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    <title>Freizeit, Reisen, Essen, Kino</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/</link>
    <description>Freizeit, Hobby, Essen, Trinken, Urlaub, Reisen, Kino, Film...&lt;br/&gt;
...und wo sonst es sich genie&#223;en l&#228;sst.</description>
    <language>en-US</language>
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      <title>Odyssee 2010: Reise zur K&#225;rm&#225;n-Linie</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/odyssee-2010-reise-zur-krmn-linie</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Sie haben bereits alle Metropolen dieser Welt bereist, die höchsten Berge bestiegen, haben die Ozeane überquert, haben den Dschungel und die Wüste durchwandert &#8211; sprich sie haben den Globus im und entgegen den Uhrzeigersinn umrundet und kennen die schönsten Destinationen unseres Planeten. Dann gehören Sie wahrscheinlich zu jener Gruppe von Menschen, die immer auf der Suche nach Entdeckungen sind und für die herkömmlicher Charter- und Cluburlaub die reinste Zeitverschwendung ist.</p>


	<p>Für diese Ich-war-einfach-schon-überall-Gruppe von Menschen gibt es ab 2010 endlich die Möglichkeit ein völlig neues Reiseerlebnis zu buchen: einen Flug zur sog. Kármán-Linie, also zur (theoretischen) Grenze zwischen Erdatmosphäre und freiem Weltall<sup><a href="#fn1">1</a></sup>.</p>


	<p>100 km über der Erde können Möchtegern-AstronautInnen auf einem solchen Flug, die Schwerelosigkeit erleben und die Aussicht auf den Planet Erde aus Weltraumsicht genießen.</p>


	<p>Wählen kann frau und man aus unterschiedlichen Angeboten: Von der fünf Minuten Schwerelosigkeit-Variante des Anbieters Space Adventures bis zum Drei-Tages-Möchtegern-AstronautInnen-Training mit anschließendem schwerelosen Schweben in der Kabine des Shuttles von Virgin Galactic. Für Heiratswillige gibt es von First Advantage auch die Möglichkeit zur Weltraum-Hochzeit.</p>


	<p>Für Ihren Weltraum-Trip sollten Sie allerdings schon jetzt zum Sparen beginnen. Denn die Preise dafür bewegen sich in denselben astronomischen Höhen wie Sie selbst auf einer solchen Reise. Kostenpunkt: zwischen 100.000 und 2.2 Mio. Dollar.</p>


<hr />


	<p>Weitere Informationen zu Space Adventures finden Sie <a href="http://www.spaceadventures.com">hier &gt;&gt;&gt;</a></p>


	<p>Weitere Informationen zu Virgin Galactic finden Sie <a href="http://www.virgingalactic.com">hier &gt;&gt;&gt;</a></p>


	<p>Weitere Informationen zu Weltraum-Hochzeiten finden Sie <a href="http://www.spacewedding.jp">hier &gt;&gt;&gt;</a></p>


<hr />


	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Die Kármán-Linie ist eine gedachte Höhenlinie bei 100 km Höhe, die als Definition für die Abgrenzung der Erdatmosphäre zum freien Weltraum dient. Festgelegt wurde sie von der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) und benannt zu Ehren von Theodore von Kármán, der entscheidend bei ihrer Definition mitwirkte. Sie dient im Wesentlichen der Klassifikation von Flugleistungen, da diese in beiden Bereichen nicht vergleichbar sind.</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 13:16:53 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Die Liebe in Zeiten der Cholera und Shakira &#8211; eine sch&#246;ne Utopie</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/die-liebe-in-zeiten-der-cholera-und-shakira--eine-schoene-utopie</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Die Wucht der Bilder, sie allein ist schon bemerkenswert, doch die Wucht der Bilder mit der Wucht der Musik und der uns Mittel-Europäer doch so fremden und verführerisch, erotisch wirkenden südländischen Kulisse, in diesem Fall Südamerika, entsprechen dem großen Wort „Liebe“.</p>


