
...und wo sonst es sich genießen lässt.
eZine von Redaktion Freizeit
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Bildquelle: filmstarts.de - Szene aus dem Film "Mitten ins Herz"
...mit Hugh Grant (Alex Flatcher) und Drew Barrymore (Sophie Fisher) kann eigentlich kein herausragendes Kinoerlebnis werden. So zumindest sind die Vorzeichen – ein schmalziger Titel, SchauspielerInnen, die nichts mit gehaltvoller Musik zu tun haben können und eine Geschichte, die schon im Vorspann nichts mehr an Überraschungen übrig lässt.
Naja, weit gefehlt!
Der Film ist – vielleicht lag es auch nur an meiner reizenden Sitznachbarin, in die ich mich sofort verliebt habe – eine herzzerreißende, weil einfach gestrickte und manchmal fast bodenständig wirkende Geschichte. Es ist ein Liebesfilm, soviel kann verraten sein. Aber daneben ist es auch eine Parodie auf die Ästhetik der 80er, die aus heutiger Sicht eine einfache Katastrophe ist. Die Geschichte ist wirklich nicht neu, aber der herrliche Sarkasmus von Hugh Grant mit dem nicht vergessenen Lächeln von Drew Barrymore ergibt im Kontext mit den Niederungen der Musik-Branche eine Film, der einem einfach herzlich lachen und so manche Sorgen vergessen lässt.
Schade nur, dass es ein paar Sprünge in der Handlung gibt, wo es sich die ProduzentInnen wohl etwas zu einfach gemacht haben und so die Geschichte nicht die ganze Herzlichkeit ausstrahlen kann. In Verbindung mit den aktuellen Themen wie Habgier, Eitelkeit und Erfolgsgetriebenheit eine schöner Film – ein modernes Märchen.
Schön auch – weil so einfach dargestellt – ist das Dilemma von Kreativschaffenden: Es benötigt Inspiration UND Mut, um etwas Außergewöhnliches kreieren zu können. Dabei müssen viele subtile Komponenten zusammenstimmen und der Druck, etwas fertig machen zu müssen – zumindest erscheint es in dem Moment so – kann hilfreich dabei sein, schon sonderbar.
am 18.10.2007 11:26




