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    <title>Kampfsport</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/</link>
    <description>Artikel zum Thema Kampfkunst, Kampfsport und allem, was damit auch nur im Entferntesten zu tun haben k&#246;nnte.</description>
    <language>en-US</language>
    <ttl>60</ttl>
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    <item>
      <title>zur Gef&#228;hrlichkeit von Messerangriffen</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/zur-gefaehrlichkeit-von-messerangriffen</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>&#8220;der hatte ja nur ein Messer!!&#8221;</p>


	<p>sehr empfehelnswertes Kurzvideo zur realitischen Einschätzung der Gefahr durch einen Messerangriff youtube video- Paul Vunak: http://de.youtube.com/watch?v=DJGyxBgf0Is</p>


	<p>soviel zum Thema: &#8220;der hatte ja nur ein Messer!!&#8221; 
Eine interessante Ausführung eines amerikanischen Kollegen.</p>


	<p>From a retired <span class="caps">NYPD</span> friend.<br/>
• Von einem pensionierten Freund der <span class="caps">NYPD</span> (des New Yorker Polizei &#8220;Präsidiums&#8221;)</p>


	<p><span class="caps">THIS WAS AN INJURY THAT COULD HAVE BEEN PREVENTED</span>.<br/>
• Dies ist eine Verletzung, die hätte verhindert werden können.</p>


	<p><span class="caps">DON</span>&#8217;T <span class="caps">BE A HERO</span>&#8230;<br/>
• Sei kein Held&#8230;</p>


	<p><span class="caps">SHOOT</span>, SHOOT, <span class="caps">SHOOT</span>.<br/>
• Schieß, schieß, schieß.</p>


	<p>The photos are of an officer trained in hand-to-hand combat.<br/>
• Die Fotos zeigen einen Beamten, der im Nahkampf ausgebildet ist.</p>


	<p>The officer figured, due to his size and fighting skills, he could disarm a knife wielding aggressor.<br/>
• Der Beamte dachte, dass  er wegen seiner Größe und Kenntnisse im Nahkampf einen messerschwingenden Angreifer entwaffnen könne.</p>


	<p>Here is why I am forwarding these on.<br/>
• Hier sind die Gründe, warum ich das weiterleite.</p>


	<p>To all the idiots out there who always say, &#8220;Why did the cops have to shoot him? He only had a (insert your choice of weapons here, i.e. knife, bat, club, … whatever). He didn&#8217;t have to be shot.<br/>
• An alle die Idioten da draußen, die immer sagen: &#8220;Warum mußten die Polizisten den gleich erschießen? Er hatte doch  nur ein &#8230;  (füge eine Waffe Deiner Wahl hier ein, z. B. Messer, Baseballschläger, Stock, was auch immer). Er hätte nicht erschossen werden müssen.</p>


	<p>To that, I respond, &#8220;tough crap &#8230; shoot&#8217;em&#8221;.<br/>
• Auf das antworte ich: &#8220;(schlechte Karten) harte Scheiße &#8230;. erschießt sie&#8221;.</p>


	<p>If an officer tells you to drop your weapon, just drop it.<br/>
• Wenn ein Beamter Dir erklärt, die Waffe fallen zu lassen, lass sie einfach fallen.</p>


	<p>If you&#8217;re a retard, stupid, on crack, mental or just &#8220;scared&#8221; ... too bad.  No one  desserves what this cop got for just doing his job.  If you got a knife, then you should die &#8230; period.<br/>
• Wenn Du behindert bist, dumm, auf Crack, verrückt oder nur &#8220;verängstigt&#8221; ..... tut mir leid. Niemand hat das verdient, was dieser Polizist bekommen hat, nur dafür, dass er seine Arbeit macht. Wenn Du ein Messer hast, dann solltest (oder: verdienst) du  (zu) sterben&#8230;..Punkt.</p>


	<p>This is vivid proof of how deadly people who are &#8220;only armed with a knife&#8221; can be.  Some of the public think that officers should try to disarm someone armed with a knife but anyone who has had training in knife fighting will tell you &#8211; even if you win you are going to get cut.<br/>
• Dies ist der lebende Beweis, wie tödlich Leute sein können, die &#8220;nur mit einem Messer&#8221; bewaffnet sind. Einige in der Öffentlichkeit denken, dass Beamte versuchen sollten, jemanden, der mit einem Messer bewaffnet ist,  zu entwaffnen, aber jeder, der im Messerkampf trainiert ist, wird Dir sagen &#8211; auch wenn du gewinnen solltest, wirst du geschnitten werden.</p>


	<p>Keep this in the back of your mind when confronting someone armed with an edged weapon.<br/>
• Behalte das im Hinterkopf, wenn Du jemandem gegenüberstehst, der eine scharfkantige Waffe bereithält.</p>


	<p>Anmerkung: Oben erwähnte Verletzungen sind auf folgendem Link zu sehen. Nichts für empfindliche Gemüter, darum wird im Blog auf eine direkte zur Schau Stellung dieser Fotos verzichtet.</p>


	<p><span class="caps">MARTIN</span></p>


	<p>Über den nachfolgenden Link gelangt der User auf eine Seite mit Abbildungen von Messerverletzungen &#8211; diese Verletzungen sind teilweise schwerster Art und nicht für jede Person vorbehaltslos geeignet. Minderjährige und Personen mit schwachen Nerven sollten sich diese Abbildungen nicht ansehen:</p>


	<p><a href="http://www.kalter-stahl.com/000001985b0d93482/index.html">www.kalter-stahl.com</a></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 10 Mar 2008 09:09:21 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/zur-gefaehrlichkeit-von-messerangriffen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Psychopathologische Ph&#228;nomene in den Kampfk&#252;nsten</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/psychopathologische-phaenomene-in-den-kampfkuensten</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Psychopathologische Phänomene in den Kampfkünsten
    Datum 10.09.07      Autor   Tom Herold</p>


	<p>Ich muß gestehen, daß es mir diesmal doch schwerfällt, sachlich zu bleiben. Dennoch möchte ich mich bemühen, so objektiv wie möglich einige Phänomene zu beleuchten, die wohl jeden ernsthaften Anhänger der Kampfkunst schon erheblich irritiert haben dürften.</p>


	<p>Die Rede ist vom Auftreten jener merkwürdigen Gestalten, die seit geraumer Zeit zunehmend die bunte Welt der Kampfkünste &#8230; nun ja, bevölkern. Seit etlichen Jahren schießen sie wie Pilze aus dem Boden. In der unangenehm aufdringlichen Art von Marktschreiern erwähnen sie sich permanent und überall, um ihre seltsamen, selbsterfundenen „Kampfkünste“ zu verkaufen.</p>


	<p>Wenn man genauer hinsieht, dann stellt man jedesmal verblüfft fest, daß diese „Meister“ oder gar „Großmeister“ nicht allzuviel anzubieten haben, um es einmal höflich zu formulieren. Dennoch unterrichten sie ungeniert auf Lehrgängen ihre krause Auslegung des angeblich realen Kampfes und blamieren sich damit, wo sie gehen und stehen. Das scheint ihnen indes völlig egal zu sein, solange sie
nur immer wieder vor einer großen Gruppe Wißbegieriger stehen und sich als Meister gebärden dürfen.
Gebärden ist hier das richtige Wort, denn die von diesen „Meistern“ demonstrierten Techniken sind offenbar nichts anderes als ihre persönliche Interpretation der Gebärdensprache – und für den realen Kampf etwa genau so nützlich. Erstaunt muß man immer wieder feststellen, daß das Können und Wissen
dieser „Meister“ in keinem Verhältnis zu ihrem enormen Sendungsbewußtsein steht.</p>