	<p>Dem noch nicht genug, es ist das Jahr 1879ff., also noch bevor uns die Digitalisierung heimgesucht hat, noch bevor wir uns täglich um das Löschen von Nachrichten bemühen müssen, die uns uneingeladener Weise respektlos heimsuchen und uns zum Kauf von in erster Linie potenzsteigernden Mitteln auffordern, so genannte Spams. Es ist auch noch bevor es üblich geworden ist, LebensabschnittspartnerInnen zu haben, weil es bequem ist, sich auch in der „Liebe“ flexibel zu halten. Es ist auch noch eine Zeit, in der es keine Stoking-Gesetze gab und in der sich die Gier noch hinter Pflichtbewusstsein versteckte.</p>


	<p>Die Liebe ist ein Gefühl von unbändiger Zuneigung, die niemals vergeht, so die These von Gabriel García Márquez. Die Liebe und nur die Liebe kann den eigentlichen Sinn des Lebens ausmachen, wird sie nicht erfüllt, so bleibt nur noch der Weg in die Kompensation, der Wahnsinn der Lustverminderung. Die Aussichtslosigkeit, ein Leben ohne Perspektive, ohne Hoffnung, genau jenes haben zu können, was einem sein Gefühl sagt, ist unerbitterlich.</p>


	<p>Selbstironie, Wollust, Abreaktion in diesem und jenen ist die Folge. Perversion oder auch Erotik aus Frustration, zur Linderung des eigenen Schmerzes.</p>


	<p>Das und die Angst, sich gegen die Konventionen zu stellen, die Angst, die eigene Zuneigung könnte unerwidert, enttäuscht oder gar ausgenutzt werden.</p>


	<p>Die Liebe kann nur einmal gefunden werden, so die These von Gabriel García Márquez und es lohnt sich, dafür zu Kämpfen oder auch einfach nur auf den Moment zu warten, bis ans Ende des Lebens.</p>


	<p>In jenen Momenten, wo eine Magie den Kinosaal ergreift, die Stimme von Shakira, die Bilder Südamerikas und der Hundeblick von Javier Bardem zusammenkommen, da möchte frau für einen kurzen Augenblick glauben, Hr. Márquez könnte Recht haben.</p>


Doch der Blick in die Gesichter jener jungen und alten Paare, die den Kinosaal verlassen, zeigt, der Alltag ist, zumindest 2008, ein anderer.
<hr />
<em>Der Film (love in the time of cholera) basiert auf dem Roman von Nobelpreisträger Gabriel García Márquez. Mike Newell inszeniert nach dem Drehbuch des Oscar-Gewinners Ronald Harwood (Der Pianist) die Geschichte vor der Kulisse Südamerikas mit Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno in den Hauptrollen.</em><br/>
<a href="http://www.dieliebeindenzeitendercholera.de">zur Filmwebseite &gt;&gt;&gt;</a>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 07 Apr 2008 18:11:16 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gedanken zum Thema Freizeit</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/gedanken-zum-thema-freizeit</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Freizeit ist passiver Konsum.</p>


	<p>Freizeit sind Medien und Kultur.</p>


	<p>Freizeit braucht Geld. Geld führt zur Kauflust und Kauflust zur Kreditsucht.</p>


	<p>Freizeit ist programmiertes Erlebnis und die Erlebnisse werden vom Marketing gemacht.</p>


	<p>Freizeit muss in der Realität möglich sein.</p>


	<p>Freizeit ist kein Prospekt.</p>


	<p><em>Wie schön ist Freizeit wirklich?</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sat, 08 Mar 2008 22:23:39 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>W.A. Mozart, FALCO &amp; Co. &#8211; Kunst kommt von Exzess</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/w-a--mozart-falco---co---kunst-kommt-von-exzess</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Falco – der Film „Verdammt, wir leben noch!“ ist sehenswert, wenn auch weniger des Films an sich, sonder der verschiedenen Themen, die dieser Film deshalb problematisiert, weil sie Teil eines menschlichen Kunstwerkes waren und sind.</p>


