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17.05.2012
Pneumokokkenimpfung
Schloßberg (1 Beiträge von 1 PublisherInnen online)
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Schloßberg - Pneumokokkenimpfung

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Ab 60 beginnen die körpereigenen Abwehrkräfte langsam aber stetig zu schwinden. Genauso wie bei Kindern und Erwachsenen mit Vorerkrankungen, steigt damit das Risiko an Infektionen zu erkranken. Die eigene Immunabwehr kann aggressive Keime nicht mehr schnell genug unschädlich machen. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Personen über 60 Jahren gegen bestimmte Bakterien impfen lassen. Zu diesen „bösartigen“ Bakterien zählen auch die „Pneumokokken“. Diese rufen, neben anderen gefährlichen Krankheiten, vor allem eine schwere und sich schnell ausbreitende Art der Lungenentzündung hervor. Jedes Jahr sterben in Österreich mehr als 900 Menschen an dieser Erkrankung!

Was sind Pneumokokken eigentlich, und wie werden sie übertragen?

Es sind weit verbreitete Bakterien, die sich bei vielen Menschen im Nasen- und Rachenbereich ansiedeln und verschiedene Krankheiten auslösen können. Dazu gehören: Lungenentzündung (Pneumonie), Hirnhautentzündung (Meningitis), Mittelohrentzündung (Otitis media), Kieferhöhlenentzündung Sinusitis) und bakterielle Blutvergiftung (Bakteriämie). Die durch die Pneumokokken ausgelösten Entzündungen können sich im schlimmsten Fall sogar im ganzen Körper ausbreiten und tödlich enden.

Pneumokokken lauern überall. Sie werden wie Erkältungen durch sogenannte Tröpfcheninfektionen (z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen) übertragen.

Wer soll sich gegen Pneumokokken impfen lassen?

Es gibt einige Personengruppen, für die der Österreichische Impfplan die Pneumokokkenimpfung besonders empfiehlt. Diese sind:

• Personen über 60 Jahre
• Chronisch Kranke mit besonderer Gefährdung
• Personen mit Immundefekten / Immunschwäche
• PatientInnen mit Atemwegserkrankungen
• PatientInnen mit Herz- Kreislauferkrankungen
• Personen mit Lungenentzündung in der Anamnese
• RaucherInnen

Ob eine Pneumokokkenimpfung gerade für Sie ein Vorteil wäre, erfahren Sie jedoch am besten bei der Ärztin/beim Arzt Ihres Vertrauens, sie/er wird Sie nach bestem Wissen individuell beraten. Der Impfschutz beginnt nach ca 3 Wochen und hält bei Erwachsenen zumindest über 5 Jahre. Über eine etwaige nochmalige Impfung nach dieser Zeit entscheidet Ihr Arzt.


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