
Heute werden durch die Quantenphysik als magisch abgetane Phänomene unter die Lupe genommen und erklärt.
Der Zustand von Materie im Quantenkritischen Punkt ist exakt das, was Chaosmagier als "kreatives Chaos, aus dem alles entstehen kann" verstehen.
Und Übrigens: Nothing is true, Everything is permitted
eZine von Vera Immer
Vera Immer - der Untergang des Kapitalismus
zuerst mal groooßes Sorry, bin gestern im Faschingstreiben untergegangen, dafür hole ich heute nach, was ich über die Kontributokratie sagen wollte.
zuerst mal: Der Kapitalismus geht unter. Das war auch klar. Hatte er früher zumindest noch die Funktion, das Gegengewicht zum Kommunismus zu sein, ist er heute schon zum Scheitern verurteilt.
Was passiert denn, wenn man ein Gummiband auseinander zieht und die eine Seite plötzlich losläßt?
Richtig, es schnalzt unkontrolliert in die andere Richtung. Das passiert gerade mit dem Kapitalismus.
Hat sich einer von den Wirtschaftsmenschen das Ganze einmal zu Ende durchgedacht? Vermutlich nicht, denn der Kapitalismus fördert nur das “Haben wollen und zwar sofort!” – ohne Rücksicht auf Ressourcen oder Menschen.
Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer.
Ich sehe da zwei mögliche Enden voraus – und dazu brauch ich keine Magie, nur gesunden Menschenverstand.
1.Irgendwann werden die Armen die Reichen töten, und da sie auch mehr sind, hätten sie gute Chancen, zu gewinnen, allerdings auf Kosten der Umwelt (bei den Waffen, die wir heutzutage haben) – na, dann sind auch alle hin und der Mensch hat sich erledigt.
2. Irgendwann werden die Reichen feststellen, daß alle Ressourcen aufgebraucht sind und auf der Erde kein Leben mehr möglich ist, weil alles dem Konsumwahn zum Opfer gefallen und vermüllt ist – auch dann hat sich der Mensch erledigt.
Sie werden dann genauso verhungern wie die Armen. Mitnehmen können sie ihren Reichtum dann ja auch nicht und vererben? Ja, wem denn, wenn die Erde keiner nächsten Generation mehr Lebensraum bietet?
Leider sind die, die an der Macht sind, in einer “Halbwüchsigenmentaltität” gefangen und wollen nur mehr, mehr und noch mehr haben. Wie kleine Kinder.
Der Kindergarten in der Politik spricht eine deutliche Sprache. gell, Gusi, gell, van der Belli, gell Bushileinchen und wie ihr alle da oben heißt… tuts schön spieli, spieli aber machts um Himmels willen lieber keine Politik mehr.
Abhilfe verspricht die Kontributokratie (Kontribution: Beitrag zu einer gemeinsamen Sache)
Leider setzt das Voraus, daß der Mensch lernt, zu teilen und nicht gierig alles an sich zu raffen.
Ein Anfang wäre die Einführung eines Höchstgehaltes (was natürlich keiner will, denn alle wollen ja nur noch mehr) als Äquivalent zum Mindestlohn.
Und nicht die Manager, Politiker und Schauspieler sollen am meisten verdienen, sondern die, die einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft leisten, nämlich Altenhelfer, Pfleger und Mütter
(die ja immer noch nicht dafür entlohnt werden, daß sie die Kinder und den Mann, der sich auf Kosten seiner Familie im Beruf profilieren will, versorgen – dieser Posten fehlt bei jeder Aufstellung des Bruttosozialproduktes – warum wohl? Zu teuer? Na, auf Kosten der Frau und der Kinder geht das ja.)
Hier sei ein Buchtipp angebracht, für Frauen sowieso, für Männer nur, wenn sie stark genug sind, nämlich:
Branko Bokun (Anthropologe, Psychologe und Soziologe – jaahaa, ein Mann!)
Das neue Matriarchat – menschliche Auswege aus der Ellenbogengesellschafterschienen im Ariston-Verlag unter der ISBN: 3-7205-1813-2
Kann man Euch sagen, bitte, bitte, denkt um, bevor es zu spät ist? Oder schaltet ihr auf stur und wir werden in unserer Generation noch Bürgerkriege in Österreich und Kriege ums Wasser erleben?
na, lest halt das Buch (ja, auch ihr, Jungs, und solche, die glauben, Männer zu sein, auch wenn da Matriarchat drauf steht) und bildet Euch eure eigene Meinung.
Übrigens: ich bin weder Feministin noch Emanze – und zwar aus dem Grund, weil diese Frauen die aktuellen Strukturen des Patriarchats nachahmen und besser sein wollen als Männer – also noch schneller auf den Untergang zusteuern als diese.
Und liebe Attentäter und Terroristen, wenn ihr mich jetzt erschießen wollt, weil ihr aus eurem Reptiliengehirn noch nicht rausgekommen seid – macht es bitte gründlich, genau zwischen die Augen, denn:
1. ich habe keine Lust, lange zu leiden und 2. mache ich dann weiter (ätsch)
Außerdem, liebe Attentäter und Terroristen:
man kann mich zwar töten, aber deswegen brecht ihr meinen Willen nicht. Und es gibt immer jemanden, der nachkommt und mutig genug ist, das zu sagen und zu tun, was richtig ist – auch gegen euren Willen.
Wußtet ihr übrigens, daß Monotheismus aggresiv macht? Ach, echt nicht?
Lernt doch endlich mal was aus der Geschichte – damit ich hinterher nicht sagen muss: “ich habs ja gleich gesagt”
So, das mußte mal gesagt werden.
und jetzt, da ich euch Kids mal ordentlich geschimpft habe, schau ich mich wieder nach erfreulicheren Dingen um.
die mütterliche
Vera Immer
am 02.02.2008 18:42