	<p>Die Darstellung des Werdegangs von Hans Hölzl<sup><a href="#fn1">1</a></sup> (dargestellt von Manuel Rubey) zeigt verschiedene Aspekte und Muster, die sich in ähnlicher Konstellation sehr wahrscheinlich immer wieder wiederholen werden.</p>


	<ul>
	<li>- Jemand, der in Österreich etwas macht, was weit weg ist von der gesellschaftlichen Norm, tut sich sehr schwer<sup><a href="#fn2">2</a></sup>.</li>
		<li>- Jemand, der in Österreich etwas macht, das weit vor seiner Zeit ist, tut sich sehr schwer. Daran hat sich offenbar seit W.A. Mozart nichts geändert.</li>
		<li>- Jemand, der in dem was er tut, Perfektion erreichen will, begeht eine Gratwanderung und eine Romanze mit Exzess und Selbstzerstörung. Der Exzess ist – und das ist das grobe Missverständnis der 68er-Bewegung gewesen – zunächst immer ein rein geistiger. Er betrifft die Überstrapazierung der geistigen Schaffenskraft, Vernetzung von Beobachtungen, Gefühlen, Eindrücken, Einschätzungen, etc. und führt erst im zweiten Schritt oder in der Folge zum körperlichen Exzess, in welcher Form auch immer (Alkohol, Drogen, Sex-Orgien, etc.), um eine Balance zwischen geistiger und körperlicher Ausbeutung herstellen zu können.</li>
		<li>- Jemand, der perfektionistisch und ehrgeizig ist, wird zerbrechen und sehr wahrscheinlich frühzeitig sterben, wenn ihr/ihm nicht die Paradoxie der Perfektionierung (im Verständnis einer linearen Optimierung) vor Augen geführt wird. Eine lineare Optimierung führt zur Katastrophe, auch im geistigen Schaffensprozess. </li>
		<li>- Es bestimmen zufällige und subtile persönliche Beziehungen, über Erfolg und Misserfolg. Ein geplantes und kontrolliertes Leadership, eine Top-Down-Verordnung im Sinne von „sei kreativ“, wie es die PolitikerInnen immer wieder versuchen, kann nicht „funktionieren“.</li>
		<li>- Das Popgeschäft und somit jedes Geschäft mit Popularität beruht auf der Prostitution eines selbst entsprechend der Meinungsbildner und letztlich der Massen. Sind die Meinungsbildner nicht fähig, die Kompetenzen und Talente zu erkennen, dann gibt es keine Chance. Kommt es zur Chance und wird das Tun zum Kult oder sogar zur Kunst, dann ist es ein zusätzliches Moment oder Momentum für Selbstzerstörung.</li>
		<li>- Jemand, der leidenschaftlich etwas erreichen will, kennt kein oder unterschätzt jegliches Risiko, da der Begriff Risiko bzw. das Konzept Risiko nur etwas für Opportunisten ist, die zumeist aus Angst und Feigheit nicht das Tun, was sie gerne tun würden<sup><a href="#fn3">3</a></sup>.</li>
	</ul>


	<p>W.A. Mozart, Falco &#38; Co. haben es durchlebt, der Film “Falco – Verdammt, wir leben noch!” stellt es dar, wir haben damit angefangen, es zu erklärt … Es gibt noch viel zu tun.</p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Hans Hölzl (geboren am 19. Februar 1957 in Wien) hat unter anderem unter dem Künstlernamen „Falco“ mit dem Song „Rock me Amadeus“ als erster die Nr. 1 mit einem deutschsprachigen Poplied in der Geschichte der amerikanischen Billboard Charts erreicht und starb bei einem Verkehrsunfall am 06. Februar 1998 auf Dominikanische Republik, kurz vor seinem 41. Geburtstag.</em></p>


	<p id="fn2"><sup>2</sup> <em>Österreich hat trotz der Popkultur-Katastrophe Ö3 eine relativ lebendige Musikszene.</em></p>


