
Hier gibt Sie mitunter auch Spiegelungen der politischen Stimmungen und Meinungen der breiten Masse wieder.
eZine von Sabine Kleist
Vox Populi - EU: Ja oder Nein - das ist hier die Frage
Liebe Österreicher/innen!
Wird Österreich wirklich von der EU Stück für Stück geschluckt?
Das behaupten einige Österreicher/innen!
1. Die Neutralität Österreichs wurde bereits ausgehöhlt.
2. Der gute Schilling abgeschafft.
3. Wie ist das ist dem Bankgeheimnis?
Deshalb sollten sich alle Österreicher/innen Gedanken machen, welcher Partei Sie am 7. Juni 2009 ihre Stimme geben.
Meine Frage: Braucht Österreich ( Mut zur Heimat ) die EU, oder braucht die EU Österreich?
Wer sich darüber Gedanken macht, wird bestimmt die richtige Partei wählen.
am 04.06.2009 09:44
(3) Kommentare zum Beitrag "EU: Ja oder Nein - das ist hier die Frage"
RE: EU: Ja oder Nein - das ist hier die Frage
Liebe Frau Kleist,
1. es hätte uns (trotz Neutralität) wesentlich Schlimmeres passieren können, z.B. 1956 als beim Ungarnaufstand und 1963 nach dem Frühling Österreich sich durchaus gefährdet fühlte und unsere Regierung – trotz Neutralität – wichtige Regierungspapiere in den Westen Österreichs verlagerte. Diese Angst ist vorläufig durch die EU vorbei.
2. „Guter Schilling“: der Schilling war solange gut, als er durch wirtschaftliche Parität seit etwa 1970 im Verhältnis 7 : 1 an die D-Mark angebunden war. Heute wäre der Schilling ein Spielball der Finanzspekulation. George Soros (als einzelner Spekulant) brachte sogar das wesentlich bessere britische Pfund ins Trudeln. Viele Schweizer wollen heute den Euro (allerdings ohne der EU beizutreten – allerdings ist die Schweiz durch ihre Positionierung im Dollar- und Euroraum mit ihren Schlüsselindustrien (die wir nicht haben) sehr viel unabhängiger als Österreich.
3. Die Aufgabe des Bankgeheimnis braucht niemand zu fürchten, der Geld auf ehrliche Weise verdient und versteuert!
4. Österreich braucht die EU – so wie auch ehemals wesentlich stärkere Länder die EU brauchen.
5. EU-Länder wie Ungarn fiebern dem Euro geradezu entgegen, weil eine jährliche Inflation von 11 % des Forint auf die Dauer unerträglich ist, sowie auch die jährliche Entwertung der italienischen Lira ruinös war – die Bevölkerung Italiens hat daher keinerlei Bedenken gegen die EU !
Mit lieben Grüßen, Alfred Rhomberg
geschrieben von Alfred Rhomberg am 04.06.2009 14:16
RE: EU: Ja oder Nein - das ist hier die Frage
bei der EU-Beitritts Wahl 19irgendwas wurden in den Wahlkabinen Bleistifte(!) statt Kugelschreiber aufgelegt.
Der Verdacht liegt nahe, daß die Wahlhelfer alle überzähligen NEIN-Stimmen einfach korrigiert haben.
Ich stimme nicht überein, daß Österreich die EU braucht – das Gegenteil ist der Fall. Und wurde auf der Webseite von “rettet Österreich” ausführlich bewiesen.
Daß viele das anders sehen, liegt am mangelnden Selbstbewußtsein der Österreicher/innen und der Recherche- und Lesefaulheit der Übrigen.
(auch meiner, da ich grade zu faul bin, nachzulesen, wann denn die 2. Beitrittswahl zur EU war, denn die 1. ging ja negativ für die EU aus)
Nun, ich werde jedenfalls alle auslachen, die sich hinterher beschweren, statt vorher nachzudenken.
geschrieben von Vera Immer am 06.06.2009 13:24
RE: EU: Ja oder Nein - das ist hier die Frage
Das Kommentar von Hr. Rhomberg zeigt deutlich, daß die meisten Menschen sich nur auf die letzten 50-100 Jahre zurückerinnern können.
Menschen mit höherem Bildungsniveau sollten aber nicht vergessen, daß die menschliche Geschichte schon über 10.000 Jahre dauert und wir uns vom Steinzeitmenschen nur in einem einzigen Fall unterscheiden:
Nämlich, daß wir jetzt die Möglichkeit haben, unseren Planeten mehr als einmal völlig zu zerstören (sowas nennt man Overkill).
Aber die Politik und die Gier des Mneschen ist seither gleich geblieben – und nur der/die, der am lautesten UGA-UGA schreit, wird gehört, nicht der/die, der/die am Besten geeignet wäre …
Außerdem sollte der Mensch aufhören, alles nach Gewinn und Kapital zu beurteilen, denn…
erst, wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Wald gerodet und der letzte Fluß vergiftet ist, erst dann werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
Grad bin ich wieder recherchefaul, denn ich weiß nicht, welcher Indianer das gesagt hat. Aber er hatte verdammt recht!
