scherney und dem Museumsverein Zeitbrücke betrieben wird, umfasst nicht nur die österreichweit einzigartige <strong>Franz von Suppé-Gedenkstätte</strong> sondern auch das erste österreichische Handelsmuseum sowie eine Sammlung zu den Babenbergern und der Ortsgeschichte. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zu besichtigen.
Das Archiv der Gemeinde Gars legte 1898 den Grundstein zum Lokalmuseum, das 1902 gegründet wurde und welches wiederum in das Zeitbrücke Museum überging.</p>


	<p><a ALIGN=left style=float:left><img src="http://files.startblatt.net/wfile/fn/232/startblatt-marken-zeitbr_cke-museum-gars_am_kamp.jpg"  border="0" vspace="10" hspace="15" alt="Zeitbrücke Museum Gars a.K. - historische Konsumgüter" /><br/><em>(c) Museumsverein Zeitbrücke</em></a>
Auch das <strong>1. Österreichische Handelsmuseum</strong> ist eine Sammlung, die im Zeitverlauf in das Museum integriert wurde und sich dem Thema &#8220;Handel im Wandel&#8221; anhand des Handelshauses Kiennast widmet. Die Geschichte des Handels wird von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart punktuell aufgezeigt. Das Sortiment der Kolonialwaren, ein Greißlerladen um 1900 und ein Selbstbedienungsladen der sechziger Jahr machen die unterschiedlichen Shoppingatmosphären und -angebote zu den verschiedenen Zeitpunkten erlebbar bzw. greifbar.
<br/>
<br/>
<br/>
<br/>
Einen Einblick in die Ortsgeschichte und den Kern österreichischer Geschichte erhält man im <strong>Babenberger und Burgenraum</strong>, der der Geschichte der Garser Burg gewidmet ist. Die Garser Burg war Sitz des bedeutenden Babenberger Leopold II (reg. 1075 &#8211; 1095), dessen heiliggesprochener Sohn Leopold <span class="caps">III</span>. heute Landespatron von Niederösterreich ist. Einblick in das Garser Bürgertum, die Zunft und das Handwerk  erhält man anhand der <strong>volkskundlichen Sammlung</strong>. Das Spektrum reicht hier von Schandfideln, Truhen, über Textilien bis zu Mobiliar sowie Zunftgegenstände der Fleischhauer, Bader und Fassbinder.</p>


	<p>Auch wenn die Sammlung auf den ersten Blick bescheiden anmutet, so muss darauf hingewiesen werden, dass viele der Ausstellungsobjekte bzw. ganze Sammlungsteile (siehe Handelsmuseum) von Privatpersonen gestiftet wurden, oft auf Initiative des Museumsvereins bzw. Frau Scherney.</p>


	<p>Die <strong>Entwicklung des Zeitbrücke Museums</strong> hängt daher nicht nur von der finanziellen Förderung, sondern auch &#8211; ganz wesentlich &#8211; von den Impulsen und dem persönlichen Engagement der GarserInnen ab. Erweiterungen sind hier, wie in anderen Bereichen der Kultur, fast ausschließlich durch SponsorInnen möglich. 2010 könnte jedoch die Suppé-Gedenkstätte das Museum in ein neues Licht der Bedeutung rücken.</p>


<hr />


	<p><strong>Zeitbrücke &#8211; Museum</strong></p>


	<p><em>Wo:</em> Kollergasse 155, 3571 Gars am Kamp</p>


	<p><em>Wann:</em></p>


	<p>April &#8211; September 2007: Fr. 10:00 &#8211; 12:00; Sa, So, Feiertag 10:00 &#8211; 12:00; 14:00 &#8211; 17:00</p>


	<p>Oktober &#8211; Dezember 2007: Sa 14:00 &#8211; 16:00</p>


	<p><em>Kosten:</em></p>


	<p>Erwachsener:      <span class="caps">EUR 3</span>,50
Kinder (ab 6 J.): <span class="caps">EUR 1</span>,00
Familienkarte:    <span class="caps">EUR 7</span>,00
Gruppe:           <span class="caps">EUR 2</span>,50/Person</p>


	<p><strong>Zeitbrücke Sonderausstellungen</strong></p>


	<p><em>Was:</em> &#8220;Life on Earth&#8221; von Julian Monroe Fisher</p>


	<p><em>Wann:</em> 13., 20., 26., 27. Oktober 2007, 3. November 2007 | 14:00 &#8211; 16:00</p>


	<p><em>Was:</em> &#8220;Der Kuss der Schmetterlinge&#8221;, Insekten in der Kunst, NöArt</p>


	<p><em>Wann:</em> 17., 14. November 2007, 1. Dezember 2007 | 14:00 &#8211; 16:00; 8., 9. Dezember 2007 | 10:00 &#8211; 12:00, 14:00 &#8211; 17:00</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Sep 2007 17:23:08 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>15. 09. - 16.09.2007: Bio-Fest in Maiersch</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/15--09----16-09-2007-bio-fest-in-maiersch</link>
      <dc:creator>Gars am Kamp</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>In 18 Kellern regionale Bio-Schmankerl in familienfreundlichem Rahmen testen. Anbieter aus Maiersch, Thunau, Merkenbrechts, Wolfshoferamt, Nonndorf, Pöggstall, Gars verwöhnen mit Fleischigem und Vegetarischem aus heimischer Haltung und Anbau.</p>


<hr />


	<p><strong>Bio-Fest im Kellergraben</strong></p>


	<p><em>Wann:</em></p>


	<p>Samstag 15. September ab 14:00; Sonntag 16. September ab 10:00</p>


	<p><em>Wo:</em></p>


	<p>Kellergraben in Maiersch bei Gars am Kamp</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 10 Sep 2007 17:09:21 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/15--09----16-09-2007-bio-fest-in-maiersch</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die China Vital Zeit hat begonnen</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/at.gars-am-kamp/die-china-vital-zeit-hat-begonnen</link>
      <dc:creator>Gars am Kamp</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Und das bedeutet, dass seit 01.09.2007 das China-Vital Zentrum  des <a href="http://www.willidungl.info">Dungl Medical-Vital Resort</a> wieder zum Entspannen und Energie tanken einlädt.</p>


	<p>Neben umfangreichen <span class="caps">TCM</span> (Traditionelle Chinesische Medizin) Programm steht nun auch wieder die Wohlfühl-Oase mit Sauna, Dampfbad, Yin &#38; Yang &#8211; Becken für einen erholsamem Besuch offen.</p>


	<p>Neben fernöstlicher Wellness ist jedoch auch der China Brunch als ungewöhnliche Abwechslung vor Ort zu empfehlen. Von September bis Dezember kann man jeden Sonntag im zentrumseigenen Restaurant &#8220;Roter Panda&#8221; fernöstliche Spezialitäten  oder österreichisch-chinesische Fusion-Küche genießen.</p>


<hr />


	<p><strong>China-Vital Zentrum</strong></p>


	<p><em>Wo:</em> Suppé Promenade 139, 3571 Gars am Kamp</p>


	<p><em>Wann:</em> Di. bis So. 9:00 &#8211; 19:00</p>


	<p><strong>China Brunch</strong></p>


	<p><em>Wo:</em> Restaurant &#8220;Zum Roten Panda&#8221;, China-Vital Zentrum</p>


	<p><em>Wann:</em>  So., 11:00 bis 14:00</p>


	<p><em>Kosten:</em> € 21,50</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sat, 08 Sep 2007 20:12:22 +0200</pubDate>
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    </item>
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