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Wien 7.,Neubau - Blog: 07.02.2008: EGON. Ein Kunst-Stueck von Philipp Weiss
EGON ist ein ikonoklastisches Kunst-Stueck, ein Text ueber Kunst, deren Bedingungen und deren Zerstoerung, ein Stueck oesterreichischer Identitaet, das sich sukzessive selbst zersetzt:
Drei Schiele-Bilder stehen als Koerper auf der Buehne: die Taenzerin Moa, Mime van Osen und der Gassenjunge. Sie sprechen eine Bildsprache. Sie sprechen an gegen ihren Schoepfer und begehren ihn zugleich.
Das Stueck hat einen Rahmen, eine Klangmauer: Egon (Schiele). Egon ist Gott. Er ist der Vater und macht das Gesetz. Doch Gott stirbt. Der erste Weltkrieg naehert sich dem Ende. Egon hat die spanische Grippe. Gott ist immer da, man sieht ihn bloss nicht.
Performance:- - Karin Pauer (A) – Choreographie
- - Merel Rozen (NL) – Tanz
- - Brigitte Auer (A) – Regie
- - Felicity Grist (GB) – Schauspiel
- - Ulrike Huebl (D) – Schauspiel
- - Alexander Julian Meile (D) – Schauspiel
Wo: Leopoldmuseum, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Wann: Do., 7. Februar 2008, 19.00 Uhr
Eintritt: frei
Veranstalter: Leopoldmuseums in Kooperation mit dem Passagen Verlag und dem Literaturhaus Wien
am 04.02.2008 19:36