Ach ja, da fällt mir noch was ein: seit der EU ist die Qualität der österr. Hochschulen an den internationalen Standard angepasst worden – war vor 10 bis >=50 Jahren ein Mensch mit einem Uni-Abschluß aus Österreich noch ein hochangesehener Akademiker, ist er/sie heutzutage nur noch eine/r unter vielen.
Willkommen, Generation Doof!
Auch so ein Amiland / EU-Produkt
geschrieben von Vera Immer am 06.06.2009 13:59
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Vox Populi - INHALT
Liebe Frau Kleist,
1. es hätte uns (trotz Neutralität) wesentlich Schlimmeres passieren können, z.B. 1956 als beim Ungarnaufstand und 1963 nach dem Frühling Österreich sich durchaus gefährdet fühlte und unsere Regierung – trotz Neutralität – wichtige Regierungspapiere in den Westen Österreichs verlagerte. Diese Angst ist vorläufig durch die EU vorbei.
2. „Guter Schilling“: der Schilling war solange gut, als er durch wirtschaftliche Parität seit etwa 1970 im Verhältnis 7 : 1 an die D-Mark angebunden war. Heute wäre der Schilling ein Spielball der Finanzspekulation. George Soros (als einzelner Spekulant) brachte sogar das wesentlich bessere britische Pfund ins Trudeln. Viele Schweizer wollen heute den Euro (allerdings ohne der EU beizutreten – allerdings ist die Schweiz durch ihre Positionierung im Dollar- und Euroraum mit ihren Schlüsselindustrien (die wir nicht haben) sehr viel unabhängiger als Österreich.
3. Die Aufgabe des Bankgeheimnis braucht niemand zu fürchten, der Geld auf ehrliche Weise verdient und versteuert!
4. Österreich braucht die EU – so wie auch ehemals wesentlich stärkere Länder die EU brauchen.
5. EU-Länder wie Ungarn fiebern dem Euro geradezu entgegen, weil eine jährliche Inflation von 11 % des Forint auf die Dauer unerträglich ist, sowie auch die jährliche Entwertung der italienischen Lira ruinös war – die Bevölkerung Italiens hat daher keinerlei Bedenken gegen die EU !
Mit lieben Grüßen, Alfred Rhomberg
bei der EU-Beitritts Wahl 19irgendwas wurden in den Wahlkabinen Bleistifte(!) statt Kugelschreiber aufgelegt.
Der Verdacht liegt nahe, daß die Wahlhelfer alle überzähligen NEIN-Stimmen einfach korrigiert haben.
Ich stimme nicht überein, daß Österreich die EU braucht – das Gegenteil ist der Fall. Und wurde auf der Webseite von “rettet Österreich” ausführlich bewiesen.
Daß viele das anders sehen, liegt am mangelnden Selbstbewußtsein der Österreicher/innen und der Recherche- und Lesefaulheit der Übrigen.
(auch meiner, da ich grade zu faul bin, nachzulesen, wann denn die 2. Beitrittswahl zur EU war, denn die 1. ging ja negativ für die EU aus)
Nun, ich werde jedenfalls alle auslachen, die sich hinterher beschweren, statt vorher nachzudenken.
Das Kommentar von Hr. Rhomberg zeigt deutlich, daß die meisten Menschen sich nur auf die letzten 50-100 Jahre zurückerinnern können.
Menschen mit höherem Bildungsniveau sollten aber nicht vergessen, daß die menschliche Geschichte schon über 10.000 Jahre dauert und wir uns vom Steinzeitmenschen nur in einem einzigen Fall unterscheiden:
Nämlich, daß wir jetzt die Möglichkeit haben, unseren Planeten mehr als einmal völlig zu zerstören (sowas nennt man Overkill).
Aber die Politik und die Gier des Mneschen ist seither gleich geblieben – und nur der/die, der am lautesten UGA-UGA schreit, wird gehört, nicht der/die, der/die am Besten geeignet wäre …
Außerdem sollte der Mensch aufhören, alles nach Gewinn und Kapital zu beurteilen, denn…
erst, wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Wald gerodet und der letzte Fluß vergiftet ist, erst dann werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
Grad bin ich wieder recherchefaul, denn ich weiß nicht, welcher Indianer das gesagt hat. Aber er hatte verdammt recht!
Ach ja, da fällt mir noch was ein: seit der EU ist die Qualität der österr. Hochschulen an den internationalen Standard angepasst worden – war vor 10 bis >=50 Jahren ein Mensch mit einem Uni-Abschluß aus Österreich noch ein hochangesehener Akademiker, ist er/sie heutzutage nur noch eine/r unter vielen.
Willkommen, Generation Doof! Auch so ein Amiland / EU-Produkt