	<p>Ich nenne hier keine Namen, doch wer schon einmal in einer gewissen norddeutschen Kleinstadt an einem alljährlich stattfindenen großen „Kampfkunst-Event“ teilgenommen hat, der wird wissen, daß es ebenda von selbsternannten „Meistern“ nur so wimmelt. Gewiß unterrichtet auch der eine oder andere seriöse Referent dort, es scheint jedoch ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, daß ernsthafte Meister, deren Können über jeden Zweifel erhaben ist, nie ein zweites Mal eingeladen werden.
Stattdessen kann man in jener norddeutschen Kleinstadt etliche selbsternannte „Meister“ erleben, deren Selbstvertrauen trotz ihrer erwiesenermaßen erbärmlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht zu erschüttern ist. So wurde dort wiederholt ein gewisser Nordeuropäer gesichtet, der vorgibt, realistischen Messerkampf und Messerabwehr zu unterrichten. Wer diesen Mann auf der Matte erlebt hat, kann nur
fassungslos den Kopf schütteln. Die von ihm gelehrten Techniken gehören samt und sonders in die Kategorie „Schöner sterben“. Als dieser Mann darauf hingewiesen wurde, daß die von ihm gelehrten Techniken nichts weiter als selbstgefährdender Blödsinn seien, wußte er zunächst nichts zu erwidern.
Einige Zeit später rechtfertigte er sich dann damit, daß sein „Meister“, dessen Namen er nicht nennen wolle und dürfe, ihm streng verboten habe, die wirklich effektiven Techniken öffentlich zu demonstrieren oder zu lehren.
Diesen geheimnisvollen, namenlosen Meister kenne ich gut. Er muß unglaublich viele Schüler haben, denn jeder Spinner, der von Kampfkunst so viel versteht wie ich von Quantenphysik, beruft sich auf diesen geheimnisvollen Meister, dessen Name nicht genannt werden darf.</p>


	<p>Manchmal ist es jedoch möglich, die Peinlichkeit dieser Geschichte bis ins Groteske zu steigern. Dann gehört der namenlose, geheimnisvolle Meister nämlich sogar zur Familie dessen, der da auf Seminaren dummes Zeug demonstriert. Ein in Mecklenburg beheimateter Kampfkunst-Kasper, der in einem „Jiu-Jitsu-Freizeit-Dojo“ (doch, doch, das gibt es wirklich!) eine selbsterfundene Stilrichtung lehrt, deren Name übersetzt „Schriftzeichen-Kunst-Weg“ lautet, verstieg sich gar zu der Behauptung, die Kampfkunst von seiner Mutter erlernt zu haben. Diese nämlich sei eigentlich eine weibliche Ninja und habe ihm den 5. Dan verliehen &#8230; Interessant ist, daß dieser „Meister“ inzwischen mit einem rot-weißen Gürtel herumläuft.
Na ja, ist ja auch verständlich. Den schwarzen Gürtel hat doch heutzutage jeder, da muß man sich schon etwas abheben, nicht wahr. Und was ist einfacher, als sich selbst einen Dan-Grad zu verleihen?
Schließlich hat man ja eine eigene, ganz, ganz tolle Kampfkunst erfunden, da wird man doch wohl das Recht haben, sich den Dan-Grad auszusuchen &#8230;
Es wäre, denke ich, ganz interessant, eine wissenschaftliche Untersuchung zur Problematik der Psychopathologie, der Wahrnehmungs- und Persönlichkeitsstörungen in den Kampfkünsten durchzuführen. Der Prozentsatz der Spinner scheint in den Kampfkünsten (verglichen mit anderen Sportarten und Bewegungskünsten) überproportional hoch zu sein.</p>


	<p>Die Kampfkünste haben inzwischen leider einen denkbar schlechten Ruf. Da kann es nicht verwundern, daß es folgenlos blieb, als der vorstehend erwähnte selbsternannte „Meister“ im Rahmen einer Großveranstaltung nur mit einem Tiger-Tanga bekleidet eine selbsterfundene Kata &#8230; äh, zelebrierte.
Begleitet wurde jene verblüffende Darbietung, die als „Musik-Kata“ angekündigt war, von dem stilvollen deutschen Schlager „Zieh dich aus, kleine Maus &#8230;“ (Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist tatsächlich so passiert – und wir haben es auf Video!) Dies war an jenem Tage bereits die zweite Peinlichkeit, die sich besagter „Meister“ leistete. Zuvor hatte er doch allen Ernstes (natürlich vergeblich)
versucht, einen frei an einem Gestell hängenden Baseball-Schläger mit der Handkante zu durchschlagen.
Das dürfte einiges über diesen „Meister“ aussagen &#8230;
Ein anderer selbsternannter „Meister“, dessen peinlich geringes Können mehrfach auf Videos dokumentiert wurde, bemüht sich derzeit eifrig, im Internet am eigenen Mythos zu basteln. Offenbar hat dieser Mann jedweden Bezug zur Realität verloren, denn er verkündet allen Ernstes, daß sein Weg zu den Meisterehren in den Kampfkünsten begann, als er im Garten trainierte und ein alter Samurai (?) des
Weges kam, der ihn sofort zu seinem würdigen Erben erklärte. Den Namen des alten Samurai darf er natürlich nicht verraten, weil &#8230; äh, ja eben weil. Wer sich nun verblüfft fragt, wo im Osten Deutschlands zu Beginn der achtziger Jahre ein alter Samurai herkam, der &#8230; äh, hat nicht begriffen, worum eseigentlich geht, basta.
(Es sei mir verziehen, wenn ich mir mühsam einen Lachkrampf verkneife bei der Vorstellung, daß ein alter Samurai zu Beginn der achtziger Jahre durch die <span class="caps">DDR</span> wanderte auf der Suche nach einem Erben &#8230;)
Die hier angeführten Beispiele sollen vorerst genügen, denke ich. Es ergibt sich nunmehr eine wichtige Frage. Wieso ziehen die Kampfkünste diese Art von wahrnehmungsgestörten, offenbar psychotischen Persönlichkeiten geradezu magisch an? Vermutlich gibt es keine andere Nische in unserer Gesellschaft,
wo sich solche Störungen so ungeniert ausleben lassen. Nur in den Kampfkünsten ist es wohl möglich, einem gewissen Größenwahn nachgeben zu können – das System der Kampfkünste scheint dies zu tolerieren. Zugleich muß man berücksichtigen, daß solcherart gestörte Persönlichkeiten völlig immun gegen jede Art von Kritik sind. Es ist allerdings zu beobachten, daß Kritik von ihnen nicht etwa ignoriert wird – im Gegenteil.
Kritik dient hier als Bestätigung der eigenen Paranoia. („Ich bin der Größte, und meine Kritiker sind alle nur neidisch und spinnen Intrigen gegen mich &#8230;“)
Letztlich scheint es das System der Gürtelgrade zu sein, welches die Kampfkünste für psychotische Persönlichkeiten so interessant macht. Wer einen sehr hohen Dan-Grad trägt, der wird selten aufgefordert werden, sein Können tatsächlich (z.B. im Kampf) unter Beweis zu stellen. Wird ein solcher „Meister“ dann doch einmal herausgefordert, dann lehnt er es ab, zu kämpfen – da der Meister so enorm gefährlich ist, würde er den Herausforderer womöglich aus Versehen töten &#8230;
Leider läßt sich nicht immer auf Anhieb feststellen, ob der Träger eines hohen Dan-Grades denselben auch durch Leistung zu rechtfertigen versteht. Wissen und Können in den Kampfkünsten lassen sich nur durch praktische Übungen verifizieren – und genau diese meiden die selbsternannten „Meister“ oftmals wie der Teufel das Weihwasser. Wenn sie sich doch einmal dazu herablassen, ihr vermeintliches Können zu demonstrieren, versagen sie stets kläglich. (Erfreulicherweise sind die schönsten Momente solcher Vorführungen stets auf Video dokumentiert.)</p>


