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eZine von Redaktion Kultur
Kultur, Medien, Religion: Berlin, Kassel, Venedig
Drei Ausstellungs-Highlights
Drei Ausstellungen, nicht allzu schwer erreichbar von Österreich aus, bieten in den nächsten Monaten Kunstgenuss der Extraklasse.
Französische Meisterwerke des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung des Metropolitan Museum of Art New York sind bis Anfang Oktober in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zu sehen. An die 150 Spitzenwerke der bedeutendsten Maler des französischen Impressionismus – Gemälde von Ingres, Corot, Courbet, Puvis de Chavannes, Manet, Degas, Pissarro, Monet, Cezanne, Gauguin, Bonnard und Matisse – werden exklusiv in Berlin gezeigt. Zusätzlich werden den Besuchern Skulpturen von Rodin, Degas und Maillol präsentiert. Das Interesse an der Ausstellung ist bereits jetzt überragend.
Die Documenta 12 Kassel hat als Nukleus drei Leitmotive, die als Fragen formuliert sind: Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? Was tun? An diesen Fragestellungen richtet sich die Documenta 12 aus, versucht mit den Werken, Installationen und Inszenierungen der teilnehmenden Künstler die Antworten zu geben. Österreichs Beiträge stammen von Olga Neuwirth, Gerald Rockenschaub,Rudi Stanzel, Walter Vopava und Bruno Wildbach. Die Documenta 12 hat bis September geöffnet.
Die 52. Biennale Venedig bietet bis November den Kunstenthusiasten in den Giardini, im Arsenale und an zahlreichen, im ganzen Stadtgebiet verteilten Orten, Kunst aus rund 80 Ländern. Unter dem Überbegriff „Denken mit den Sinnen, Fühlen mit dem Verstand. Kunst in der Gegenwart“ versuchen viele Künstler sonst unreflektierte soziale und politische Aspekte unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Im Östereich-Pavillon können die Besucher in Herbert Brandls sinnliche, polychrome Bilderwelten eintauchen. Nach seiner Biennaleteilnahme scheint ein Platz Brandls unter den ersten Hundert in der nächsten Kunstrangliste des Wirtschaftsmagazins „Capital“ gewiss zu sein.




