
...und wo sonst es sich genießen lässt.
Weblog von Redaktion Freizeit
Freizeit, Reisen, Essen, Kino: Sauerdorn-Schnaps
Bildquelle: biologie.uni-hamburg.de - Die Berberitze
von Imelda Baumann
Sauerdorn-, oder biologisch korrekt Berberitzen-, Schnaps kann im Handumdrehen selbst gemacht werden. Dazu reinigt frau / man zwei Hände voll Früchte unter fließendem Wasser. Anschließend füllt frau / man diese in eine Ein-Liter-Flasche und übergießt sie mit Obstbrand. Die Flasche verschließen und an die Sonne stellen, bis die Beeren ihre Farbe verloren haben. Die Beeren dann abseihen und den schnaps noch 14 Tage ruhen lassen. Für die weitere Lagerung empfiehlt sich ein kühler und dunkler Ort.
Außer dass das Schnapserl gut schmeckt, wirkt es, in kleinen Dosen genossen, auch stärkend auf den Lebensnerv. Achtung: In hohen Dosen genossen, kehrt sich die Wirkung allerdings um!
Wer oder was ist eine Berberitze?
Die Berberitze, oder volkstümelnd Sauerdorn, ist ein Strauchgewächs. Praktischerweise wird der Strauch nicht höher als 1 – 2,5m hoch, was das Sammeln der Beeren im Gegensatz zu anderen Sorten recht bequem gestaltet, da Bücken oder “Buckeln” nicht erforderlich sind. Von Mai bis Juni erfreut uns die Berberitze mit Trauben von gelben und duftenden Blüten. Im Herbst verwandeln sich diese Blüten in längliche rote Beeren. Die Blätter sind einförmig. Die Rinde ist hellgrau mit rötlichen Schattierungen. Das Holz hat eine gelbliche Farbe.
Kräuterweiblein und Kräutermännlein empfehlen die Berberitze bei Erkrankung der Leber, der Galle, des Magen- und Darmtraktes, der Niere, der Harnwege sowie zur Blutreinigung.
Vorsicht ist jedoch geboten bei Schwangerschaft, Stillzeit und fieberhaften Nierenerkrankungen, da die Pflanze schwach giftig ist.
am 05.10.2007 19:25