	<p>Es ist schon kurios – wer behauptet, gut boxen zu können, wird dies irgendwann beweisen müssen. Wer für sich reklamiert, ein begnadeter Fußballer zu sein, wird dies unter Beweis stellen müssen. Gleiches gilt auch für jene, die von sich behaupten, exzellente Schwimmer, Ringer, Tischtennisspieler, Handballer, Basketballer, Freeclimber, Marathonläufer, Taucher oder Köche zu sein. Auch Judoka werden oft genug aufgefordert, ihr Können unter Beweis zu stellen. Für sie alle gilt : Affirmantis probatio (Wer behauptet, muß beweisen). Erstaunlicherweise scheint dieser Grundsatz für die vorstehend beschriebenen selbsternannten „Meister“ der Kampfkunst keinerlei Gültigkeit zu besitzen. Während die Mehrzahl der Kampfkunstanhänger (ob Wettkämpfer, Breitensportler oder Ausbilder) das eigene Können und Wissen durchaus ehrlich, realistisch und selbstkritisch einschätzt, erkennt man Spinner daran, daß sie es sich niemals verkneifen können, mit angeblichen Heldentaten zu prahlen. Dabei scheint es ihnen völlig egal zu sein, daß ihre Heldengeschichten zum einen extrem unwahrscheinlich und
zum anderen sehr leicht zu durchschauen sind. Verblüffend finde ich jedoch, daß solche Spinner trotz alledem immer wieder gläubige Schüler finden. Wenn es sich bei diesen Schülern nur um Kinder handeln würde, könnte ich das noch verstehen. Kinder sind gutgläubig und leicht zu beeindrucken. Wie es aber möglich ist, daß Erwachsene solchen eitlen, verlogenen Selbstdarstellern auf den Leim gehen, kann ich mir nicht erklären. Wir leben im Informationszeitalter, und jeder hat die Möglichkeit, die erhaltenen Informationen nachzuprüfen. Dabei kommt es natürlich sehr darauf an, welche Quellen man zu Rate zieht &#8230;
Es sollte eigentlich offensichtlich sein, woran man die besagten Kampfkunst-Kasper erkennen kann. Ich möchte dennoch einige unverkennbare Merkmale aufzählen. Zum einen sollte man doch hellhörig werden, wenn der „Meister“ mehr als zwei sehr hohe Graduierungen vorzuweisen hat. Es dauert gewöhnlich sehr, sehr lange, bis man in einem seriösen Kampfsystem einen hohen Grad verdient hat. Wer also unter dreißig ist und mit Graden oberhalb des vierten Dan renommiert, der ist entweder ein absolutes Ausnahmetalent – oder eben ein Spinner. Wer zwei sehr hohe Grade sein eigen nennt, sollte schon nachvollziehbar erklären können, wie er diese erworben hat. Gewöhnlich wird einem Meister, der sichergänzend mit artverwandten, anderen Kampfkünsten befaßt, von der zuständigen Organisation irgendwann ein hoher Dan-Grad verliehen. Dann sollte der so Geehrte aber immer zugeben können, daß es sich dabei um eine Verleihung „honoris causa“ gehandelt hat! Es gibt in der Tat nur wenige Meister, die tatsächlich in verschiedenen Kampfsystemen sehr hohe Graduierungen aufgrund ihrer Leistungen durch Prüfungen erworben haben. Nun will es mir aber doch recht unwahrscheinlich vorkommen, daß es sich bei den von mir vorstehend beschriebenen Spinnern um derartige Meister handeln könnte. Als Beispiel möchte ich einen im südostdeutschen Raum ansässigen „Großmeister“ erwähnen, der auf
selbstgebastelten Visitenkarten aus schiefgeschnittenem Karton stolz verkündet, u.a. den 8. Dan im „Kobudo Do“ zu tragen. (Nebenbei – weiß jemand, was das sein soll?) Auch den 7. Dan im „Jiu-Jitsu- Do“ (?) nennt dieser Meister sein eigen. Rechnet man die Zahl seiner Dan-Grade zusammen, vereinigt er etwa 35 Dan-Grade auf sich. Ich muß gestehen, daß ich beeindruckt bin – von so viel Unverfrorenheit. Wer diesen „Meister“ einmal leibhaftig erleben durfte, der mußte sich wohl wie ich eines heftigen Lachkrampfes erwehren.
Und was soll man von einer in einem bunten Kampfkunst-Monatsblättchen immer wieder erscheinenden Annonce halten, in welcher ein „Großmeister“ die „Ausbildung vom Anfänger zum Meister in mehr als 210 Kampfkunstarten“ anbietet? Meine Güte, muß der Mann gut sein &#8230; Man stelle sich das nur einmal vor – mehr als 210 (!) Kampfkunstarten! Davon hätte ich gern mal eine Liste. Derselbe „Großmeister“ leitet offenbar eine „Ninjutsu-Fachschule“ (was für ein Begriff!), und er verspricht, dortselbst eine „Ausbildung im Ninjutsu vom Anfänger zum Meister und vom Meister zum Großmeister“ zu ermöglichen. Das würde ich dann doch gern mal sehen. Vor allem wäre ich sehr, sehr interessiert an den Inhalten der Ausbildung zum „Großmeister im Ninjutsu“, aber diese Lehrinhalte sind wahrscheinlich ultrageheim und nur für viel Geld zu haben &#8230;
Ein der japanischen Sprache leidlich mächtiger Bekannter wies mich zudem auf eine weitere Seltsamkeit dieses Herrn hin. In seiner Annonce wird er natürlich namentlich genannt, und ich war der Meinung, daß er auf den etwas merkwürdigen Vornamen Jonin getauft worden sei. Weit gefehlt! Es handelt sich keineswegs um einen Vornamen, sondern um einen Titel – und zwar um einen enorm bombastischen! Der Begriff „Nin“ bezeichnet im Japanischen einen oder mehrere Menschen. (Das Wort „Hinin“ z.B. bedeutet wörtlich übersetzt „Nichtmenschen“.) Die Silbe „Jo“ wird zumeist mit „hohe / höchste Stufe“ übersetzt (bei Verwendung des entsprechenden Schriftzeichens.) „Jonin“ bedeutet also hier tatsächlich „Mensch der höchsten Stufe“ oder auch „Übermensch“. Ich möchte das nun nicht weiter kommentieren, denke aber, daß wir uns glücklich schätzen dürfen, wenn jemand so Bedeutendes die Erde mit dem Abdruck seines Fußes segnet.
Im „Lexikon der Kampfkünste“ finden wir unter dem Begriff „Jonin“ folgende Erklärung : „Jonin (jap.) : eigentlicher Ninja-Führer, Oberhaupt einer Ninja-Familie, eines Ninja-Clans oder eines Ninja-Ryu. In den meisten Fällen wurde die Identität des Jonin aus Sicherheitsgründen selbst vor den eigenen Agenten geheimgehalten. Das Amt des Jonin wurde innerhalb der Familie des Clan-Gründers von Generation zu Generation weitergegeben.“
Ich muß zugeben, daß ich maßlos beeindruckt bin. Jener Herr aus dem schönen Braunschweig ist also der Führer eines Ninja-Clans, den seine Familie schon seit Generationen leitet. Gewaltig, Egon, mächtig gewaltig! Nur das mit der Geheimhaltung der Identität – also das klappt noch nicht so ganz. Na ja, wer mehr als 210 (!) Kampfkunstarten beherrscht, der braucht sich ja nun wirklich nicht zu verstecken, nicht wahr.
Jetzt wird auch klar, wie es möglich ist, daß dieser Herr eine „Ausbildung im Ninjutsu vom Anfänger zum Meister und vom Meister zum Großmeister“ anbieten kann. Tja, wer, wenn nicht er &#8230;
Leider finden solche Übermenschen zunehmend Einlaß in eigentlich seriöse oder sich seriös gebärdende Organisationen. Offenbar werden sie dort sehr nachsichtig behandelt, solange sie nur eine große Anzahl von neuen Mitgliedern einbringen &#8230;
So darf man sich durchaus verwundert die Augen reiben und denselben nicht trauen, wenn man in einer Organisation, die sich als „Verband der Budo-Lehrer und Meister“ bezeichnet, einen gewissen seltsamen, offensichtlich schwer gestörten Herrn agieren sieht, der eine ganz besonders kuriose Variante der koreanischen Kampfkünste vertritt. Es ist durchaus möglich, daß besagte koreanische Kampfkunst irgendwo außerhalb Deutschlands ein ernstzunehmendes Potential besitzt (auch wenn ich mir das nicht vorstellen kann). In Deutschland jedoch habe ich nur eher seltsame Gestalten diese merkwürdige „Kampfkunst“ praktizieren sehen. (Ich lasse mich gern eines besseren belehren).
Was im Rahmen einer großen Veranstaltung, die sich gar „Budo-Gala“ nannte, vom „Großmeister“ dieses &#8230; nun ja, Kampfstils geboten wurde, hielt ich zunächst für eine Parodie. Seine Schüler, angeblich die besten und fähigsten deutschen Vertreter dieses Stils, demonstrierten u.a. eine Schwert-Kata, in der sie
das Katana handhabten wie ein besoffener russischer Bauer einen Dreschflegel. Der „Großmeister“ ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich eine selbsterfundene Kata mit dem Langstock vorzuführen. Dies war an sich schon eine schwer zu überbietende Peinlichkeit. Als Höhepunkt dieser Jongliereinlage jedoch verlor der große Meister gar sein Stöckchen, welches beinahe im Publikum landete &#8230; es war dem großen Meister allerdings keineswegs peinlich. Erhaben und milde lächelnd ließ er das gewöhnliche Volk an seinem übermenschlichen Können teilhaben. (Wer sich das mal ansehen möchte – wir haben es auf Video).
Wer das Internet durchstöbert, wird mühelos Dutzende von Homepages finden, auf denen sich derlei „Meister“ in der Art von Marktschreiern selbst anpreisen. Ich finde es schon recht interessant, daß sich auf diesen Seiten (besonders auf Seiten aus den <span class="caps">USA</span>) unglaublich viele „echte Großmeister“ verewigt haben. Es scheint in den <span class="caps">USA</span> (wo ja alles größer, schöner und besser ist als in Europa) inzwischen zum
guten Ton zu gehören, mindestens den 10. Dan zu tragen &#8230;
Ich habe noch nie so viele Träger des 10. Dan gesehen wie auf diesen Homepages obskurer Organisationen, die in ihrem Namen stets die Begriffe „international“ oder „worldwide“ führen. Dieser Trend wird über kurz oder lang auch Deutschland erfassen, da bin ich mir sicher &#8230;</p>


