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Halle - WeibsBilder – Frauendarstellungen zwischen Anmut und Sinnlichkeit
Bildquelle: Kupferstichkabinett, Zentrale Kustodie der MLU - Dame einem Papagei Kirschen gebend, Etienne Jeaurat (1699–1789)/Nicolas Bonnart (1636–1718), Kupferstich, um 1710
Anlässlich des Themenjahres des Bundeslandes Sachsen-Anhalt “Frauen im 18. Jahrhundert” zeigt die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgewählte Kupferstiche, welche die Weiblichkeit des Barock und Rokoko in den Blickpunkt rücken.
Die Ausstellung ist in zwei thematische Themenkomplexe gegliedert, wobei sich mythologische Darstellungen mit der realen Welt des Bürgertums und des Adels gegenüberstehen. Das 18. Jahrhundert gilt als das galante Zeitalter. Dieses zeichnet sich durch eine regelrechte Flucht in eine fiktive Welt aus, bei der die Erotik eine zentrale Rolle spielt. Dies spiegelt sich in der Mode, der Literatur und vor allem in der bildenden Kunst wider.
In diesem sinnenfrohen Zeitalter war der weibliche Akt in der bildenden Kunst ein häufiges Sujet. Diese Nacktheit wurde jedoch der Öffentlichkeit in einem mythologischen oder biblischen Gewand präsentiert, um die moralischen Vorstellungen der Gesellschaft somit zu entgehen.
WeibsBilder – Frauendarstellungen zwischen Anmut und Sinnlichkeit
Wann: 17. Oktober 2008 bis 14. Dezember 2008, Dienstag bis Freitag von 11:00 bis 13:00 und von 14:00 bis 18:00 Sonntag von 14:00 bis 18:00
Wo: Kupferstichkabinett, Löwengebäude, Universitätsplatz 11, 06108 Halle
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