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Weblog von Redaktion Politik
Staat, Politik, Verbände, NGOs: Die Schweiz benötigt 66 Jets für Ihre Luftraumüberwachung...
Bildquelle: Eurofighter
Seit einigen Tagen ist nunmehr in der Schweiz eine breite Diskussion über die Beschaffung von Kampfjets für die Luftraumüberwachung entstanden. Dabei geht es um die Ablöse der überalteten Tiger-Flotte.
Aus Österreichischer Sicht ist diese Diskussion besonders interessant, da nach langem Ringen zwischen ÖVP und SPÖ vor wenigen Wochen eine Art „Sparvariante“ mit 15 Kampfjets vom Typ Eurofighter zur nahtlosen und krisensicheren Luftraumüberwachung für Österreich beschlossen wurde. Die ersten Jets sollten bald in Österreich landen.
Was in der Gegenüberstellung nunmehr jedoch besonders auffällt, ja geradezu verdutzt, ist die überraschend unterschiedliche Auffassung der Schweizer Verteidigungsexperten gegenüber jenen aus Österreich: Nach Aussage des Schweizer Luftwaffenchef Markus Gygax wäre ein pausenloser 24-Stunden-Einsatz und somit eine lückenlose Luftraumüberwachung im Krisenfall mit MINIMAL 66 Kampfjets für die Schweiz möglich.
Wenn nun einmal vereinfacht davon ausgegangen wird, dass sich Österreich in seiner Fläche und somit Umfang des Luftraumes jener der Schweiz sehr ähnlich ist, stellt sich die Frage, was 15 Kampfjets in Österreich bewirken können, außer enorme Anschaffungs- und laufender Kosten für die SteuerzahlerInnen?