	<p>Nun könnte man ja gelangweilt die Schultern heben und fragen, wieso ich mich derartig über solche Kasper aufrege. Tja, die Antwort darauf ist einfach. Erstens rege ich mich nicht auf, sondern erlaube mir lediglich, die Dinge klar beim Namen zu nennen. (Bisher hat das, soweit ich weiß, in Deutschland noch niemand getan – zumindest nicht öffentlich. Warum eigentlich?) Zweitens stehen solche „Meister“ leider allzu oft vor gläubigen Schülern und verbreiten ihr profundes Nichtwissen. Die Schüler werden also um ihre Entwicklung in den Kampfkünsten betrogen – und das kostet gewöhnlich auch noch viel Geld. Wenn sie dann irgendwann endlich merken, wie sie veralbert wurden, sind sie zumeist für die Kampfkünste verloren. Sie werden – bewußt oder unbewußt – davon ausgehen, daß alle Kampfkunstlehrer gleichermaßen unseriös sind. Diese Meinung werden sie (verständlicherweise) auch offensiv vertreten, und das schadet dem Ansehen der Kampfkünste insgesamt. Möchtet ihr, die ihr ernsthaft und ausdauernd eine seriöse Kampfkunst praktiziert, mit solchen „Meistern“ in einem Atemzug genannt werden? Ich jedenfalls möchte eine klare Unterscheidung zwischen uns und solchen Kaspern!</p>


	<p>Viele Anfänger haben sich den Kampfkünsten zugewandt, um eine praktikable, effektive Selbstverteidigung zu erlernen. Wenn sie das Pech hatten, an einen der vorstehend genannten Herren (oder an einen ihrer bundesweit agierenden, offenbar geklonten Ableger) zu geraten, werden sie früher oder später die häßliche und vielleicht schmerzhafte Erfahrung machen müssen, daß sie für dumm verkauft wurden. Ich erlaube mir, anzumerken, daß mich das denn doch ein wenig stört.</p>


	<p>Nun muß ich allerdings gestehen, daß mir auch nicht so recht einfallen will, was man gegen derartunseriöse und peinliche Gestalten in den Kampfkünsten unternehmen könnte. Ist es eigentlich sinnvoll, diese Leute beim Namen zu nennen? Hat man überhaupt eine Chance bei dem Versuch, ihnen wenigstens teilweise das Handwerk zu legen? Oder sollte man diese fragwürdigen Gestalten einfach ignorieren? (Kann man das eigentlich guten Gewissens tun?)
Vielleicht sollte man akzeptieren, daß es offenbar doch Leute gibt, die genau diese Art des Trainingswollen. Nur so läßt sich erklären, daß „Meister“ wie die vorstehend erwähnten überhaupt Schüler haben (aus denen eines gar nicht fernen Tages wiederum „Meister“ werden &#8230;) Tja, was soll man dazu noch sagen?</p>


	<p>Tom Herold</p>


	<p>Quelle: http://www.free-fight.de</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2007 11:01:56 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Frank Shamrock zu mentalem Training</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/frank-shamrock-zu-mentalem-training</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Auszug eines Interviews mit Frank Shamrock&#8230;
Frank Shamrock&#8217;s Ultimate Training and Fighting System
Visualization
The final aspect of Frank&#8217;s training system is visualization. &#8220;I can&#8217;t emphasize the mental aspect enough,&#8221; he insists. &#8220;A fight looks very physical, but with two equally-strong, equally-fast and equally-trained fighters, it&#8217;s more of a chess game. They both know what works and what doesn&#8217;t. They both have experience, and neither one has the advantage over the other. This is when the fight goes to the mental level, and the fighter with the better mind will win.</p>


	<p>&#8220;I use visualization constantly. I relax completely, and create a mental image of the fight in my mind. I see myself against the other fighter, and I see him coming at me. I mentally visualize myself in every conceivable situation, and winning in every conceivable situation. In the real world, I&#8217;ve been in many, many matches, it&#8217;s true. But in my mind I&#8217;ve been in literally thousands of matches. In my mind I&#8217;ve been through it all, every move, every attack, every type of fighter, and every situation. I hold these images in my mind, let my instincts take over, and I win.</p>


	<p>&#8220;One of the questions a lot of people ask me, in personal conversations and interviews is, &#8216;Frank, what was the biggest surprise you every had against an opponent.&#8217; And the truth is, I&#8217;ve never been surprised. No one&#8217;s attack or strategy or technique ever took me by surprise because I&#8217;d been there before, if not in the real world, in my mind. I can honestly say a fighter who doesn&#8217;t use visualization is not a complete fighter.</p>


	<p>Q: Do you do that regularly or just before you fight?
A: I do it all the time. I’m always praying and meditating and trying to clean up where I live, how I live, and how I think. It’s like keeping a house clean. You don’t just do it once a year. You have to pretty much stay on top of it or things will get cluttered and hard to manage.</p>


	<p>Q: What type of things do you feel need cleaning up?
A: Sage was given to the people so that when they pray, it would take the prayers up to heaven. In Native American philosophy it clears the evil spirits out of the way so your prayers have a clear path to heaven. Evil spirits, evil thoughts, negative thoughts – call them what you want – they’re all part of things that drag you down and keep you from moving forward. It’s like any other type of therapy, I assume, or any other soothing herbs you use to assist you in meditation. There’s a lot of parallels between Chinese traditional medicine and spirituality and Native American ways. The Eastern ways, because of martial arts’ Asian roots, are a more accepted way of training your mind. But there are ways, just as powerful, that were developed here on this continent.</p>


	<p>Q: Do you feel the Native American meditation keeps you emotionally balanced?
A: Yes. It keeps me emotionally balanced and focused and helps me to get rid of all my bad energy, negative thoughts, anger, and fear — anything that keeps me from moving forward or causes self-doubt.
Q: Does it help you to control your emotions in the ring?
A: Oh, definitely, because you can’t go in and fight emotionally. If you let your emotions rule you then you’re finished. You can’t fight because you’re angry or looking for personal revenge. It needs to be a focused competition because as an athlete, a martial artist, you’re going in to test yourself, and you have to be 100 percent. You can’t be sending energy out of yourself, elsewhere, because negative energy will rush in to fill the void just like in any vacuum. Your energy can’t be dwelling elsewhere; it needs to be focused on what’s going on.</p>


	<p>Q: So you feel that fighting is really a competition against yourself?
A: Oh, totally. I never go into a fight trying to hurt someone, I’m just focused on doing the best I can and following my training the best way I know how. There’s nothing personal about it. I go in as a well-conditioned athlete, as a fighting machine, testing myself and testing my style. I put everything on the line every time. I put out 100 percent of my training and also 100 percent of my spirit when I fight. So my spirit needs to be pure, and strong, and clear, and cool.</p>


