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eZine von Redaktion Kultur
Kultur, Medien, Religion - Hohlkultur als Entscheidung
Gastkommentar von Hermann Redlingshofer
An dieser Stelle sei einmal erwähnt dass es erlaubt sein möge zu spinnen. Nicht als strukturellen Akt der es im Endeffekt als schubladisierte Wertung irgendwo ermöglicht im künstelnden Kulturdiskurs Normativ zu werden. (schwieriger satz einfache botschaft)-> Kultur atmet!
Aber zureuck zum spinnen bitte. Vermeindlicherweise er/über/leben wir uns mehrheitlich community getrimmt über Fragen der sogenannten “Alltagskultur”. (Meine Lieben,- es sei angemerkt, – von “Kunst” spricht nur die Upperclass bei der Auswahl im Elektrofachgeschaft bei der Wahl einer Alessi versauten Zitruspresse!)- wir haben uns hier bereits zurückgezogen auf “Alltag-phänomenale-kulturen”..und spielen uns somit frei von der Gestaltenden-Verantwortung??
“Alltagskultur” laut Wissensbestand eine der übelsten aller Kulturen- jedoch eine der effektivsten. (Oder warum muss Mozart überhaupt gesampelt und nicht nur nicht “aufgeführt” werden). whatever.
Spinnen zeigt von größe und haut auf die Pauke deren Bespannung nicht existiert. Die dafür notwenige Be-Spannung hievt uns (sofern der Mut uns reitet) zu höheren Weihen des Establishments, welches den Hohlraum für die Bespannung ausmacht. So kleiner Kunstkrieger entscheide dich! Wem bleibst du treu? Der Kunstkritik oder der neckermann replizierten Louis Vuiton Tante mit Hohlraum Garantie? entscheide dich. Jeder Konsument ist Künstler sagte schon Beuys. Aber ist jeder Hohl-ein Wohlfühl(t)raum für die Kulturproduktion?
Lasse man sich nicht fangen,spinne man weiter. Trostreicher allemal als der Schleim von Establishment. (man will sich ja täglich noch im spiegelbild erkennen können)
euer dorian gray
am 14.12.2006 22:02
(1) Kommentare zum Beitrag "Hohlkultur als Entscheidung"
RE: Hohlkultur als Entscheidung
... oder, anders gedacht, Spinnen als Notwendigkeit, um Establishment auszuhalten? Denn es stellt sich die Frage, wer spinnt mehr, die “da oben” oder die “da unten”?
geschrieben von Karl Baumann am 20.12.2006 21:48
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... oder, anders gedacht, Spinnen als Notwendigkeit, um Establishment auszuhalten? Denn es stellt sich die Frage, wer spinnt mehr, die “da oben” oder die “da unten”?




