
Zum Kitzbühel-startblatt

Kitzbühel - Kitzalpmarathon 2008 mit vielen StarterInnen, die es eilig hatten...
Ein großes StarterInnenfeld wurde am Samstag von Kirchberg in die Kitzbühler Berge geschickt – Nennungsrekord. TeilnehmerInnen aus 20 Nationen waren bei herrlichem Bergwetter zum Rennen an den Start gegangen.
Beim Marathon, der über 88 Kilometer und 3.800 Höhenmeter verläuft, muss über den Gaisberg, zur Fleckalm und dann in Richtung „Streif“ geradelt werden. Der von der Kitzbühler Skiabfahrt “Streif” bekannte “Steilhang” und die “Mausefalle” mussten zweimal bewältigt werden, wobei hier Streckenteil zu meistern sind, die kein biken mehr erlauben – also sind die TeilnehmerInnen nach dem guten alten Sprichwort “Wer sein Rad liebt, der schiebt” gezwungen, diesem mehr oder minder verwillig nachzukommen.
Steile und gefährliche Abfahrten warteten nach den Aufstiegen.
Der Kitzbalpbike – es gibt auch eine verkürzte Strecke, ohne Hahnenkamm – hat sich zu einer weltweiten Veranstaltung entwickelt. Eine Beschränkung des TeilnehmerInnenfeld wird bereits diskutiert. Wenn man bedenkt, dass 88 GrundbesitzerInnen ihre Zustimmung zur Veranstaltung geben müssen, ist deutlich zu erkennen, welch umfangreichen logistischen und organisatorischen Aufwand die VeranstalterInnen bereits heute betreiben.
Kitzalpmarathonsieger 2008 wurde letztlich Leonardo Paez aus Kolumbien, der schon 2006 Marathonweltcupgesamtsieger war. Er schaffte die Strecke schneller als je ein anderer Fahrer zuvor mit 4std. 12min. 56sec.
Der bekannte Cadal Evans wurde mit 9min. 22sec. Rückstand zweiter.
Bei den Damen kam die Schweizerin Steiner mit einer hervorragenden Zeit von 5std. 32min. 43sec. als erst in das Ziel.
Unglaubliche Zeiten, wenn frau bedenkt, dass 3.800 Höhenmeter zu bewältigen sind.Die für die Olympiade qualifzierte Lokalmatatorin Lisl Osl fungierte als fachkundige Sprecherin.
am 29.06.2008 18:08