	<p id="fn3"><sup>3</sup> <em>Versicherungen sind geleitet von derartigen Menschen und voll von Menschen, mit dieser Lebenseinstellung.</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Feb 2008 17:30:10 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Elizabeth &#8211; Das goldene Zeitalter (The Golden Age) &#8211; ein Film &#252;ber die Liebe zur Freiheit als verzweifelte letzte Chance</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/elizabeth--das-goldene-zeitalter--the-golden-age---ein-film-ueber-die-liebe-zur-freiheit-als-verzweifelte-letzte-chance</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Sie war die Tochter eines Herrschers, der zuletzt derartig übergewichtig war, dass er sich nur noch tragend von A nach B bewegend konnte. Sie war die Tochter eines Herrschers, der seine eigene Frau enthaupten ließ. Sie war die Tochter eines Herrschers, der sie selbst in den Tower sperren ließ.</p>


	<p>Ein Kind, das offensichtlich ohne elterliche Liebe und Zuneigung aufgewachsen ist und dennoch zu einer der in der Geschichte bemerkenswertesten Figuren geworden ist.</p>


	<p>Insofern ist die Neuverfilmung der entscheidenden Jahre von Queen Elizabeth als Herrscher über England durchaus gerechtfertigt. Er zeigt, bemerkenswert dargestellt von Cate Blanchett, die Willenstärke, die ein Menschen entwickeln kann, der für sich selbst nicht mehr als nur ein bisschen ehrliche, bedingungslose und zärtliche Zuneigung, ja Liebe, wünscht.</p>


	<p>Ihr war es nicht gegönnt und kannte es nicht, dennoch hatte sie ein Gefühl dafür, also bemühte Sie sich um so mehr diese Liebe dem Volk zu geben und kämpfte für die Möglichkeit der Menschen, diese Liebe zu erfahren.</p>


	<p>Es ist jener Gedanke, der wohl heute noch das bemerkenswerte Selbstverständnis von Freiheit in der britischen Kultur definiert. Es ist eine einfache, kompromisslose und unumstößliche Freiheit, anders als jene Freiheit, von der die bis heute national-sozialistisch geprägten mitteleuropäischen Kulturen reden, als diese zumeist nur das eigene Selbstverständnis von Freiheit meint.</p>


	<p>Elizabeth hat keine Freiheit und auch keine Liebe erleben können. Also bleibt ihr die Möglichkeit als Herrscherin dafür Sorge zu tragen, dass „Freiheit herrscht“ und um diese Freiheit<sup><a href="#fn1">1</a></sup> zu bewahren muss Sie bedingungslos herrschen.</p>


	<p>Der Film, im Kontext des historischen Hintergrunds betrachtet, zeigt eine Frau, die für ihren kulturellen Kontext auf das wesentliche reduziert, eitel, unsicher und vor allem einsam war. Ihr ist es mithilfe eines intelligenten und loyalen „Teams“ gelungen, bedürfnisorientiert zu führen &#8211; ohne umständliche demokratische Prozesse, ohne umständliche Kontrollen, eben mit dem tiefen Wunsch nach Liebe, Sicherheit und Geborgenheit, die Ihr selbst nur in wenigen kostbaren Momenten widerfahren.</p>


	<p>Der Film ist gut, die historischen Tatsachen jedoch wesentlich bedeutender. Insofern lebt der Film von Queen Elizabeth.</p>


	<p>Es ist nicht zu befürchten, dass aus Queen Elizabeth die zauberhafte und ausdruckstarke Cate Blanchett wird, so wie aus der zweifelhaften Kaiserin Elisabeth von Österreich die zauberhafte Romy Schneider wurde.</p>


	<p>Den Unterschied macht, dass Queen Elizabeth die Geschichte und das Selbstverständnis von staatlichen Führungsstrukturen und –methoden radikal verändert hat, als sie Ihre Macht dem Prinzip der Freiheit und der Liebe unterworfen hat. Dies bleibt selbst im Kontext von (mehr oer weniger) demokratischen, staatlichen Entscheidungsprozessen<sup><a href="#fn2">2</a></sup> eine wunderbare und bleibende Utopie.</p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Freiheit ist eine paradoxes Konzept, als diejenigen, die nach der vollkommenen Freiheit streben sich selbst die Freiheit genommen haben, unfrei zu sein.</em></p>


