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06.07.2008
Frauen wollen Lust, Vergnüge...
Lust (8 Beiträge von 4 AutorInnen online)
Aktuell ergibt sich ein widersprüchliches Bild zum Thema Lust, als einerseits pornographische Darstellungen im Sinne von “Sex sells” Lust omnipräsent machen und andererseits eine große Menge an Menschen unter enormer Lustlosigkeit leidet, als Depression, Potenzstörungen, Orgasmusprobleme, etc. den Alltag bestimmen.
Wir wollen uns in diesem Call dem Thema Lust insofern nähern, als sich vor allem die Frage stellt, in welcher Form sich Lust aktuell tatsächlich (noch) zeigt und erleben lässt! Leben wir folglich in einer lustvollen oder sogar lüsternen Gesellschaft oder ist längst die Lust- und Antriebslosigkeit überwiegend?

Weblog von call 2.0 Lust

Lust: Frauen wollen Lust, Vergnügen, Spaß und Humor = Wollust in Liebe !

Channel: Erotik
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Lust - Frauen wollen Lust, Vergnügen, Spaß und Humor = Wollust in Liebe ! - Lovolust 2007: basix bazaar
Bildquelle: Lovolust 2007: basix bazaar

Von © Lovolust

Dieser Beitrag befasst sich hauptsächlich mit der ›hinteren‹ Hälfte des männlichen Sexapparats, mit den Hoden/Testikeln, dem Hodensack/Scrotum.

Das Sex-Tao sowie meine Eigenkreationen kennen natürlich nebst den Penis-Trainings auch Optimierungs-Trainings für die Hoden; dies zum selben Zweck: zur Optimierung der Ausdauer, Abhärtung, Verzögerung, Libidostärkung.

Ja, ich wundere mich (überhaupt), dass auf allen Sex-Sites und in entsprechenden Heften die Männer immer ›nur‹ ihren Schwanz präsentieren (und das auch immer in der gleichen Art) und eben sozusagen nie ihren Hodensack! [Genau diese Sache will ich ja endlich aufmischen! ja!] Dabei sind die Hoden die andere Hälfte der Sexizitäts-Maschine und genauso wichtig wie der Penis. Ach was!: Das eine ist nichts ohne das andere! – die beiden Teile sind engstens aufeinander angewiesen! Sonst könn(t)en sie, einzeln, ihre Bestimmung und ihr Ziel nicht erreichen und erfüllen.

Hierzu ein Dialog zwischen den zwei Teilen, den ich in einer unbeschäftigten Nacht mal erlauscht habe:

Peni: »Hodi, wieso drängst du dich in letzter Zeit so nach vorne? Da vorn ist mein Revier, du hast hier nichts zu suchen; bleib hinten!«

Hodi: »Aber hallo, Peni, werd nicht überheblich! Was wärst du denn ohne mich!? Ich liefere dir die Power, damit du überhaupt stramm wirst und agieren und schließlich spermen kannst! Oder hast du das etwa nicht gewusst, haha?«

Peni: »Doch, schon … aber … nur ich allein kann doch an der Front gewisse Aufgaben und Erwartungen erfüllen, nicht du, Hodi, oder!?«

Hodi: »Ja, aber auch ich will mich in Zukunft prominent zeigen, besonders wenn ich rasiert bin, denn, wie gesagt, ich bin letztlich die Kraft, die dich antreibt; merk dir das, Peni! Und wer sagt denn, dass nicht auch ich mal in eine Vagina schlüpfen kann?«

Peni: »Oh je, und ich schau dann zum Bauchnabel … Okay; aber sag mal: Was wärst denn du, Hodi, ohne mich? Wozu wärest du nutze? Du würdest elend zugrunde gehen, weil du nicht wüsstest, wie du deine Produktion loswerden könntest …«

Hodi: »Sicher, Peni, ich weiss das. Darum sollten wir doch gleichberechtigt zusammen, als Team, Spaß und Freude verbreiten und allseitige Erfüllung ermöglichen! ...«

Na ja – jedenfalls produzieren und beherbergen die Hoden die Spermien mit Trägerflüssigkeit (als Sammelbegriff: das Sperma), welche durch den Trieb – dieses Wort mal wörtlich genommen – und durch die Reizung, die Wollust usw. via Samenleitung und Prostata (die Harn-/Samenflüssigkeits-Weiche) letztlich in die Penisröhre gedrückt und herausgeschossen/ausgestoßen wird. Der Hodensack, der eine geniale Klimaanlage ist, mit ›Liftfunktion‹, beschützt die zwei riesenbohnen-, paranuss-, baumnuss-, kastanien- oder zwetschgen-großen und -förmigen Spermienfabriken, welche fälschlicherweise öfter mal »Eier« genannt werden. Wieso die linke dieser ur-menschenlebenszellen-produzierenden ›Litchies‹ meistens etwas größer als die rechte ist und deshalb auch ein paar Millimeter tiefer hängt, weiß eigentlich niemand wirklich genau.

