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12.10.2008
Leinsamen – Die natürliche A...
Laktoseintoleranz in Österreich (6 Beiträge online)
Laktoseintoleranz in Österreich und tolle ErnährungsTipp´s...

eZine von Jaqueline Zweck

Laktoseintoleranz in Österreich - Leinsamen – Die natürliche Art die Verdauung zu regulieren

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Laktoseintoleranz in Österreich - Leinsamen – Die natürliche Art die Verdauung zu regulieren - laktobase.at
Bildquelle: laktobase.at

„Der Darm ist die Wurzel der Gesundheit“. Diese Redensart hat durchaus ihre Berechtigung, ist er doch eine direkte Verbindungsstelle zwischen Körpereigenem und Körperfremden. Der Darm hat eine wichtige Schutzfunktion. Funktioniert er optimal so stärkt er unsere Immunabwehrund wirkt entgiftend.

Viele Faktoren haben einen Einfluss auf unsere Verdauung.

Stress, ungesunde Lebensweisen, Allergien, falsche Ernährung und etliches mehr können unsere Darmgesundheit stören. Fast jeder von uns hatte schon einmal Probleme mit der Verdauung und weiß wie unangenehm sich das auswirken kann.

Eine ballaststoffreiche Ernährung ist unter anderem sehr wichtig um unseren Darm in Takt zu halten. So sollten täglich bis zu 30g Ballaststoffe aufgenommen werden. Das schafft der Durchschnittsösterreicher nur schwer. Auf das richtige Verhältnis zwischen so genannten löslichen und unlöslichen Ballaststoffen kommt es ebenfalls an.

Zu den Löslichen zählen vor allem Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse wo hingegen Unlösliche in Vollkorn und Getreideprodukten zu finden sind. Hält man sich nun an die Empfehlung fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu essen und eher auf Vollkornprodukte zurückzugreifen ist man schon auf dem Besten weg seinem Darm all das zu geben was er braucht.

Dennoch kommt es manchmal vor, dass das System ins Ungleichgewicht rutscht. Ein grippaler Infekt, eine Reise auf die man mit Verstopfung oder Durchfall reagiert oder Probleme auf Grund der Laktoseintoleranz.

Leinsamen können hier unterstützend wirken um das Gleichgewicht wieder herzustellen. 2-3 Teelöffel sollten es sein, die man über den problematischen Zeitraum täglich zuführt. Wichtig ist auch, dass man den Leinsamen etwas quellen lässt. Man kann ihn zum Beispiel in Joghurt rühren und dort 15 Minuten quellen lassen oder man übergießt Ihn mit heißem Wasser, lässt ihn etwas ziehen und rührt ihn dann ins Müsli. Manche Leute mixen auch eine kleine Menge in ihren Salat. Ganz wichtig ist dabei aber eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, sonst kann er im Darm nicht quellen und wirkt eventuell verstopfend. Zu jedem Teelöffelchen sollte mindestens ein viertel Liter Wasser getrunken werden. Gerade bei Leinsamen ist es auch wichtig auf die Qualität zu achten. Er ist anfällig für so genannte Cadmiumbelastung. Cadmium ist ein Schwermetall das nicht gut für unseren Körper ist. Wenn du geschroteten Leinsamen aus biologischem Anbau kaufst sollte es hier jedoch keine Probleme geben.

Der Leinsamen enthält eine ganze Reihe anderer wichtiger Nährstoffe und Vitamine. Wie Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin sowie Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin und Tryptophan. Hinzu kommen Lipide, vor allem die ungesättigten Fettsäuren Linolen-, Alpha-Linolen- und Ölsäure. Von Mineralstoffen enthalten, darunter Kalium, Phosphor, Magnesium und Zink. Von den Vitaminen sind C und E sowie B1, B2 und Folsäure enthalten.

Kuhrty sagt: Ein viel mehr als die täglichen 2 Teelöffel ist nicht nötig und kann eventuell Belastend wirken. Wichtig ist es auch Leinsamen nicht als Ersatz zu einer ballaststoffreichen Kost zu sehen. Diese hat nach wie vor Vorrang.
Weitere Informationen finden Sie hier.

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