	<p id="fn2"><sup>2</sup> <em>Die wahrscheinlich beste aller schlechten Varianten.</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sun, 27 Jan 2008 14:40:02 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Kinofilm "Alien vs. Predator: Requiem" - ein Action-PorNO</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/der-kinofilm-alien-vs--predator-requiem---ein-action-porno</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Kino hat die wunderbare Möglichkeit, uns in fantastische Welten zu entführen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Action mit Science-Fiction in eine Verbindung zu bringen.</p>


	<p>Soweit lässt sich das Konzept von dem Kinofilm Aliens vs. Predator: Requiem verstehen. Insofern gehen die BesucherInnen von einem derartigen Film bereits mit einer bestimmten Erwartungshaltung in den Kinosaal: Sie wollen Spannung, Special Effects und HeldInnen, die dafür sorgen, dass die Guten am Ende siegen.</p>


	<p>War das annimmt, lebt in einer fantastisch, naiven Realität, denn der Reflexionsgrad jener BesucherInnen, die einen derartigen Kinofilm für bares Geld besuchen, scheint keinesfalls derartig weit zu gehen. Sie befinden Sie in einer bedauernswerten Paradoxie, als Sie offensichtlich nach einer Abwechslung, einen Ausbruch aus ihrem tayloristischen Alltag suchen und dies beim Konsum von Massenvernichtung, Skalpierung oder dem gustiösen Anglotzen der Massakrierung von Menschen und allem anderen, dass irgendwie lebendig sein könnte, zu finden vermuten.</p>


	<p>Das derartige Schauspiele kaum den Intellekt der BetrachterIn in Anspruch nimmt, schein an dieser Stelle absurder Weise besonders betonenswert, denn wer keinen Intellekt entwickelt konnte, der wird auch nicht bemerken, dass keiner vorhanden ist.</p>


	<p>Insofern eben der Intellekt oder der Geist aufgrund der fehlenden Inhalte im Drehbuch nicht weiter in Anspruch genommen wird, so bleibt das Aufgeilen an bestimmten Reizmomenten. In diesem Fall sind die Reizmomente darauf beschränkt, dass Menschen von Wesen getötet werden, von denen man nicht so genau weiß, warum Sie hier sind und welchen Grund Sie dafür haben, Menschen in Massen abzuschlachten, aufzufressen oder als Brutstätte zu verwenden. 
Das Klischee<sup><a href="#fn1">1</a></sup>, hässlich ist gleich böse, lebe hoch.</p>


	<p>Welch diskriminierende Botschaft damit verbunden ist, ist den MacherInnen verborgen geblieben. Das wäre soweit allerdings noch gar nicht besonders bemerkenswert, wenn da nicht die unterbewussten Folgen wären. Ein solcher Film reproduziert mittelalterliche Klischees immer aufs Neue und vermittelt somit ein Sozialkonzept, das die Art und Weise unseres Zusammenlebens auf primitive Codes wie fressen und gefressen werden reduziert.</p>


	<p>Somit wird durch einen derartigen Film und somit durch Science-Fiction<sup><a href="#fn2">2</a></sup> paradoxer Weise keine anstrebenswerte Zukunftsvision im Umgang mit schwierigen Situationen entwickelt. Statt dessen wird unser kulturelles Zusammenleben auf die beschränkte kongnitive Welt der MacherInnen reduziert. Die beschränkte Phantasie und Vorstellungskarft der MacherInnen zeigt sich insbesonders in der Einfallslosigkeit bei der Gestaltung ausserirdischer Wesen<sup><a href="#fn3">3</a></sup>. Diese Form von Science-Fiction ist somit keine Darstellung einer Zukunftsvision, sondern die Darstellung dramatischer gesellschaftlicher und sozialer Rückschritte.</p>