Jedenfalls sind sie wie die CD/Diskette für einen ›leeren‹ bereitstehenden Computer – so wird, in und mittels der Frau, neues Menschenleben, ein neues Menschenwesen initiiert.

Auch der Hodensack/die Hoden können trainiert werden zwecks Abhärtung, Ausdauer, Ejakulations-Zurückhaltung. Die Finger, die Hände sind dafür zuerst mal das beste Werkzeug. Eine Hand umfasst von unten her den ganzen Beutel und drückt ihn zunächst sanft nach oben an den Körper, an die »Beckenboden-Brücke«; dies ist nur der Aufwärm- und Beruhigungsstart. Loslassen. Dann greifen Daumen und Zeigefinger gleich unterhalb der Hodensack-Aufhängung um den Beutelhals und schließen fest ihren Ring, solcherart die beiden Hoden nach abwärts zwingend. Nun kann die andere Hand die nun deutlich konturierten Hoden packen und sie noch weiter nach unten oder waagrecht auf die Seite oder sogar nach oben über den Penis-Ansatz ziehen. Eine Handbreit, also alle Finger eng um den Hodensack-»Hals« geschlungen und z.B. nach unten ziehend, genügt; es braucht keine Gewichte. Derart ausgestellt, können die Hoden gedrückt, wie eine große Mandarine oder ein Pfirsich kräftig in der Hand gehalten und sogar geklopft werden usw. – aber nur so, dass es nicht schmerzt (der typische, natürlich nur den Männern bekannte Hodenkick-Schmerz soll dabei nicht erzeugt werden!).

Die Herausforderung beim Hodentraining liegt darin, dass mann/frau mit der Zeit sehr lange mit ihnen spielen kann, ohne dass gleich abgespritzt werden muss und ohne dass es echt schmerzt. Nebst den Fingern sind auch hier alle möglichen Utensilien anwendbar. Mir selbst reichen – wie schon fürs Penis-/Eichel-Training – Haarbänder, Bänder/Bandagen, Schnüre, Gummis, Ringe. Gewichte benütze ich nicht; es genügt allgemein, den Hodensack/die Hodenkugeln mit den Händen/dem Ring aus Fingern kräftig nach unten (oder in welche Richtung auch immer) zu ziehen. Das verzögert jedenfalls merklich die Ejakulation oder schiebt sie sogar für eine längere Zeit auf. Alle diese Übungen regen spürbar die Samen(flüssigkeits)produktion an, steigern also die Libido – und das ganz ohne chemische Mittel. Mit weiteren Gerätschaften lassen sich kleine Sadomaso-Fantasien ausleben, etwa mit Nussknackern und Ähnlichem aus der Küche.

Solcherart trainiert, sind außergewöhnliche, ungewohnte und lustige Arrangements möglich, vor allem auch zusammen mit dem Schwanz. Seht bitte hierzu alle meine nunmehr Bilder-Galerien – deren Einzel-Shots ja wirklich extra-ordinär porny-sexy sind … alle echt, unbearbeitet; allein von mir und mit mir (50+); ohne Öl, ohne Creme; neu (ein paar Ende 2006, alle andern jetzt, 2007/2008).


Lovolust, geb. 1953, lebt zur Zeit in Zürich/Schweiz, wo er das Kunstprojekt “Das Errötikon” unter anderem auf manicfish.com betreibt. In erotischen Performances und Texten versucht er sich an der Entmystifizierung der männlichen Geschlechtsteile Penis und Hoden, um dieses bislang “unterbelichtete” Sexizitätswerk in jedem Zustand und in kreativ inszenierten Situationen, »neu« wirken zu lassen. Er setzt damit einen Kontrapunkt zu gängigen Klischee-Bildern von Frauen-Intimbildern der Erotikszene, indem er das männliche Sexualwerk neu humor- und fantasievoll inszeniert. Seine Bilder und Texte versuchen auf radikale Weise, die herrschenden Tabus zu brechen und frischen Wind in eine “patriarchalische” Erotikwelt zu bringen.


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