	<p>Q: So your meditation helps?
A: It helps to bridge the anger that can exist in the space between confrontation and competition. Not only that, but also the fear. There’s a lot of things that will drag you down if you focus on them. It puts me in a different perspective. It gives me a different view of what’s happening. I’m not bothered by the things that aren’t necessary.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Jun 2007 10:08:03 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/frank-shamrock-zu-mentalem-training</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Eindr&#252;cke zu Cagefight Berichten auf ATV</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/eindruecke-zu-cagefight-berichten-auf-atv</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Im TV- Bericht über den Grazer Cagefight konnten &#8211; und das ist schade &#8211; für den Sport nahezu alle gängigen Vorurteile über die Kämpfer und das Milieu bestätigt werden.</p>


	<p>Wer den ersten Kampf gesehen hat, hatte das Vergnügen zwei schwerstgewichtige Türsteher, ohne jegliche (kampfkunst-)technische Ausbildung aufeinander losstürmen zu sehen.</p>


	<p>Ein Hoch auf den klassischen Heumacher! Ein Schwinger, dessen Ausholbewegung weit hinter dem eigenen Rücken beginnt und ohne Plan und Ziel geschlagen wird&#8230;</p>


	<p>Seltsam, dass die beiden Fighter das Casting überstanden haben, denn da ging es ja schließlich vordergründig um die Eignung der Bewerber als Kämpfer&#8230;</p>


	<p>Vielleicht aber galt ja regelmäßiger Anabolikakonsum als hinreichendes Kriterium, was zumindest die ausgeprägte Gynäkomastie<sup><a href="#fn1">1</a></sup> (vergrößerte Brust) des Verlierers vermuten lassen könnte.</p>


	<p>Wer aufgepasst hat, könnte vor allem nach der Aussage des Sanitäters auf die Idee kommen, das Casting wäre ohnehin eine abgesprochene Sache. <em>&#8220;Der Herr Ettl ist mei Trainer, und wenn i net als Sanitäter da war tät i sicher a kämpfen&#8230;&#8221;</em> Beim Casting hatte ihn noch die Kommission &#8211; (in der auch sein Trainer saß) technische Unzulänglichkeit diagnostiziert &#8230; und der Herr Sanitäter angegeben, er trainiere privat Kickboxen. =&gt; Also privat beim Herrn Ettl, dem Veranstalter&#8230;</p>


	<p>Habt ihr die Sponsoren näher betrachtet? (T-Shirt Aufdrucke!- oaseX &#8211; ein Ort wo Männer sich mit jungen Mädels entspannen können &#8211; gegen Entgelt, bzw. das Onlineportal- www.f4f.at (fick for fun).</p>


	<p>Das technisch-taktische Vorgehen des türkischen Kämpfers verdient noch eine lobende Erwähnung.</p>


	<p>Er meinte: <em>&#8220;Die Schläge auf den Kopf machen mir nichts &#8211; das war Taktik &#8211; ich wollte ihn (den Gegner) müde machen!</em></p>


	<p>Bravo, da hat sich einer was überlegt&#8230;
Freuen wir uns also auf den nächsten derartigen Event!</p>


	<p>Lei Lei!</p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Gyn%C3%A4komastie</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 May 2007 09:20:47 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/eindruecke-zu-cagefight-berichten-auf-atv</guid>
    </item>
    <item>
      <title>"Free-Fighter" gegen Sturm Fans</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/free-fighter-gegen-sturm-fans</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>In der Druckausgabe der Kleine Zeitung,vom 1 Mai 2007 stand auf Seite 19 ein Bericht –„Free-Fighter“ gegen Sturm Fans – zu lesen.
Zitat: „Im Anschluss an eine Free Fight Veranstaltung in der Eishalle Liebenau sollen am Samstagabend mehrere Besucher auf eine Gruppe Fußballfans,die zuvor das Sturmmatch besucht hatten ,losgegangen sein. Etwa 15 bis 20 Kampfsport Freaks ausländischer Herkunft hätten plötzlich „let`s free fight“ gebrüllt und seien grundlos über sie hergefallen, berichteten die Opfer später der Polizei&#8230;.“</p>


	<p>Wie die Sache nun wirklich abgelaufen ist kann ich nur vermuten. Tatsache ist ,dass im Umfeld solcher Veranstaltungen nicht nur Kampfsportler zu finden sind ,sondern auch geistig minderbemittelte Schläger, Unter- und Halbwelt!</p>


	<p>Ein harter aber durchaus ernstzunehmender Sport, wie freefight bzw. mixed martial arts wird in diesem Umfeld nie zu einer gesellschaftlich anerkannten Sportart werden.
Schmerzmittel, Drogen und Anabiloka, deren Ge- bzw. Missbrauch in dieser Szene weitverbreitet sind spreche ich nicht genauer an. 
Wer Info dazu sucht kann ja mal nach ,zb Kevin Randleman vom amerikanischen Hammerhouse Gym googeln.
http://www.kampfkunst-board.info/forum/f24/kevin-randleman-fast-gestorben-42111/</p>


	<p>(http://en.wikipedia.org/wiki/Kevin_Randleman=&gt;</p>


	<p>&#8220;Illness and suspension from fighting</p>


	<p>On October 21, 2006, Randleman submitted a urine sample lacking any hormones. This indicated that the sample was fake and Randleman is likely to face the same penalties as a positive drug test [3]. On January 19, 2007, Randleman was hospitalized<sup><a href="#fn4">4</a></sup> due to serious damage to his kidneys. In an interview with Mmaweekly, he stated he failed to submit a urine sample due to his use of painkillers and antibiotics after his previous surgeries that may have prevented him from being cleared to fight, and his current health issues were a result of the cumulative effects of his surgeries, medication and fighting on his body.</p>


	<p>The Nevada Athletic Commission met on 16 February 2007 to discuss the fake sample and revoked Randleman&#8217;s license to fight. He is able to reapply for a license after October 21, 2007, a year on from the date of his loss to Mauricio Rua.&#8221;)</p>


	<p>Wieder einmal schade für jene Sportler, die einen möglichst realistischen kämpferischen Vergleich suchen, ihre Grenzen ausloten wollen und dabei Ehrenmänner bleiben, ohne Schlägerei und ohne medikamentöse Hilfe!</p>


	<p>Martin</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 02 May 2007 18:47:14 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/free-fighter-gegen-sturm-fans</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Mentales Training in der Kampfkunst</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/mentales-training-in-der-kampfkunst</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Hallo Leute !
Hier ein Teil meiner <span class="caps">NLP</span> Master Arbeit zum Thema.   Für Schleimereien bei meiner Lehrerin möchte ich mich gleich jetzt entschuldigen. Ich war jung und wußte nicht was ich tat.</p>


	<p>Mentales Training im Sport mit Schwerpunkt auf die Kampfkünste:</p>


	<p>Für jeden Sportler der ehrgeizig genug ist , um überdurchschnittliche Leistungen erbringen zu wollen, oder auch jene die den effektivsten Weg suchen ihre Sportlichen Ziele zu erreichen , ist mentales Training unverzichtbar und bringt eine Vielzahl von Verbesserungsmöglichkeiten.</p>


	<p>Nachdem ich jetzt seit einigen Wochen mentales Training gezielt betreibe ,um mich in „ meinem Sport“ schneller weiterzuentwickeln, bin ich ,obwohl ich dieser Trainingsmethode immer ihre Berechtigung zugestanden habe angenehm überrascht von den Ergebnissen.
Natürlich sind diese meine Ergebnisse schwer objektiv zu erfassen und zu bewerten, mein Gefühl sagt mir aber am richtigen Weg zu sein. Komplimente von Trainingskollegen sowie der Lernfortschritt neue Bewegungsabläufe betreffend bzw. bei der Verbesserung alter Bewegungsmuster haben mich von der Wirksamkeit eines Mentaltrainings restlos überzeugt.</p>


	<p>Nun gilt es die Möglichkeiten meinen Bedürfnissen entsprechend optimal zu nutzen. Da ich in meiner „Sportart- Wing Chun“ mit äußerst komplexen hochkoordinativen Bewegungsabläufen konfrontiert bin, die permanent verfeinert werden ,um dann von noch anspruchsvolleren Bewegungen ersetzt zu werden habe ich einen Schwerpunkt auf erlernen ,festigen, verstehen und perfektionieren von Bewegungen gelegt.</p>


	<p>Ich arbeite in diesem Bereich in erster Linie mit Visualisierungen. Anregungen und Wissen habe ich mir aus einschlägiger Fachliteratur erarbeitet. Die beigefügte Power Point Präsentation gibt einen kurzen Überblick über die bekanntesten allgemein anerkannten Möglichkeiten mental zu trainieren und Ideen von mir dazu.
Natürlich eignen sich auch auf diesem Gebiet <span class="caps">NLP</span> Techniken richtig eingesetzt hervorragend.</p>


