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12.10.2008
Phänomen Computerspiele - Te...
Computerspiele (2 Beiträge online)

Computerspiele - Phänomen Computerspiele - Teil 1: Brot und Spiele

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Wenn ich auf Computerspiele zu sprechen komme, passiert meist folgendes: “Übrigens spiele ich gern Computerspiele”. Stirnrunzeln. “Es ist nicht wie Du denkst! Die Spieleindustrie ist eine seriöse Branche, Spiele sind meist komplexe Softwarewerke, entwickelt über Jahre hinweg, mit einer tollen Community dahinter”. Noch mehr Stirnrunzeln. Dann die Frage: “Wie ALT bist Du?”. “31”. In diesem Moment setzt mein Gesprächspartner ein mitleidiges Lächeln auf und spricht ein bisschen langsamer mit mir.

Was stimmt nicht mit mir? Bin ich zurückgeblieben? Stecken geblieben in einer Pupertätsphase? Oder hat sich die Spielindustrie weiterentwickelt, ist etwas für Erwachsene geworden? Dieser Blog soll helfen das herauszufinden.

Das Brot

Gegen Ende des Gesprächs bringe ich immer mein stärkstes Argument für Computerspiele vor. Nun, eigentlich ist es aus meiner Sicht das schwächste: “Weißt du, Leute verdienen viel Geld damit.” Das hilft … ist aber leider nicht genug. Wir wechseln das Thema. Wahrscheinlich glaubt mein Gesprächspartner Geld verdienen mit Spielen ist eher die Ausnahme. Er hat Unrecht.

Laut dem Bundesverband für interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), zu dem die großen, in Deutschland tätigen Spielepublisher wie EA und Take 2 gehören, stieg der Umsatz von PC-Spielen in Deutschland 2005 um drei Prozent auf 471 Millionen Euro. Der größere Markt der Konsolenpiele legte beim Umsatz sogar um sieben Prozent auf 577 Millionen Euro zu.

Laut NPD Group belief sich der Gesamtumsatz mit PC-Spielen in den USA sogar auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Konsolen erzielten einen Rekordumsatz von 10,5 Milliarden US-Dollar.

Spielemarktforschungs-Agentur DFC Intelligence erhob, dass Onlinespiele im Jahr 2005 bereits weltweit zwei Milliarden US-Dollar umsetzten. Die Hälfte davon stammt aus asiatischen Ländern außerhalb Japans. Südkorea, Taiwan und China sind da die Hauptmärkte.

Die Spiele

Hören wir, was eine “Überläuferin” dazu zu sagen hat. Es ist eine Mutter, die dem Spielekonsum ihres Sohnes immer skeptisch gegenüberstand und dann zufällig sich den Namen eines Spieles merkte, der bei einem Gespräch zwischen ihrem Sohn und einem Freund gefallen ist. Beim nächstem Einkauf sieht sie eben dieses Spiel um 5 EUR. Sie kauft es und versinkt in der Welt dieses Spieles. Ihr schriftlicher Erlebnisbericht wurde kürzlich in der in der TAZ veröffentlicht.

Teil 2 – Hart- und Weichteile wird sich mit den verschieden Hardwareplattformen und Spielegenren beschäftigen.


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