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11.10.2008
22.-25.11.2007: 1. Festival ...
Wien 5.,Margareten (1 Beiträge von 1 AutorInnen online)
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Wien 5.,Margareten - 22.-25.11.2007: 1. Festival des Europäischen Bildungs- und Wissenschaftsfilms

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Wien 5.,Margareten - 22.-25.11.2007: 1. Festival des Europäischen Bildungs- und Wissenschaftsfilms - sciencefilmfest.at - Vermarktungszeichen (logo) der VeranstalterInnen
Bildquelle: sciencefilmfest.at - Vermarktungszeichen (logo) der VeranstalterInnen

Der vor kurzem gegründete gemeinnützige Verein “sf² – Verein zur Veranstaltung eines Europäischen Bildungs- und Wissenschaftsfilmfestivals“ will zukünftig ein jährliches Festival, das sich mit dem aktuellen Filmschaffen rund um Wissenschaft und Bildung beschäftigt, abhalten.

Das Festival soll “die Darstellung der aktuellen Wissenschaft in seiner medialen Form beleuchten” und “den Zugang und interdisziplinären Austausch zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit erleichtern”, so es nach den Vorstellungen der VeranstalterInnen geht.

Der Wunsch der VeranstalterInnen ist es, dass nationale und europäische Filme im Mittelpunkt stehen.

Am 15. Oktober 2007 endete die offizielle Einreichfrist für Filmprojekte.

Das Festival sf² wird gemeinsam mit dem „polycollege Stöbergasse“ organisiert, das für das Festival den Saal des ehemaligen Kinos „Filmhaus Stöbergasse“ öffnen wird. Mit dem „filmcasino“, so die die Veranstalter, stünde ein besonders schönes Kino als Veranstaltungsort zur Verfügung.

Finanziell unterstützt wird das Festival u.a. vom Unterrichtsministerium BMUKK und vom Wissenschaftsfonds FWF.

Der FWF rechtfertigt seine finanzielle Beteilung damit:
“Das Projekt wurde vom Filmemacher Wolfgang Haberl, dem FWF seit seiner Arbeit fuer das im Rahmen des FWF-Preises fuer Wissenschaftskommunikation 2006 ausgezeichnete Projekt von Markus Arndt bekannt, initiiert. Das Festival ist konzipiert als eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Film.”

Fraglich bleibt, woher die Filme kommen sollen, denn wie hinlänglich bekannt ist, ist in Österreich der Film ganz generell ein Genre, das bei weitem nicht die Mittel bekommt, um anspruchsvolle und/oder umfassende Projekte realisieren zu können.

WissenschafterInnen können froh sein, wenn Sie Ihren Forschungsbetrieb aufrechterhalten können und werden sicher nur in besonders privilegierten Ausnahmefällen Geld und Arbeitsstunden für eine Filmproduktion investieren können.

Somit bleibt zu hoffen, dass die durchaus bemerkenswerte Initiative kein einmaliges Erlebnis bleiben wird und diejenigen Damen und Herren, die Fördergelder vergeben, endlich verstehen, dass es längst keinen Sinn mehr macht, eine Grenze zwischen Wissenschaft und Kunstschaft durch disziplinierende Förderprogramme aufrecht zu erhalten.

Die Veranstaltung wird auch beweisen müssen, ob es sich hierbei nicht wiederum nur um einen weiteren Versuch der Popularisierung und Kommerzialisierung von Wissenschaft handelt. Derartige Versuche haben in der Vergangenheit letztlich nur zu einer bedenklichen Verflachung und Banalisierung des inhaltlichen Diskurses geführt.


Zeit: 23.-25. November 2007
Ort: voraussichtlich filmcasino und Filmhaus Stöbergasse

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