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    <title>Kino, Film, DVD, Video</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/kino/</link>
    <description>Bedeutende Filme und ihre Themen.&lt;br/&gt;
Auseinandersetzungen!
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    <language>en-US</language>
    <ttl>60</ttl>
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      <title>Die Welle und das Problem damit</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kino/die-welle-und-das-problem-damit</link>
      <dc:creator>Xaver Unsinn</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Die Welle, eine Bezeichnung für Wasser, das sich aufbäumt und dann in Getöse je nach Höhe der Welle getrieben vom Wind in sich zusammenstürzt.</p>


	<p>Damit ist schon vieles gesagt, was zum Thema „Die Welle“, dem entsprechenden Roman, Schulexperiment, deutschen Film<sup><a href="#fn1">1</a></sup>, etc. zu sagen ist.</p>


	<p>Für alle, die es nicht sofort erkennen, es geht bei der Welle vor allem um den letzten Bereich, den letzten Satzteil, den letzten Aspekt – um das Zusammenbrechen.</p>


	<p>Es kommt zum Sturm, die Kraft des Windes treibt das Wasser, das lose ist, leicht beeinflussbar, widerstandslos und einheitlich, an, das Wasser beginnt zu zirkulieren, so lange, bis der Raum für die Zirkulation durch den sich nähernden Strand und dem seichter werdenden Untergrund geringer wird und letztlich nicht mehr dazu reicht, um sich einzig um sich zu drehen. Es kommt zum Widerstand und das Wasser beginnt sich aufzubäumen, immer weiter und weiter. Der Widerstand und die Kraft des Windes sind jedoch so stark, dass die Dynamik nicht mehr aufzuhalten ist, die Richtung nicht mehr verändert werden kann.</p>


	<p>Eine enorme Kraft bündelt sich gegen den Untergrund, den Meeresboden, der den Raum zur Ausdehnung stört. Er wird mitgerissen, in die Welle gezogen.</p>


	<p>Die Welle ist jetzt am Höhepunkt ihrer Kraft angelangt. Die Richtung und das Ende längst absehbar. Noch wehrt sie sich jedoch gegen den Zusammenbruch, noch rast sie weiter mit dösendem Geräusch und atemberaubender Geschwindigkeit, bis Sie am Scheitelpunkt angelangt ist, am Punkt ihrer größten Kraft. Der Widerstand ist jetzt zu nah und die Zirkulation kann dem Druck der Gravitation nicht mehr widerstehen. Die Welle schwappt über, fängt an, Gischt zu schlagen und stemmt sich weiter und weiter gegen den Untergrund.</p>


	<p>Doch der Untergrund ist stärker und weicht nicht. Mit voller Wucht bricht sie zusammen und verschlingt alles, was sich ihr in den Weg stellt, bis sie wie ein sanfter Streich am Strand liegen bleibt und sich beschämt wieder zurückzieht, die gesamte Energie sich in Zerstörung manifestiert und von der Welle nichts übrig geblieben ist.</p>


	<p><strong>Die Welle ist nur durch Kritikfähigkeit, Diskurs und Offenheit aufzuhalten.</strong></p>


	<p><strong>Doch Achtung:</strong><br/>
Wird sind immer schon in der Welle und wissen nicht, dass wir es sind, die die Welle sind, immer waren und immer sein werden.</p>


	<p>Die Welle &#8211; der Film, das Buch, etc. – versuchen es zu zeigen und sind selbst eine Welle geworden. Diese Paradoxie lässt sich nicht zeigen. Sie lässt sich, und das ist die eigentliche Dramatik, nur erleben.</p>


	<p>Der Begriff „Nationalsozialismus“ beschreibt längst nur noch eine historische Tatsache und ist als solcher zu einer bequemen Ausflucht geworden für all jene, die jetzt, hier und heute daran sind, ihre „Welle“ aufzubauen…</p>


