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Graz - Fritz Pauer wird mit Staatspreis für Improvisierte Musik ausgezeichnet
Bildquelle: Kunstuniversität Graz - Der Jazz-Pianist Fritz Pauer erhält 2008 den Hans Koller Preis.
Seit 1997 werden beim Hans Koller Preis, der nach dem 2003 verstorbenen österreichischen Jazz-Saxofonisten benannt wurde, in mehreren Kategorien herausragende Jazzmusiker und -innen geehrt. Der Preis wird vom “Austrian Music Office” ausgerichtet und durch das österreichische Bundeskanzleramt verliehen. Der Jazz-Pianist Fritz Pauer erhält in diesem Jahr den Österreichischen Staatspreis für Improvisierte Musik, eine Kategorie des renommierten Hans Koller Preises.
Zur Person Fritz Pauer
Fritz Pauer wurde 1943 in Wien geboren. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf und erhielt mit fünf Jahren den ersten Klavierunterricht. Bereits im Jugendalter verdingte er sich als Jazz-Pianist und musizierte gemeinsam mit zahlreichen Jazz-Größen. Beim Musikwettbewerb “International Competition for Modern Jazz Vienna” gewann er mit 23 Jahren den ersten Preis als bester Jazz-Pianist.
Von 1964 bis 1968 lebte er in Berlin, anschließend kehrte er bis 1982 nach Wien zurück. Während dieser Zeit war er als Pianist, Komponist und Arrangeur für die ORF BigBand und das Erich Kleinschuster Sextett tätig, gründete zudem das Fritz Pauer Trio, schrieb Ballettmusik für das Jeunesseballett Wien und war Klavierlehrer an der Jazzabteilung des Konservatoriums der Stadt Wien.
Nach der Auflösung der ORF BigBand übernahm er 1982-84 die Leitung der Swiss Jazzschool in Bern. Anschließend unternahm er Reisen in das Amazonasgebiet Perus und übersiedelte ins Burgenland, wo er heute noch lebt. 1989 folgte er einer Berufung als Solokorrepetitor für Jazzgesang an die Jazzabteilung der heutigen Kunstuniversität Graz und arbeitete zudem als freischaffender Musiker. Im Jahre 2003 wurde Fritz Pauer das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. Im selben Jahr wurde er zum ersten Mal für den Hans Koller Preis nominiert.







