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eZine von Sabine Kleist
Vox Populi - Warum gibt es zu wenig (österreichische) Kinder?
Aufgrund der zu hohen und noch ansteigenden Mieten, der Lebenshaltungskosten, der hohen monatlichen Belastungen (Versicherungen, Benzin fürs Auto, Strom, Heizung usw.) kann sich keine Familie mehr erlauben, dass nur noch eine Person arbeiten geht und die Familie ernährt.
Einige Medien berichten über Kinderlose, die folgende Gründe anführen, warum sie sich gegen eigene Kinder entscheiden. Da wären z.B. die Sorge vor materiellen Belastungen, die Kollision mit beruflichen Plänen, das fehlen einer stabilen Partnerschaft und das Gefühl für Kinder noch viel zu jung zu sein.
Nur eine Minderheit führt als Grund unzureichende Betreuungsmöglichkeiten an.
Laut Befragung wünschen sich zwar die große Mehrheit von den befragten Kinder, dennoch stellen sie die Familienplanung aufgrund von Ausbildung, eventuellem Studium, Beruf und Kariere hinten an. Denn sie meinen, dass man erst auf eigenen Füßen stehen soll und sich eine eigene Existenz aufbauen soll, damit man sich und seinen Kindern ein einigermaßen gesichertes Leben bieten kann.
Bei einer Umfrage über das Thema Kinder kam man zu folgenden Ergebnissen:
- - 47% der Befragten gaben an: die Finanzielle Belastung wäre zu groß
- - 47% der Befragten sagten: Sie wären zu Jung für Kinder
- - 37% der Befragten gaben an: Unvereinbarkeit mit beruflichen Plänen
- - 28% der Befragten sagten: Die Partnerschaft wäre nicht stabil genug
- - 27% der Befragten hatten Angst vor Verlust von Freiräume
- - 12% der Befragten hatten kein Vertrauen in die eigene Fähigkeit, ein Kind zu erziehen
- - 6% der Männer wollen keine Kinder
- - 4% Männer wie Frauen haben gesundheitliche Probleme, ein Kind zu bekommen.
Laut Medien bekommen die Deutschen zu wenig Kinder aufgrund der hohen Trennungs – und Scheidungsraten, zuwenig Arbeit usw. Dafür kommt mehr Nachwuchs aus Migrantenfamilien, die in Deutschland leben.
Nur die Entwicklung hat gezeigt, dass diese Kinder aus den Familien nur selten einen brauchbaren Schulabschluß, eine Ausbildung (Lehrabschluß) und damit auch einen Job erreichen bzw. erhalten. Vielmehr führt dieser Weg der Schulabgänger direkt in die Sozialhilfe.
Also wie sollen dann diese heranwachsenden Menschen aus anderen Ländern jemals Steuern und Sozialbeiträge zahlen, um unsere Rente in Deutschland zu finanzieren. Das ist doch eine Rechnung die niemals aufgehen kann. In Österreich ist es nicht viel anders.
Nach den Wahlen ist es jetzt an der Zeit, dass die Politiker in Verbindung mit dem ganzen Österreichischen Volk überlegen, was man tun kann, damit wieder mehr Österreicher Kinder bekommen.
- 1. Einrichtung von Schulen mit verschiedenen Schulstufen wo jeder Schüler auf seine speziellen Begabungen und Fähigkeiten ausgebildet wird.
- 2. Lehrstellen mit verschiedenen Ansprüchen zur Vorbereitung auf den Lehrabschluß.
- 3. Firmen fördern, die verschiedene Ausbildungswege für den selben Beruf anbieten.
am 21.03.2008 14:52




