
SponsorInnen für Blindenhund dringend gesucht!
eZine von Sabine Kleist
Vox Populi - Das ca.1.000.000 Österreicher an der Armutsgrenze leben, müsste nicht sein!
Ca.1.000.000 Österreicher leben heute an der Armutsgrenze. Tendenz steigend. Es sind vor allem Menschen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende, Mindestpensionisten, Kranke und Behinderte. Durch die Verteuerung des täglichen Lebens, der zu hohen und weitersteigenden Mieten, der ansteigenden Stromkosten, Heizkosten, Fernseh- und Telefonkosten können sich diese Menschen keine gesunde Lebensweise mehr leisten. Dadurch werden sie schneller krank, verlieren ihre Arbeit, können die Miete nicht mehr zahlen und geraten so unverschuldet in die Armutsgrenze.
Weiteres bestätigt eine Untersuchung, dass arme Menschen eine bis zu sieben Jahren kürzere Lebenserwartung haben. Ferner haben Sie ein doppelt so großes Risiko ernsthaft krank zu werden. Bei Eltern aus niedrigen sozialen Schichten treten schon in der Schwangerschaft mehr Stoffwechselstörungen auf. Die Kinder kommen mit Untergewicht zur Welt und werden im Schulalter durch unausgewogene Ernährung zu dick. Jugendliche neigen deshalb eher als reichere Artgenossen zur Fehlernährung, Rauchen und Alkoholkonsum. Im mittleren Erwachsenenalter zeigt sich, das Herzinfarkt und Depressionen in den unteren Schichten häufiger vorkommen als bei Wohlsituierten.
Jetzt wäre es dringend an der Zeit, etwas zu unternehmen. Anfangen könnten zum Beispiel die Politiker, staatliche Institutionen – Bund, Land und Gemeinden:
- - Sie könnten zum Beispiel Sehbehinderte und Blinde, sowie körperlich behinderte Menschen im Rollstuhl beschäftigen. Durch diese Beschäftigung hätten diese Menschen die Möglichkeit auch gutes Geld zu verdienen und dadurch später auch eine ordentliche angemessene Pension zu bekommen.
- - Die nächste Möglichkeit wäre mittelständige Firmen zu fördern, dass auch diese Firmen Menschen mit körperlichen Behinderungen eine Chance auf Arbeit geben könnten.
- - Weiters wäre auch eine Umverteilung des Geldes nicht schlecht, z.B.: Warum bekommt jemand der Rechtsanwalt ist oder jemand, der bereits einen gehobenen Dienst hat und sich auch noch als Bürgermeister oder in der Politik aufstellen läßt, nach seiner Amstszeit eine zweite Pension? Tut so etwas nötig? Wenn diese Menschen von ihrer zweiten Pension nur etwas an die Menschen, die an der Armutsgrenze leben, abgeben würden, wären wieder einige Menschen von der Armutsgrenze weg.
Und so gibt es bestimmt noch weitere Möglichkeiten, diese Arbeiten fortzuführen und den Mittelstand der Wirtschaft wieder zu sichern.




