
...und wo sonst es sich genießen lässt.
eZine von Redaktion Freizeit
Freizeit, Reisen, Essen, Kino - Der Film "Rocky Balboa" überrascht
Bildquelle: Twentieth Century Fox 2007 - Sylvester Stallone als Rocky Balboa im Boxring
Großes Kino und bewegende Momente scheinbar ganz einfach auf die Leinwand gezaubert.
Es lässt einen mit einem ungewissen Gefühl zurück, ob denn die Trauer oder der Jubel überwiegen, nachdem der Kampf, der unausweichlich statt finden muss, vorbei ist.
Eine zunächst unscheinbare und vom ersten Moment an herzlich dargestellte Geschichte entwickelt sich zu einem backenden Zweikampf zwischen zwei mit Kraft und Egozentrik protzenden Athleten. Die narrative und in vielen Stellen autobiographische anmutenden Darstellung von Rocky Balboa (Sylvester Stallone) hat zunächst nichts mit Männlichkeit, Durchsetzungskraft oder auch Egoismus und Geltungsdrang zu tun. Die Aufarbeitung und der Schmerz notwendiger Veränderungen stehen im Mittelpunkt eines Mannes, der Selbstbewusstsein hat und gleichzeitig sich nicht dafür schämt, seine Sensibilität zu zeigen. Er freut sich und genießt den Luxus, selbstlos und hilfsbereit sein zu können, dass es ansteckend wirkt.
Ein großer Film, der einen vieles Vergessen lässt und überraschend viel Hoffnung in sich trägt, als ein schöne Mischung von Mut und Ethos gezeigt werden und die ganz alltäglichen Herausforderungen des Lebens dargestellt sind.
Das Prädikat „sehenswert“ ist vollkommen zurecht vergeben.
am 26.09.2007 08:55