Seht Ihr sie? 
<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Ein Film von Dennis Gansel und mit Jürgen Vogel in einer der Hauptrollen. Weitere Informationen zum Film finden Sie <a href="http://www.welle.film.de">hier</a> .</em></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sat, 05 Apr 2008 20:14:55 +0200</pubDate>
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      <title>Die Weisse Rose &#8211; Der Film von Michael Verhoeven (1982)</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kino/die-weisse-rose--der-film-von-michael-verhoeven--1982-</link>
      <dc:creator>Xaver Unsinn</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Der bereits 1982 fertig gestellte Film von Michael Verhoeven über die Ereignisse in München während der Nationalsozialistischen Regierung Deutschlands und dem damit verbundenen zweiten Weltkrieg aus der Sicht der Widerstandsbewegung „Die Weisse Rose“ erzählt einfach und geradlinig dargestellt und wahrscheinlich deshalb in packender Art und Weise das tragische Schicksal der Geschwister Sophie und Hans Scholl nach deren Tagebüchern.</p>


	<p>Michael Verhoeven (im Interview 1983) über den historischen Inhalt seines Films: <em>„Mir hat diese Haltung imponiert, die nicht bestimmt war von Opportunismus und den kleinmütigen Rückversicherungen, sondern klar und anständig eine Haltung, wie sie auch heute kaum jemand fertig bringt&#8230; Diese fünf Studenten hatten ein ganz klares und genaues politische Konzept, das keineswegs naiv war. Und sie hatten eine politisch moralische Motivation – nicht einen Moment lang die heute so verbreitete Resignation, dass der Einzelne doch nichts ausrichten kann. Ihre enorme Entwicklung kann man an den Texten der verschiedenen Flugblätter ablesen: Es hatte weltanschaulich angefangen, wurde dann aber immer konkreter, realistischer.“</em></p>


	<p>Die Konsumation und intensive Auseinandersetzung mit diesem Film und den darin angesprochenen, tatsächlichen Fragen ist sehr zu empfehlen.</p>


	<p>Verhoeven gelingt es mit diesem Film vor allem die Aktualität des noch immer andauernden Totschweigens derartiger Vorkommnisse darzustellen. So zeigt er z.B. am Schluss eindringlich auf, dass jene Richter, die die Köpfung von Sophie und Hans Scholl veranlasst haben, noch bis ans Ende Ihrer Tage in Amt und Würden tätig sein konnten.</p>


	<p>Die Weisse Rose steht heute für das Schicksal all jener, die den Wert einer freien Meinungsäußerung ernst nehmen und auch gekonnt mit ihren jeweiligen inhaltlichen Positionen ausüben.
So sind die Ereignisse um die Weisse Rose, die Umstände, die einen derartigen Widerstand notwendig machen, ein zeitloses Phänomen, dessen Form, Ort und Kontext sich lediglich verändert. Die Struktur und Methode autoritärer Führung wirkt heute wie damals.</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 05 Sep 2007 21:15:20 +0200</pubDate>
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      <title>Klimt der Film (2006)</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/kino/klimt-der-film--2006-</link>
      <dc:creator>Xaver Unsinn</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Ein Film von Raoúl Ruiz und mit John Malkovich (als Gustav Klimt) in der Hauptrolle.</p>


	<p>Viel mehr lässt sich zu dem Film leider nicht sagen, denn er ist eine eher wirre und zufällige Aneinanderreihung von Szenen, in denen eine Veronica Ferres (als Emelie Flöle) äußerst farblos bleibt und alles von John Malkovich überschattet wird.</p>


	<p>Die wirre Darstellung solle dem Zweck erfüllen, so der Regisseure, dass der Film „eher mehr Fragen auftut, als er beantwortet.“ Genau dieses Versagen wird dadurch argumentiert, als es sich hierbei um einen „Kunst-Film“ handeln würde.</p>


	<p>Dadurch hat und kann der Film mit dem Leben und Schaffen eines Gustav Klimt’s bestenfalls wenig zu tun haben, denn Klimt mahlte gewiss keine Zufallsgemälde, sonder die Präzision und Überlegtheit seiner Arbeiten bis ins letzte Detail sind bis heute faszinierend, trotz seinem Leiden unter Syphilis, dem Begehren nach Weibern, etc.</p>


	<p>So hinterlässt der Film eigentlich fast gar nichts, einzig Nicolai Kinski (als Schiele) wirft durch eine starke Darstellung tatsächlich Fragen auf.</p>


	<p><a href="http://www.klimtthemovie.com">zur Film-Webseite &gt;&gt;&gt;</a></p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 05 Sep 2007 17:35:10 +0200</pubDate>
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