
...und wo sonst es sich genießen lässt.
Weblog von Redaktion Freizeit
Freizeit, Reisen, Essen, Kino: Mr. Bean macht Ferien - Gratulation den MacherInnen
Bildquelle: Universal Pictures - Mr. Bean erreicht hoch erfreut den französischen Strand
Ein schönes, leichtes Filmereignis, das sich zum Glück bis zum Schluss in seiner Raffinesse und Dramatik stark steigert. Fröhlich lebt sich’s leichter.
Der Film überrascht zunächst diejenigen BesucherInnen, die schon mit Mr. Bean (Rowan Atkinson) in Berührung gekommen sind, wenig. Durchaus gute Gags reihen sich aneinander, dennoch bleibt ein wenig die Hoffnung: Ja, das hatten wir doch schon, also es darf wieder etwas Neues kommen. Dabei bemüht sich Mr. Bean wirklich redlich, das Publikum auf seine Seite zu ziehen.
Als der Tollpatsch dann jedoch auch noch dafür verantwortlich ist, dass ein Kind seinen Vater verliert, kommt schon etwas Missstimmung auf, gerade wo der Tollpatsch das durchaus unangenehme Ereignis auch noch schlimmer macht, es für sich auszunutzen versucht und es kurz so aussieht, als er sich auch noch aus seiner Verantwortung entziehen will. Doch dann, natürlich durch einen Zufall, wendet sich das Blatt und eine munter, heitere Fahrt nach Cannes kommt ins Rollen.
Der Rest ist gewiss sehenswert und äußerst kurzweilig. Darüber zu schreiben macht wenig Sinn, denn das wäre einfach verkürzt und wird dem Witz des Films nicht gerecht.
Einzig noch Gratulation an Willem Dafoe, der zunächst als selbstverliebter und verkrampfter Filme-Macher-Perfektionist und vermeintlich genialer Ästhet auftritt, dann jedoch dem Genre Film gemeinsam mit Mr. Bean ganz schön den Spiegel vorhält.
am 23.11.2007 11:37



