
Heute werden durch die Quantenphysik als magisch abgetane Phänomene unter die Lupe genommen und erklärt.
Der Zustand von Materie im Quantenkritischen Punkt ist exakt das, was Chaosmagier als "kreatives Chaos, aus dem alles entstehen kann" verstehen.
Und Übrigens: Nothing is true, Everything is permitted
eZine von Vera Immer
Vera Immer - Traum und Traumreisen
Träumen tut von uns jeder, merken tun es sich die Wenigsten. Ich setze jetzt mal voraus, daß jeder die REM- Phase (rapid eye movement) und die Tiefschlafphase kennt.
Träume sind unter anderem eine Beschäftigung des Gehirns, um Tagesgeschehnisse zu verarbeiten, Lerninhalte zu speichern und Botschaften des Unterbewußten an das Bewußte.
Wie man die Polypsyche benutzt, beschreibe ich in meinem neuen Buch, an dem ich noch arbeite und für das ich nach wie vor einen Verleger brauchen könnte.
Unter anderem deshalb, weil man beim luziden (bewußten) Träumen auch aktiv ins Traumgeschehen eingreifen bzw. Träume anderer Menschen aufsuchen, Heilungen durchführen oder verschiedene Plätze astral aufsuchen kann an die man sonst nicht kommt.
Oder war jemand schon physisch in Avalon? Bitte melden! Ich weiß natürlich, daß Glastonbury (schreibt man das so) dafür verdächtigt wird, aber sicher weiß man das nicht.
Der erste Schritt ist erstmal, sich seine Träume zu merken, damit man in weiterer Folge damit arbeiten kann.
Der Magier führt zu diesem Behufe ein Traumtagebuch. Das heißt, er/sie schreibt sich alles auf, was ihm/ihr in Erinnerung ist.
Viele Leute merken sich ihre Träume nicht. Das kommt zum Einen daher, daß wir alle mit Wecker aufstehen und dann unser Geist schon mit dem Tagesablauf beschäftigt ist, statt sich noch mal nach Innen zu wenden und nachzuspüren, was da des Nächtens abgegangen ist, zum Anderen daher, daß Einem eingeredet wird, Träume seien bedeutungslose Schlafbilder.
Dabei gab es Menschen, die durchaus Zukunftsvision oder Warnungen in ihren Träumen erhalten haben, der berühmteste Fall ist wohl der Flugzeugabsturz von Buddy Holly. Einer von der Band hat vorher davon geträumt. Leider nahm ihn keiner ernst und er ist trotzdem mitgeflogen. Welcher, weiß ich jetzt nicht, aber das zeigt, daß man sein Unterbewußtsein doch ernst nehmen sollte.
Andere wiederum erhalten Lösungen für Probleme während des Schlafes. Wie zum Beispiel Albert Einstein.
Sich Träume zu merken ist eine Frage der Übung.
Also: Vor dem Einsschlafen sollte man sich darauf konzentrieren, daß man sich seine Träume merken will, man gibt also dem Unterbewußtsein einen Befehl bzw. Auftrag in die Richtung.
Man sollte auch immer was zu Schreiben neben dem Bett haben.
Ein Spiel mit den REM- Phasen ist auch hilfreich. Einfach den Wecker mal zu unterschiedlichen Nachtzeiten anschalten und experimentieren.
Träume bleiben im Kopfpolster hängen, bis das Sonnenlicht sie zerstört. Es ist von Vorteil, wenn man wach wird, noch mal in den Polster rein zu hören, was da noch vorhanden ist. Am Besten tut man dies in der Position, in der man aufgewacht ist, also, wenn man auf der linken Seite gelegen hat beim Aufwachen, da bleiben oder sich wieder hinlegen und noch mal reinhören/spüren/sehen.
Früher wurde aus Daunenkissen gelesen. Die Daunen im Polster haben sich verklumpt und Figuren ergeben, die dann gedeutet wurden. Eine Kunst, die nicht mehr allzu oft praktiziert wird.
Als nächsten Schritt kann man dann anfangen, sich bewußt zu machen, daß man träumt. Das ist schwierig, weil man meistens aufwacht, wenn man merkt, daß man schläft und träumt und gefährlich, weil man dann schwer zwischen Wachbewußtsein und Schlafbewußtsein unterscheiden kann. Dafür gibt es ein paar Tricks, wie zum Beispiel das Lesen von Schildern. Schilder in Träumen können ihre Beschriftung ändern, Schilder im Wachzustand tun das im Allgemeinen nicht.
Weitere Infos und Anleitungen zum Luziden Träumen gibt es hier
Wenn man das mal geschafft hat, kann man auf die Reise gehen.
Übrigens: andere Traumreisende erkennt man an den Augen. Traumbilder haben tote Augen, Reisende dagegen sehr lebendige.
Vorsicht: nicht alle Traumreisenden sind friedlich. Und wenn Einem der Tod begegnet: bloß nicht berühren lassen. Sonst wars das.
Und nicht abschrecken lassen, auch Magier brauchen Jahre der Übung.
Also, ab ins Bett, nach dem Motto: “Den Seinen gibts der Herr im Schlaf”
Gähn
Die müde
Vera Immer
am 22.02.2008 07:09