	<p>Wir haben für derartige Filme den Begriff „Action-PorNo<sup><a href="#fn4">4</a></sup>“ entwickelt: 
Auf Handlung wird gänzlich verzichtet, auf Sinn vollkommen aber gleichzeitig wird moralisiert, wo es nur geht, als Sittenbilder von Gut und Böse dargestellt und kommuniziert werden.
Die Dramatik dabei ist, dass dies den MacherInnen weitestgehend unbewusst zu sein scheint, als sie sehr wahrscheinlich einfach nur einen Action und Science-Fiction Film machen wollen, doch leider auch noch eine „Handlung“ und „Charaktere“ dazu benötigen und somit gezwungen sind, diese beiläufig zu erfinden, dem keinen Wert beimessen, kein Know-How darin besitzen und somit weder noch erreichen.</p>


	<p>Das Problem und die damit verbundene gesellschaftliche Herausforderung ist jedoch nicht, bessere Kinofilme zu drehen, sondern:</p>


	<p><strong>Wie schaffen wir es, auch jenen Menschen, die sich an Action-PorNo ergötzen, eine bestimmte alternative kulturelle Perspektive zu geben?</strong></p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Jeder Film reproduziert im Grunde nur die kognitiven Muster, wie Sie in den Köpfen der MacherInnen vorhanden sind.</em></p>


	<p id="fn2"><sup>2</sup> <em>Science-Fiction hätte die fantastische Möglichkeit, innovative Gesellschaftskonzepte darzustellen.</em></p>


	<p id="fn3"><sup>3</sup> <em>Alien und Predator erinnern oder sind wahrscheinlich stark an Horx, etc. angelehnt. Diese Vorstellung der Verkörperung des Bösen wurde bereits vor Jahrzehnten von J.R.R. Tolkien mitunter für die Saga &#8220;Herr der Ringe&#8221; kreiert.</em></p>


	<p id="fn4"><sup>4</sup> <em>Der Begriff „PorNo“ geht auf die Zeitschrift <a href="http://www.emma.de"><span class="caps">EMMA</span></a> zurück.</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 31 Dec 2007 13:04:35 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>American Gangster &#8211; Ethik ist Handeln</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/american-gangster--ethik-ist-handeln</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Vielleicht liegt es daran, dass der US-amerikanische Film inhaltlich nicht mehr mit hohen Erwartungen verbunden wird, dennoch scheint die Verfilmung auf der Basis historischer Aufzeichnungen des New Yorker Lebens während der Zeit des Vietnam-Krieges aus der Sicht eines innovativen Drogenlieferanten, Frank Lucas (gespielt von Denzel Washington), gelungen.</p>


	<p>Frank Lucas schafft es unter Einsatz größten persönlichen Risikos und im Selbstverständnis einer Ethik entsprechend der eines Robin Hoods, mit der Lieferung von hochwertigem Heroin zu konkurrenzfähigen Preisen ein astronomisches Vermögen anzuhäufen. Dabei behält er ein nahezu bürgerliches Leben, betätigt sich als Wohltäter gegenüber der schwarzen, unterdrückten und hungernden Bevölkerung von Harlem, finanziert Studien und betreibt sein Geschäft nach dem Vorbild der herkömmlichen großen Konzern, wie z.B. General Motors.</p>


	<p>Auf seinen Weg nach oben versteht er es, tragfähige Geschäftsbeziehungen mit Heroin-Produzentinnen im Golden-Triangle Laos, Thailand und Burma aufzubauen und skrupellose und vom Vietnam-Krieg frustrierte amerikanische Soldaten für seine Geschäftszwecke zu instrumentalisieren.
Er selbst gibt sich als Mann von Welt, als stilvoll gekleideter Gentleman, was Ihn zunächst unauffällig macht. Lebt somit zwischen all den anderen Geschäftsleuten der 70er-Jahre ein diszipliniertes Leben.</p>


	<p>Diese Darstellung lässt eine Sympathie ihm gegenüber aufkommen, jedoch nicht ohne Zweifel. Denn wer nicht seinen Spielregeln und seinem Ethos entspricht, wird eiskalt ermordet.</p>