	<p>Ich meine , <span class="caps">NLP</span> Techniken können sinnvoll als Ergänzung und zur Verfeinerung bereits bestehender, erprobter Mentaltrainingskonzepte eingesetzt werden.
Für mich haben sich bislang folgende <span class="caps">NLP</span> Techniken , Konzepte als gut anwendbar erwiesen.
Zielformulierung: So wie sich Trainingspläne, die teilweise für Jahre im Voraus konzipiert werden für das rein körperliche Training eignen, sehe ich die Zielformulierung als geeignetes Äquivalent im mentalen Bereich. Das Definieren (wie geht es am Besten?,was genau möchte ich erreichen?) und Hinterfragen seiner Ziele (will ich das wirklich?, auf welche Lebensbereiche wirkt sich das aus..?) stellen weitestgehend sicher erfolgreich das tun zu können was man tun möchte.</p>


	<p>Ankertechnik: Für jeden Sportler in jeder Situation sinnvoll verwendbar. ZB: Mut , Gelassenheit, Konzentration, Entschlossenheit, Entspannung&#8230;FLOW&#8230;
Im Wing Chun/Yong Chun  wird in den ersten beiden Schülerprogrammen die Technik des Ankerns gelehrt, um Schülern im Falle einer Notwehrsituation einerseits die Schlaghemmung zu nehmen, ihm Mut und Entschlossenheit zu geben ( für alle Pazifisten- to be kind to your enemy is to be cruel to yourself- soll heißen: Im Falle einer Notwehrsituation ist meist nur mehr Gewaltanwendung die einzige Möglichkeit zur Rettung oder dem Erhalt der eigenen Gesundheit: Wer sich lieber umbringen, verprügeln oder vergewaltigen lassen will ohne auch nur den Versuch gemacht zu haben sich seiner Haut zu wehren verdient es Idiot genannt zu werden! Hier ruht XY: Er/sie war ein Idiot.), andererseits ,um den Gegner für die Sekundenbruchteile die man für einen wirksamen Angriff benötigt zu verwirren. Beispiel: „Wann kommt denn der Bus?“ Bus= Ankerwort= Schlag!
(Ich verwende unter anderem einen visuellen Anker für Explosivität indem ich mir eine Explosion vorstelle.)</p>


	<p>Submodalitäten: Hervorragend geeignet , um noch effektiver visualisieren zu können. Ankern um Zugang zum optimalen State zu erleichtern bzw. zu induzieren. Siehe: 
1.Selbstversuch
2.Flow
in dieser Projektarbeit.
Modellieren: Immer wenn jemand etwas gut macht, das man selber erlernen möchte. Modellieren bietet viele Möglichkeiten und Denkanstöße.
Asiatische Kampfkünste nutzten schon seit Jahrtausenden diese Technik.</p>


	<p>Eine Vielzahl von Kung Fu Stilen ist nach Tieren benannt. Diese Stile wurden durch Beobachtung von Tieren entwickelt bzw. verfeinert. Man gewann Anregungen und Ideen durch Tierbeobachtungen und versuchte deren Bewegungen auf den Menschen zu adaptieren. Wing chun wurde der Legende nach von einer Frau entwickelt ,die durch einen Kampf zwischen einem Fuchs und einem Kranich inspiriert wurde. Die bekanntesten Tierstile sind: Tiger, Kranich, Drache, Adler, Affe, Leopard und Gottesanbeterin<sup><a href="#fn1">1</a></sup>.</p>


	<p>Der Kämpfer ist angehalten während des Übens und Kämpfens sich ganz in das jeweilige Tier hineinzuversetzen um maximale Leistung entfalten zu können. Eine klassische Mobilisationstechnik. In der Sportpsychologie unter „tun als ob“ bekannt, um durch Identifikation mit einem Vorbild zur Höchstform anzulaufen.</p>


	<p>Rollenspiel im Wing Chun/Yong Chun:
Im Zuge des WT Unterrichts werden immer wieder Bedrohungssituationen und das richtig Verhalten durchgespielt: Unterschieden wird zwischen:
Bedrohungssituation: Wie kann man mögliche Auseinandersetzungen vermeiden? Worauf ist im Vorfeld zu achten. Körpersprache- Grenzen ziehen. Der Autor hat auf die provokante Frage seines Lehrers. „Wieso schaust denn so blöd, bist schwul oder was?“ seinerzeit blitzschnell gegenargumentiert:“Aber i schau ja gar net blöd.“-Was mich im Ernstfall sicher in weitere Probleme gebracht hätte.
Vorkampfsituation: Wie verhalte ich mich notwehrgerecht? Sichern von Zeugen. Zurückgehen wenn Gegner folgt steht dessen Angriff unmittelbar bevor.=&gt; Notwehr!
Kampf: Ankerwort, 1-2 Schläge sonst Notwehrüberschreitung!</p>


	<p>Pattern Modelling: Herausfinden der Denkmuster, Werte ,Ziele und Strategien einer Person. Abkupfern der Erfolgsstrategien anderer.(siehe Modelling)
Arbeiten mit Glaubenssätzen:
Was glaube ich ? Was möchte ich glauben , um meine Ziele realisieren zu können? Paralellen in der Kampfkunst:
Die japanischen Samurai waren angehalten sich bereits als tot zu betrachten und diesen im Kampf geradezu zu suchen:</p>


	<p>Ich habe herausgefunden: Bushido, der Weg des Kriegers liegt im Sterben. Wird man mit zwei Alternativen konfrontiert, Leben und Tod, soll man ohne Zögern den Tod wählen. Wenn einige behaupten : „ Ein Tod ohne seine Bestimmung erlangt zu haben sei ein sinnloser Tod; so ist das eine berechnende Art zu denken&#8230;..wenn man überlebt ohne ein gerechtes Ende erlangt zu haben ist man ein Feigling..solange man den Tod wählt auch ohne sein Ziel erreicht zu haben ist man frei von Schande..
Aus <span class="caps">HAGAKURE</span>: Der Weg des Samurai.</p>


	<p>Derart motivierte Kämpfer waren ganz im Sinne der damals herrschenden Fürsten die einander über Jahrzehnte bekämpften. Erst ein tief verwurzelter Glaube über ihre Bestimmung machte sie zu dem was sie waren.</p>


	<p>Trance, Strategien:</p>


	<p>Miyamoto Musashi der wohl bekannteste Samurai überhaupt berichtet von einem Zustand des „Rausches“ im Kampf in dem ein Kämpfer selbst von einer großen zahlen mäßigen Ubermacht nicht oder nur äußerst schwer zu besiegen ist. Der beschriebene Zustand erinnert erinnert sehr an den <span class="caps">FLOW</span>, einen heute in der Sportwissenschaft oft genannten Zustand optimaler Leistungsentfaltung in dem auch nahezu Unmögliches möglich wird.
Im Wing Chun wird seine Strategie im Kampf mit mehreren Gegnern angewandt. (Gegner hintereinander aufreihen, immer den nächsten bekämpfen, während die anderen einander im Weg stehen und sich gegenseitig behindern.)</p>


	<p>Im Wing Chun/Yong Chun wurden 4 Strategien formuliert mit der Kraft umzugehen:</p>


	<ul>
	<li>1. Löse dich von deiner eigenen Kraft</li>
		<li>2. Löse dich von der Kraft deines Gegners.</li>
		<li>3. Nutze die Kraft des Gegners gegen ihn selbst.</li>
		<li>4. Füge der gegnerischen Kraft die eigene hinzu.</li>
	</ul>


	<p>Natürlich muß man nicht unbedingt kämpfen, um diese Strategien anwenden zu können, allerdings fällt es dann leichter sie zu verstehen und im Leben umzusetzen und das ist genau der Punkt wo Kampfkunst und Philosophie Eins wird.</p>


	<p>Meine persönlichen Erfahrungen mit Mentaltraining im Wing Chun/Yong Chun:</p>


	<p>Ich übe diese Kampfkunst nun seit drei Jahren aus, trainiere nahezu täglich und versuche permanent mich, meine Technik, mein Training zu verbessern. Nun nachdem ich systematisch an meinen Reflexen, meiner Grundtechnik, Schrittarbeit, technischem Repertoire&#8230; gearbeitet habe und weiter arbeite, habe ich animiert durch meine <span class="caps">NLP</span> Erfahrungen und persönliches Interesse begonnen mentale Trainingsstrategien für mich zu entwerfen und umzusetzen.</p>


