Lilja ist 16 und lebt in irgendeinem Vorort der ehemaligen Sowjetunion. Als die Mutter allein mit ihrem neuen Freund in die USA verschwindet, bleibt Lilja sich selbst überlassen zurück. Die Tante wirft sie aus der Wohnung der Mutter. Ohne Geld und ohne Unterkunft steht Lilja nun da. Prostitution bleibt ihr einziger Ausweg, der sie bis nach Schweden und in den Tod führt.
Der Film wirkt trotz SchauspielerInnen bewusst dokumentarisch und orientiert sich an der Geschichte der sechzehnjährigen Litauerin Danguole Rasalaitė, die sich im Januar 2000 mit einem Sprung von einer Autobahnbrücke in Malmö das Leben nahm, nachdem sie monatelang zur Prostitution gezwungen worden war.