
Heute werden durch die Quantenphysik als magisch abgetane Phänomene unter die Lupe genommen und erklärt.
Der Zustand von Materie im Quantenkritischen Punkt ist exakt das, was Chaosmagier als "kreatives Chaos, aus dem alles entstehen kann" verstehen.
Und Übrigens: Nothing is true, Everything is permitted
eZine von Vera Immer
Vera Immer - Anima und Animus
Na, der Summa is umma (Gruß an Jacky) und da bin ich wieder und zwar mit dem Thema Anima und Animus. (heikles Thema, aber ich tu mein Bestes)
Also der weibliche (Anima) und männliche (Animus) Anteil eines Magiers.
Ein Magier kann den jeweiligen Anteil hervorholen, den er gerade braucht, um eine Arbeit zu machen oder um mit seinen inneren Dämonen zu arbeiten (Vgl. Jung – Schatten – hm, da sind wir jetzt bei der Psychoanalyse – auch hier schaff ich noch den Bogen zur Quantenphysik – der Beobachter und das System – das Ich, daß sein Unbewußtes beobachtet.)
Ein verdrängter Animus kann einen Mann zum Weichei machen und eine verdrängte Anima eine Frau zum Mannweib. Genauso kann ein übermächtiger Animus einen Mann zum testosterongesteuertem (was für ein Wort) Macho machen und eine übermächtige Anima eine Frau zu einer sehr gluckenhaften Matrone.
In den schlimmsten Fällen wird dann auch noch eine Geschlechtsumwandlung gemacht, statt sich mit seinem verdrängten Persönlichkeitsanteil auseinander zu setzen. (mit seinen Dämonen zu tanzen).
Nur die Ausgeglichenheit beider Aspekte ermöglicht dem/der Magier/in, in seiner/ihrer inneren Mitte zu sein und Emotionen wie auch den Verstand bewußt einzusetzen, um in der eigenen Entwicklung voranzuschreiten.
Das klingt jetzt nicht gerade beziehungsfördernd, aber ganz im Gegenteil. Jemand, der mit sich selbst im Reinen und in Balance ist, sich über seinen Schatten im Klaren ist, wird mit einem Partner nicht auf die Projektionsfalle reinfallen, bei der man am anderen Sachen bemängelt, die einem eigentlich an einem selber stören, aber dort nicht erkannt werden (können).
Diese Dinge kommen nur durch den, als Spiegel wirkenden Partner, ans Licht.
Wenn aber beide Partner sich darüber im Klaren sind, was sie gerne zu verdrängen neigen, können sie anders miteinander umgehen und tatsächlich etwas vom Anderen lernen, da sie sich nicht mehr mit sich selbst und ihren Projektionen beschäftigen müssen.
Magierbeziehungen sind dadurch nicht wirklich einfacher.
Na, das wars wieder von mir -
bis bald
Vera Immer
am 09.09.2007 21:44




