
eZine von Alfred Rhomberg
Igler Reflexe - 20 Kommentare an einem Tag? – auch das ist in einem „OpenMag“ möglich
Bildquelle: (cc) Wikipedia - Public Domain - das "www"
Ich war schon etwas überrascht, an einem Tag plötzlich 20 Kommentare gleichen Inhalts in meinem Postkasten der Igler Reflexe vorzufinden (mein zweiter „wissenschaftlicher“ Blog wurde nur mit 3 Kommentaren gewürdigt). Die Kommentare gleichen Wortlautes bezogen sich auf unterschiedlichste Beiträge – ich möchte feststellen: der, die, das Dame(?) hat Geschmack bei der Auswahl meiner Beiträge. Die Kommentare waren in englischer Sprache – gelegentlich auch auf Deutsch übersetzt – wobei die deutsche Übersetzung zu wünschen übrig ließ – nobody is perfect!
Alle Kommentare bezogen sich auf die Wertschätzung meines Profils (das ich selbst auch schätze) und hatten den Tenor, dass Liebe/Wertschätzung unabhängig von Hautfarbe und Entfernung sei – so etwas ist schön (weil es stimmt). Ich kann der, die, das Dame beruhigen: meine Hautfarbe ist europäisch, mein Englisch einigermaßen bis tadellos, die Entfernung halt geradeso weit, wie Europa von Nord/Südamerika, Indien China, Australien etc. entfernt ist – alles Übrige darf man der Phantasie der LeserInnen solcher Kommentare überlassen. Gut – ich habe einen neuen PC, der nach Meinung von McAffee nicht gut genug geschützt ist, er ist jedoch trotzdem hinreichend geschützt – „startblatt“ offenbar nicht ganz so perfekt – aber das muss bei einem „offenen“ Portal hingenommen werden – wer kennt schon alle Tricks des „Cyberspace“?
Ungeachtet solcher Kommentare freue ich mich auf alle seriösen Kommentare und habe diese stets nach bestem Gewissen zu beantworten versucht. Besonders gerne beantworte ich kontroversielle Kommentare zu meinen Beiträgen, weil ich dadurch weiß, dass die KommentatorInnen nachdenken – eine Tugend, die ich auch für mich in Anspruch nehme. „Nachdenken“ muss nicht immer bedeuten, dass man/frau zum gleichen Ergebnis kommen – das wäre in einer pluralen Gesellschaft ungewöhnlich, sogar langweilig und so schließe ich diesen Beitrag mit der Feststellung:
Nachdenken muss man – Rechthaben muss man nicht!
(Alfred Rhomberg)
am 07.11.2009 00:21
(2) Kommentare zum Beitrag "20 Kommentare an einem Tag? – auch das ist in einem „OpenMag“ möglich"
RE: 20 Kommentare an einem Tag? – auch das ist in einem „OpenMag“ möglich
Die Technologie, sei es künstliche Intelligenz, oder sonst was, wird es aller Voraussicht nach nie geben, die sinnlos von sinnvoll, skrupellos von bedachtsam, ehrlich von unehrlich, etc. unterscheiden kann. Und das ist auch aus vielerlei Gründen gut so, denn (auch) die Wahrheits- und folglich Gerechtigkeitsfindung ist bestenfalls ein demokratischer Aushandlungsprozess oder eben eine Ent-Scheidung von einer Person, das andere wäre Überwachungsstaat, etc.
Insofern handelt es sich hierbei um kein “startblatt-spezifisches Problem” per se, sonder eher um eine Auszeichnung dafür, dass bei startblatt tatsächlich Offenheit möglich ist.
Wir hoffen, die Internet-UserInnen gehen mit diesem fragilen Gut auch (weiterhin) bedacht- und behutsam um, denn der Tod der Offenheit sind FreeriderInnen und OpportunistInnen.
geschrieben von Karl Baumann am 07.11.2009 13:03
RE: 20 Kommentare an einem Tag? – auch das ist in einem „OpenMag“ möglich
D’accord! – ich verstehe es genauso – nämlich, dass es eigentlich ein gutes Zeichen füt die Verbreitung von “startblatt” ist. Solche Kommentare sind für mich keineswegs ärgerlich – nur amüsant.
geschrieben von Alfred Rhomberg am 07.11.2009 19:14
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Igler Reflexe - INHALT
Die Technologie, sei es künstliche Intelligenz, oder sonst was, wird es aller Voraussicht nach nie geben, die sinnlos von sinnvoll, skrupellos von bedachtsam, ehrlich von unehrlich, etc. unterscheiden kann. Und das ist auch aus vielerlei Gründen gut so, denn (auch) die Wahrheits- und folglich Gerechtigkeitsfindung ist bestenfalls ein demokratischer Aushandlungsprozess oder eben eine Ent-Scheidung von einer Person, das andere wäre Überwachungsstaat, etc.
Insofern handelt es sich hierbei um kein “startblatt-spezifisches Problem” per se, sonder eher um eine Auszeichnung dafür, dass bei startblatt tatsächlich Offenheit möglich ist.
Wir hoffen, die Internet-UserInnen gehen mit diesem fragilen Gut auch (weiterhin) bedacht- und behutsam um, denn der Tod der Offenheit sind FreeriderInnen und OpportunistInnen.
D’accord! – ich verstehe es genauso – nämlich, dass es eigentlich ein gutes Zeichen füt die Verbreitung von “startblatt” ist. Solche Kommentare sind für mich keineswegs ärgerlich – nur amüsant.










