
Gedanken, Erzählungen, Darstellungen zum Thema Erotik.
eZine von Redaktion Erotik
Erotik - Wo liegt der Unterschied zwischen Begierde und Voyeurismus?
Bildquelle: startblatt 2007 - Badende am Strand der Türkei
Der Blick des Mannes kann von unterschiedlicher Form sein. Zum einen, so der Zustand sich einstellt und sich so etwas wie eine optimale Qualität erreichen lässt, dann lässt sich die Frau unschwer anders denn als Mensch betrachten, der voll Individualität steckt. Jede Frau hat dann so seine Besonderheiten für sich. Sie lässt sich als solches auch individuell dem idealen Schönen zuordnen und begehren. Dabei ergibt sich eine Nähe aus der Möglichkeit von gegenseitiger Zuneigung, Zärtlichkeit und enthemmten Sex. Dabei hat eine jede Frau so seine Eigenartigkeit, als wäre sie einzigartig.
Liegt das Schöne daran, dass sich die Schönheit durch die Geilheit des Mannes variabel entsinnen lässt, so ist der Blick des Mannes in der Form passiert, in der er auch immer auch eine beliebig andere treffen könnte, geil für ein jede andere Frau, ja geradezu gezwungen, sich immer wieder neue Herausforderungen zu suchen. Ein solcher Blick läuft große Gefahr, auch das noch nicht sexuelle Kind als Objekt der Begierde zu begreifen.
Der andere Blick ist jener, wo sich eine Analyse dahinter verbirgt, inwieweit denn der eine Körperteil auch dem suggerierten Optimum entspricht. Dieser fale Blick des Analytikers kann einzig dem Voyeur gehören, als der Blick wie ein Messgerät auf die Frau gerichtet ist. Zum einen, um den Reiz in die eigene Geilheit überzuführen und zum anderen, um daraus eigenes, egoistisches Kapital zu schlagen, indem der Akt der Selbstbefriedigung folgt.
am 26.07.2007 15:51