	<p>Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen:</p>


	<p>Gerade im Wing Chun/Yong Chun, das eine absolut effektive und unglaublich durchdachte Kampfkunst ist, ist Mitdenken gefragt. So entdecke ich jeden Tag Neues auch und gerade in altbekannten Bewegungen. Es heißt 1/3 des Wissens kommt vom Lehrer durch Erklärungen , 1/3 durch Beobachtung und das restliche Drittel durch nachdenken. Grundvoraussetzung um überhaupt über etwas nachdenken zu können ist eine Frage die es zu beantworten gilt. Die Frage auf die man nicht kommt kann nie beantwortet werden. Im Rahmen meines Visualisierungstrainings stellen sich immer wieder neue Fragen und ich merke immer wieder wie wenig Vorstellung geschweige denn Verständnis ich für viele Bewegungen habe. Das ist eigentlich „nur“ ein unerwarteter Nebeneffekt im Rahmen des Mentaltrainings.</p>


	<p>Wunderbar ist es durch mentales Training Bewegungsmuster einzuschleifen und zu festigen. (in der Fachliteratur Carpenter Effekt genannt) Ich nutzte diese Möglichkeit mehrmals am Tag für mich.Das ist von besonderem Vorteil, wenn einmal kein Trainingspartner verfügbar ist mit dem ich meine Bewegungen üben kann. Je weiter ich im Wing Chun/Yong Chun komme desto geringer wird die Zahl derer mit denen man seine Stoff üben kann- was die Trainingszeit (der höheren Techniken) bei vielen meiner Kollegen um bis zu ¾ reduziert! Naturgemäß dauert es dann viel länger voranzukommen! Mit Visualisierungen kann ich das weitgehend wettmachen! Außerdem stelle ich mir im Training kurz vor und nach der Bewegungsausführung den Bewegungsablauf genau vor. Davon verspreche ich mir einen gesteigerten Trainingseffekt indem ich visualisieren und konventionelles Training verbinde.
Ein weitere Grund ist die Anzahl der Bewegungswiederholungen, die ich durch Visualisierungen locker verdoppeln kann. Wiederholungen in der Vorstellung sind meines Erachtens genauso effektiv wie tatsächlich ausgeführt, wenn man sie neben dem konventionellen Training macht und sicherstellt eine korrekte Bewegungsausführung eingespeichert zu haben. Untersuchungen haben ergeben, daß eine Kombination von konventionellem Training und mentalem zu den besten Ergebnissen führt.</p>


	<p>Bei körperlicher Erschöpfung, wenn es nicht mehr sinnvoll sondern sogar kontraproduktiv ist körperlich zu trainieren kann man immer noch sinnvoll in seiner Vorstellung üben.
Durch die <span class="caps">NLP</span> Kurse ist mir noch stärker bewußt geworden wie sehr die Psyche auf die Leistungsfähigkeit Einfluß hat. Immer wieder fällt mir auf, wie Trainingspartner sich mit Selbstkritik fertig machen oder nach Fehlern in Resignation verfallen. Wenn mir einer erklärt: „Ich kann das nicht!“ ist meine Antwort: „Rede dir nichts ein – reine Übungssache!“ 
Alles eine Frage des Glaubens. Solange ein Fehler nicht tödlich ist, ist er eine Orientierungshilfe und ein Wegweiser Richtung Perfektion, so sehe ich die Sache. In so einem Fall kann man positive Anker nutzen oder sein inneres Bild der Situation mit erfolgfördernden Submodalitäten anreichern, refraimen oder gar an sinnvollen Glaubenssätzen arbeiten.</p>


	<p>Mittlerweile haben schon mehrere Freunde meine Anregungen aufgenommen und fragen mich, wie sie dies oder das üben können. Wenn ich mich durch mein Können noch weiter abhebe wird die „Nachfrage“ sicherlich noch weiter steigen (mit Spitznamen der Professor oder Mr. Mental muß ich sowieso schon leben).</p>


	<p>Ich bin mir sicher, daß es möglich ist, wenn es ich mit meinem Eigenkönnen untermauern kann, einige Leute an einem Coaching Interesse haben werden. Bis ich das angehe werde ich mir allerdings noch Zeit lassen.</p>


	<p>Die Zukunft:</p>


	<p>Ich werde mich weiterhin mit Mentalem Training im Wing Chun/Yong Chun befassen. Generiere immer wieder neue Ideen , die ich dann im Selbstversuch teste. Sicherlich wäre es sinnvoll eigene Formate zu entwickeln.
ZB. Im Bereich: Erlernen neuer Bewegungsabläufe und –Muster ist es sicherlich sehr sinnvoll einen Standart zu entwickeln.</p>


	<ul>
	<li>1. Wie, in welchem Zustand gehe ich an die Sache heran?</li>
		<li>2. Von der grobmotorischen zur feinmotorischen Bewegung.</li>
		<li>3. Worauf muß ich besonders achten?</li>
		<li>4. Was soll ich mir beim Erlernen der Bewegung denken? (In höchsten Yong Chun Kreisen wird beim chi sao (ein hochtechnisches Reflextraining) der gerade angesprochene Muskel visualisiert!) </li>
		<li>5. Welche Fragen sollte ich mir stellen um Verständnis für die Bewegung zu entwickeln? Hier gibt es gewisse Grundgesetze, die universell auf alle Arten von Bewegungen adaptierbar sind!</li>
		<li>6. Welche Bewegungsgeschwindigkeit soll ich verwenden, um optimal zu lernen?</li>
	</ul>


	<ul>
	<li>· Eine weitere Idee ist mittels geeigneter Submodalitäten und Ankern den Zugang zum <span class="caps">FLOW</span> Zustand zu erleichtern oder ihn im Idealfall sogar abrufen zu können.</li>
		<li>· Arbeiten mit slow und fast time, um eigene Bewegungsgeschwindigkeit zu erhöhen. (siehe auch Flow)</li>
	</ul>


	<p>Ich bin der Meinung, daß ich das Wissen, das ich aus Theorie und eigener Erfahrung entwickle auch auf verschiedenste Sportarten adaptieren kann. Nur wer aus eigener Erfahrung sprechen kann ist wirklich glaubwürdig und kann überzeugen darum werde ich mir noch einige Zeit lassen, um mein Wissen unter die Leute zu bringen.</p>


	<p>Sollten die Dinge (Milton – kunstvolles vages Sprechen) sich so entwickeln wie ich es mir vorstelle (und wofür ich auch arbeite) werde ich sicherlich in nicht allzuferner Zeit in Coachings mein Wissen und meine Hilfe anbieten (weil ich absolut davon überzeugt bin großes Potential in diesem Bereich zu haben und es einfach sau gern machen möchte).</p>


	<p><strong>Große Weisheit macht sicher und frei,<br/>
kleine Weisheit ist Tyrannei.<br/>
Große Rede: Glänzende Pracht.<br/>
Kleine Rede nur Worte macht.</strong></p>


	<p>Dschuang Dsi</p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Ein Scherzkeks hat sich den Stil des betrunkenen Affen erdacht. Die Formen und Kampfanendungen gehen von der niedrigsten &#8211; angeheitert bis zur höchsten Stufe &#8211; volltrunken &#8211; in dieser Phase befindet sich der Meister mehr auf allen Vieren als auf seinen Beinen.</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 26 Apr 2007 10:23:40 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/mentales-training-in-der-kampfkunst</guid>
    </item>
    <item>
      <title>K&#246;rper-Kampf-Kunst-Center-Zmugg</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/koerper-kampf-kunst-center-zmugg-</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Vergangenen Samstag fand im Center Zmugg ein Tag der offenen Tür statt.
Für mich als Besucher war die familiäre Stimmung und das Trainingsangebot, das mir auch besonders gut für Kinder und Jugendliche geeignet scheint, auffallend.
Ich war positiv überrascht.</p>


	<p>Martin</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 03 Apr 2007 09:59:43 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/koerper-kampf-kunst-center-zmugg-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>RIEB das ultimative System</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kampfsport/rieb-das-ultimative-system</link>
      <dc:creator>Martin Unger</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Rieb
Aus Uncyclopedia</p>