	<p>Richie Roberts (gespielt von Russell Crowe), ein schüchterner, jähzorniger Einzelgänger und Polizist, entwickelt sich quasi Zeitgleich zum Verfolger, als er es willensstark und ebenso mit einer gewissen Robin Hood-Mentalität schafft, sich neben der zu dieser Zeit im Sumpf der Korruption untergehenden Exekutive der <span class="caps">USA</span> als Drogenfahnder zu etablieren. Um diesen für viele zu dieser Zeit äußerst zweifelhaften Erfolg haben zu können, muss er auf seinem Weg einige schwere persönliche Opfer bringen.</p>


	<p>Der Film (Regie Ridley Scott und Drehbuch von Steven Zaillian) lässt einige Fragen im Kontext von Krieg und Niedertracht aufkommen, als überraschend gut die unterschiedlichen Seiten mit ihren Vorzügen und Schwächen gegenübergestellt werden.
Tatsächlich scheint es so, dass nach der Verhaftung von Frank Lucas durch Richie Roberts in persönlichen Gesprächen und Verhandlungen eine gewisse Sympathie, wenn nicht sogar Freundschaft zwischen den beiden Personen entstanden sein soll, die letztlich in eine jeweils für beide Seiten erfolgreiche Zusammenarbeit gemündet hat.</p>


	<p>Es scheint tatsächlich so, dass beide letztlich für ähnliche Ziele gekämpft haben, jedoch auf gänzlich unterschiedlichen Seiten. Die Darstellung derartiger Möglichkeitsräume lässt ein Unbehagen bei reflektierten ZuseherInnen aufkommen.</p>


	<p>Was bleibt ist die Einsicht, dass Ethik eben kein theoretisch festschreibbares Konzept sein kann, sonder Ethik sich einzig durch die jeweiligen Handlungen ausdrückt, wobei Handlungen und Kontexte vielfältig sind. Nur ein differenzierter Blick kann dem ausreichend gerecht werden.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 26 Nov 2007 13:16:27 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Mr. Bean macht Ferien - Gratulation den MacherInnen</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/freizeit-reisen-essen/mr--bean-macht-ferien---gratulation-den-macherinnen</link>
      <dc:creator>Redaktion Freizeit</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p><strong>Ein schönes, leichtes Filmereignis, das sich zum Glück bis zum Schluss in seiner Raffinesse und Dramatik stark steigert. Fröhlich lebt sich’s leichter.</strong></p>


	<p>Der Film überrascht zunächst diejenigen BesucherInnen, die schon mit Mr. Bean (Rowan Atkinson) in Berührung gekommen sind, wenig. Durchaus gute Gags reihen sich aneinander, dennoch bleibt ein wenig die Hoffnung: Ja, das hatten wir doch schon, also es darf wieder etwas Neues kommen. 
Dabei bemüht sich Mr. Bean wirklich redlich, das Publikum auf seine Seite zu ziehen.</p>


	<p>Als der Tollpatsch dann jedoch auch noch dafür verantwortlich ist, dass ein Kind seinen Vater verliert, kommt schon etwas Missstimmung auf, gerade wo der Tollpatsch das durchaus unangenehme Ereignis auch noch schlimmer macht, es für sich auszunutzen versucht und es kurz so aussieht, als er sich auch noch aus seiner Verantwortung entziehen will.
Doch dann, natürlich durch einen Zufall, wendet sich das Blatt und eine munter, heitere Fahrt nach Cannes kommt ins Rollen.</p>


	<p>Der Rest ist gewiss sehenswert und äußerst kurzweilig.
Darüber zu schreiben macht wenig Sinn, denn das wäre einfach verkürzt und wird dem Witz des Films nicht gerecht.</p>


	<p>Einzig noch Gratulation an Willem Dafoe, der zunächst als selbstverliebter und verkrampfter Filme-Macher-Perfektionist und vermeintlich genialer Ästhet auftritt, dann jedoch dem Genre Film gemeinsam mit Mr. Bean ganz schön den Spiegel vorhält.</p>


	<p><a href="http://www.beansholiday.com">zur Film-Webseite &gt;&gt;&gt;</a></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Nov 2007 11:37:56 +0100</pubDate>
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