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eZine von Sabine Kleist
Vox Populi - Unser Gesundheitssystem ist krank !
Dieser Artikel wurde von Vera Mascheck aus Wien geschrieben:
Ich bin frei praktizierende Hebamme und kann ein Beispiel nennen,wie eingespart werden kann. Warum müssen Frauen nach der Entbindung unbedingt im Spital bleiben,wenn es genug frei praktizierende Hebammen gibt, die die Entbundenen betreuen können?Ein Aufenthaltstag einer Frau nach der Geburt kostet zumindestens in Niederösterreich 523 Euro,eine Hebamme erhält 35 Euro Kilometer-Geld, die Betreuung ist auf die jeweilige Entbundene zugeschnitten. Das würde die Gebietskrankenkasse eine ganze Menge Geld einsparen. Es wird doch allgemein gesagt-Geburt ist keine Krankheit,aber die Frauen werden zu Kranken gemacht. Viele wissen garnicht,dass es diese Möglichkeiten gibt,weil es in manchen Spitälern garnicht erwähnt wird.Das müsste Frau Minister Kdolsky wissen.
Berta Reisinger Zeiselmauer schreibt:
Wir haben ein miserables Gesundheitssystem. Es ist einfach unverantwortlich seit einiger Zeit gibt es keine keine gesundheitlichen Untersuchungen jener Menschen, die in Lebensmittelketten und in der Gastronomie arbeiten. Keine Lungenuntersuchungen,keine Stuhlproben – und so werden diese Menschen auf die Bevölkerung losgelassen. Es heißt,dafür ist kein Geld vorhanden. Man lässt Menschen arbeiten,ohne zu wissen, ob sie verseucht sind und somit auch andere Menschen anstecken können.
Karl Siegl aus Gutenstein schreibt:
Rechnen Sie einmal 27 Kassen mit deren Personalkosten vom Generaldirektor oben bis zur Putzfrau zusammen,notieren Sie diese Zahl und dividieren Sie sie wieder durch 27. Zu diesen Personalkosten dürfen Sie getrost noch die Kosten eines neuen, hypermodernen Verwaltungsgebäudes und einer hochprofessionellen Aktualisierung des Computersystems samt einer alle Stückeln spielenden E-Card hinzurechnen,um festzustellen,dass durch eine Zentral-Krankenkasse unsere Krankenkassen sofort finanziell pummperlgsund wären.Aber macht euch keine Hirngespinste und Verbesserungs – Utopien -da ist und bleibt die Politik vor!
Meine Meinung zu diesem Thema ist. Die Gebietskrankenkassen denken nicht nach welche Patienten/innen mit welchen Erkrankungen sie unterstützen. Wer zuerst kommt hat Glück.Die Dialysepatienten/innen, Leukämiekranken,Aidspatienten/innen,Chronischkranken,Schmerzpatienten/innen und allen denen es wirklich sehr sehr schlecht geht,warten bist zuletzt,weil sie nicht ihre Krankheit pflegen,sondern Kämpfen.Kämpfen für ihre Familie und ihren Angehörigen.In meiner Umgebung gibt es eine Frau die zu faul ist arbeiten zu gehen. Jedes Mal,wenn das Arbeitsamt sie auffordert Bewerbungen zu schreiben,geht sie erst einmal selbständig für drei bis vier Tage ins Spital nach Neunkirchen. Immer Montags bis Donnerstag oder Freitags,denn am Wochenende muss sie immer fortgehen und feiern.Dort nehmen die Ärzte/innen ihr Blut ab und wenn die Ergebnisse da sind, geht sie wieder nach Haus und läßt sich für eine gewisse Zeit wieder krank schreiben. Ich will ihr garnicht absprechen,dass sie krank ist,denn wer ist heutzutage noch gesund? Es haben heutzutage schon 20 jährige und noch jüngere Menschen, Zucker, mit der Schilddrüse und Rückenprobleme, die sich im Alter natürlich auch verschlechtern und jeden von uns, der so etwas hat auch Probleme bereitet. Ich finde nur zum Blutabnehmen und eine Untersuchung machen lassen, muss man nicht unbedingt in dass Spital gehen. Ich selbst bin froh,wenn ich in kein Spital muss. Ich gehe zur Schildrüsenkonrtolle,Augenkontrolle,Hormonkontrolle ins AKH Wien und den Rest macht mein Hausarzt/ Hausärztin.Dafür lege ich mich nicht ins Spital.
am 24.05.2008 16:46