	<p>Rieb ist das beste und wirksamste Selbstverteidigungssystem der Welt. 
 Geschichte</p>


	<p>Die Ursprünge des Rieb liegen irgendwo in grauer Vorzeit. Zuerst belegt ist Rehb, eine Kampftechnik die von Weinbauern am Oberlauf des Tigris um 6000 v. Chr. entwickelt wurde. Gilgamesch verkaufte diese Techniken an einen ägyptischen Franchisnehmer der als Skorpion-König bekannt werden sollte. Er gründete die erste Pharaonendynastie. Für 3000 Jahre war Re, wie das System in Ägypten genannt wurde, Grundlage der Pharaonenherrschaft.</p>


	<p>Moses lernte Re und entwickelte daraus die Frühform des Krav Maga. David besiegte Goliath mit der Re-Zweisteinetechnik, was zu einem Re-Boom im Nahen Osten führte. Ein grieschischer Austauschstudent gründete das Achilles Fighting System das im Troja-Konflikt sehr erfolgreich war. Leider verstarb sein Gründer, Großmeister Achilles, durch einen unglücklichen Pfeiltreffer, da er die geheimen Re Waffenabwehrtechniken nicht vollständig erlernt hatte.</p>


	<p>Cleopatra war die letzte ägyptische Großmeisterin des Re. Nach ihrem Tod floh ihr Sparringspartner bis ans andere Ende der Welt (das war ein germanischer Wald). Dort lehrte er einen Germanen namens Arminius Re, der daraus das erste echte Rieb entwickelte. In der Schlacht im Teutoburger Wald besiegten die Germanen durch Rieb die drei Legionen des Varus. Kaiser Augustus rief darauf aus:&#8221; Varus, Varus gib mir meine Legionen zurück und was verdammt noch mal ist dieses Rieb? &#8220;</p>


	<p>Die Römer versuchten vergeblich das Geheimnis des Rieb zu entdecken. Dies führte schlußendlich zum Untergang des römischen Reiches.</p>


	<p>Während der Völkerwanderung wurden die Rieb-Meister in alle Winde verstreut. Viel Wissen über Rieb ging verloren.</p>


	<p>In Norwegen entwickelten die Wikinger Rieb fort. Das führte zu einigen Unannehmlichkeiten für die europäische Bevölkerung. Der norwegische Rieb-Meister Hägar der Zerschmetterer eröffnete 1104 eine Rieb-Schule in London. Er begründete das mittelalterliche Hoch-Rieb. Dies ermöglichte die Eroberung Jerusalems durch Richard Löwenherz. Einer der führenden englischen Rieb-Meister nannte sich Robin Hood und entwickelte das verbesserte Gurrilla-Rieb. Rieb sollte viele mittelalterliche Schlachten entscheiden, doch sein goldenes Zeitalter war der Dreißigjährige Krieg.</p>


	<p>Rieb wurde von vielen Kriegsparteien im Dreißigjährige Krieg verwendet. Die Schweden verfügten jedoch nur über das abgespeckte System Reib des Major J. Ever. Im Laufe des Dreißigjährige Krieges wurde Rieb um die verheerenden Melkschemeltechniken erweitert. Das erste Lehrbuch über Rieb wurde vom Franziskanermönch Paul Aner 1634 geschrieben. In Hamburg wurde dann der erste Fortbildungsband von Graf zu Beck S. verfasst und verbreitet.</p>


	<p>Nach Ende des Dreißigjährige Krieges wurde zusammen mit dem westfählischen Frieden der Riebsperrvertrag von 1648 geschlossen. Er untersagte allen Armeen Rieb zu erlernen, zu trainiren und/oder anzuwenden. Die Periode von 1648-1660 wird deshalb auch die große Abriebung genannt.</p>


	<p>Rieb blieb nur im luxemburgischen Kloster von &#8220;St. Georg dem Drachenverprügler&#8221; erhalten. Die Legende besagt das der heillige Georg Rieb anwendete um den Drachen zu besiegen. Deshalb bewahrten die Mönche die Kunst des Riebs.</p>


	<p>1794 eroberten französische Revolutionstruppen das Kloster. Die Rieb-Mönche flohen nach Preußen. Dort unterrichteten sie, unter Verstoßes des Riebsperrvertrages, die preußische Armee. Die Anwendung von Rieb sollte in der Völkerschlacht(1813) und der Schlacht von Waterloo (1815) die Entscheidung bringen. Wellington sagte in der Schlacht von Waterloo: &#8221; Ich wünschte es wäre Nacht oder die Preußen kämen. Die haben nähmlich Rieb.&#8221; Und die Preußen kamen.</p>


	<p>Nach Ende der napolionischen Kriege verbreitete sich Rieb in ganz Europa. Seit dieser Zeit ist Rieb die erste Wahl aller Spezialeinheiten. Die Fremdenlegion stellt gleich im Jahr ihrer Gründung (1831) einen Rieb-Instruktor ein.</p>


	<p>Durch Rieb sind im I.Weltkrieg mehr Menschen als durch Senfgas umgekommen. Auch im II. Weltkrieg forderte Rieb viele Opfer. Deshalb wurde 1951 die UN-Konvention über die Kontrolle des Rieb verabschiedet. Die United Nations Rieb Control Commission (UNRCC) wurde gegründet. Heute braucht jeder der Rieb erlernen will die Genehmigung des UN-Hochkommissars für Rieb. Es gibt jedoch einen lebhaften Schmuggel mit illegalen Rieb-Trainingsvideos.</p>


	<p>An dieser Stelle muß davor gewarnt werden das illegal angebotenes Rieb teilweise nur abgeändertes Yeti Combat Survival System ist und damit nicht mit echtem Rieb mithalten kann. 
 Techniken</p>


	<p>Aufgrund des Riebkontrollgesetzes auf Basis der UN-Konvention über die Kontrolle des Rieb dürfen Rieb-Techniken nicht öffentlich ausgestellt, feilgeboten oder dargestellt werden. Deshalb werden sie hier keine Techniken finden.</p>


	<p>Ausgenommen davon sind die wenigen Bilder welche von geheimen Rieb-Seminarteilnehmer angefertigt wurden.</p>


	<p>Auf dem folgenden Bild erkennt man klar die Power die in Rieb stecken kann. Man beachte, dass dieser Seminarteilnehmer erst den Rang des 1. Vorschülers bekleidet. Daher ist die tödliche Wirkung noch nicht gegeben. Sie können das Bild ohne also Schaden, betrachten. Die Todesblick-Technik ist eine der schwersten zu erlernenden Rieb-Techniken (von den verheerenden Melkschemel-Techniken abgsehen) es dauert an die 10 bis 20 Jahre um diese Technik zu wirklich zu beherrschen. 
 Graduierungen</p>


	<p>Einen Meister des Rieb nennt man Sifon. Der Meistergrad wird in Dan-Graden gemessen, hier jedoch hat die Zahl des Dangrades eine besondere Bedeutung, sie entspricht dem Äquivalent in Megatonnen <span class="caps">TNT</span>, sodass die Zahl seines Dangrades angibt, den wievielfachen Overkill (Ausradierung der Welt mit Massenvernichtungswaffen) er mit blossen Fäusten und Beinen erreicht.</p>


	<p>Die Prüfung zum ersten Dan kommt noch direkt aus dem militärischen Rieb, nämlich <span class="caps">ANTI</span>-GEBÄUDE-KAMPF!</p>


	<p>Hier hat man zwei Möglichkeiten die Prüfung zu bestehen, entweder mountet man das Gebäude und zwingt es in die Submission, oder man puncht das (bevorzugt Hoch-)haus bis es zerbröselt, so ist beispielsweise im Laufe der Jahrhunderte die Oort´sche Wolke entstanden.</p>


	<p>Die Prüfung zum zweiten Dan ist schon etwas komplizierter, man puncht sich 20 Jahre in die Zeit zurück( der schwierige Teil) und muss dann Chuck Norris auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit besiegen (mit Rieb ist das einfach).</p>


	<p>Prüfungen zu höheren Graduierungen sind nicht bekannt. 
Zitat:Major J. Ever:&#8221; Du kannst Rieb nicht lernen ,Rieb lernt dich!</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 19 Mar 2007 11:52:46 +0100</pubDate>
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