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Graz: Verbesserte Lehramtsausbildung macht Schule
Uni Graz und Pädagogische Hochschulen starten Kooperation
Die Karl-Franzens-Universität Graz, die Pädagogische Hochschule Steiermark und die Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau nehmen österreichweit eine VorreiterInnenrolle ein. Sie haben bereits Maßnahmenpakete geschnürt, um die Ausbildung künftiger LehrerInnen zu bündeln und zu verbessern. Am 20. Juni 2008 stellten Siegfried Barones, Rektor der kirchlichen Pädagogischen Hochschule der Diözese Graz-Seckau, Herbert Harb, Rektor der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Martin Polaschek, Vizerektor für Studium und Lehre der Karl-Franzens-Universität Graz, die Kooperation vor. “Wir wollen Praxis und Forschung noch besser vernetzen und so mehr Klasse in die Klassenzimmer bringen”, begründete Uni-Graz-Vizerektor Polaschek die Initiative. Rektor Harb von der Pädagogischen Hochschule Steiermark unterstrich die Bedeutung des Reformschritts: “Die von Anfang an gut funktionierende Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität in Lehre und Bildungsforschung war im Gründungsjahr der Pädagogischen Hochschule Steiermark sehr hilfreich und wird es auch weiter sein.”
Den nächsten Schritt ortet Harb in einer noch engeren Verschränkung mit der universitären LehrerInnenbildung. Damit könnte die längst fällige ,Gleichwertigkeit’, nicht aber die ,Gleichartigkeit’ der LehrerInnenbildung sichergestellt werden. Die Zielperspektive wäre, dass alle Lehramtsstudien, vom Lehramt für Volksschulen bis zum Lehramt der AHS, zu einem ,Masterabschluss’ führen sollten. Harb ist überzeugt, dass eine “gleichwertige” Ausbildung für alle LehrerInnenkategorien sicher einen belebenden Einfluss auf die aktuelle Diskussion zur Schulreform hätte.
am 20.06.2008 15:16




