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    <title>Igler Reflexe</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/</link>
    <description>Igls ist ein Dorf  ca. 300 Meter oberhalb von Innsbruck und seit 1942 als Stadtteil von Innsbruck eingemeindet. Trotz seines Bekanntheitsgrades als Wintersportort und der 1964/ 1976 f&#252;r die Winterolympiaden erbauten Kunsteis-Bob- und Rodelbahn mit regelm&#228;&#223;igen internationalen Rennen, ist Igls ein eher ruhiger, angenehmer Stadtteil &#8211; ohne laute events. Bei meinen Mittelgebirgswanderungen verarbeite ich die positiven und negativen Nachrichten der Welt zu kleinen Sentenzen (Gedankenlyrik), etwas umfangreicheren Essays und Wirtschaftsartikeln, die ich als freischaffender Publizist und K&#252;nstler publiziere. 
In loser Folge werde ich unter dem Titel IGLER REFLEXE Gedanken, Gedankenlyrik und etwas umfangreichere Essays hier ver&#246;ffentlichen. </description>
    <language>en-US</language>
    <ttl>60</ttl>
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      <title>2 mal Sommer</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/2-mal-sommer</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Sommer I</p>


	<p>Sommergäste – Kurhotels<br/>
Ajurveda – ich nix deutsch<br/>
Sonnenblumen – Ungewitter<br/>
Badestrände – stark verseucht<br/>
Sommerfrische – weiße Hüte<br/>
war einmal und ist passé<br/>
Autobahnen &#8211; Warteschlangen<br/>
Sonne, Sonne und kein Schnee<br/>
angekommen – und enttäuscht<br/>
warmes Bier und hohe Preise<br/>
hallo Kellner – ich nix deutsch.
<br/></p>


	<p>(ich weiß – es gibt schönere Sommergedichte,
aber es fällt mir gerade kein besseres ein –
mit dem Sommer habe ich mich schon immer
schwer getan – manchmal findet man ihn
und dann ist er nicht real)</p>


	<p>Sommer II  (zweiter Versuch)</p>


	<p>Sommer – Mitte des Lebens.<br/>
Wenn der Lebenssommer nicht gelingt,<br/>
werden auch Herbst und Winter trübe sein.<br/>
Was bleibt, sind die Erinnerungen an den Frühling<br/>
- das war’s!</p>


	<p>Besser wäre es, in den Sommerhimmel zu blicken,<br/>
sich an den harmlosen Sommerwolken zu erfreuen,<br/>
deren Spiel fast immer gelingt.<br/></p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 15:49:38 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von Superzeichen, automatischer Texterkennung bis zum gl&#228;sernen Menschen </title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/von-superzeichen-automatischer-texterkennung-bis-zum-glaesernen-menschen-</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Warum konnten Apotheker früher, als Rezepte vom Arzt noch mit der Hand geschrieben wurden, meist die unleserlichsten Schriften der Ärzte lesen? Weil unser Gehirn im Laufe des Lebens durch Erfahrung in der Lage ist, sogenannte „Superzeichen“<sup><a href="#fn1">1</a></sup> zu bilden.
Wenn das Gehirn nur einen einzigen Druckbuchstabentyp „A“ kennt, wird es auch nur diesen einen Buchstaben in dieser Druckform wiedererkennen. Je mehr unser Gehirns lernt, dass es den Buchstaben A in verschiedenen Schreibweisen gibt, desto eher kann es das „A“  auch in den unterschiedlichen Schreibweisen lesen, weil ein übergeordnetes „Superzeichen“ für „A“ angelegt wurde.</p>


	<p>Wie weit dieser Prozess der Bildung von Superzeichen geht, kann jeder selbst ausprobieren. Man nimmt eine Buchdruckseite, genauer genommen nur eine einzige Zeile, verdeckt die Zeile stufenweise von unten nach oben und wird feststellen, dass der obere unverdeckte Text bei den meisten Druckschriften noch gut erkennbar ist, selbst wenn fast die Hälfte der Schriftzeile verdeckt ist (manche Druckschriften sind sogar noch nach größerer Abdeckung deutbar). Möglich ist das nur, weil ein lesegeübter Mensch „Superzeichen“ in bestimmten Hirnarealen gebildet (erlernt) hat, die es ermöglichen, das Fehlende zu ergänzen. Genau so ist es auch bei der Entzifferung von Handschriften. Je mehr unterschiedliche Handschriften ein Mensch in seinem Leben gelesen hat, desto eher ist er in der Lage, auch fast unentzifferbare, neue Handschriften zu lesen &#8211; wofür besonders Apotheker einmal berühmt waren.</p>


	<p><strong>Automatische Texterkennung (OCR)</strong></p>


	<p>Superzeichen spielen im Computerzeitalter u.a. eine wichtige Rolle bei der Texterkennung von gescannten Buchseiten oder Zeitungsartikeln, die ja nach dem Scannen zunächst als Grafikformat vorliegen. Man bedient sich dabei sogenannter <span class="caps">OCR</span> Softwares (Optical Character Recognition). Diese Programme sind inzwischen so verfeinert worden, dass die meisten Druckschriften heute fast fehlerfrei erkannt werden können, wobei sich dieser Prozess in mehreren Stufen abspielt. Zunächst wird zwischen Textblöcken und grafischen Elementen unterschieden, dann werden die Zeilenstrukturen und schließlich einzelne Buchstaben erkannt, wobei die separierten Buchstaben mit im Programm gespeicherten Buchstaben verglichen werden. Noch vor 10 Jahren gab es bei bestimmten Schriftarten sehr häufig Erkennungsschwierigkeiten, insbesondere bei den „gotischen“ Titelüberschriften der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bei der Neuen Zürcher Zeitung. Heute ist es möglich durch Verbesserung der Programme auch die häufigen Verwechslungsfehler von 8, ß oder B auszuschalten. Dies geschieht durch <span class="caps">ICR</span>-Programme (Intelligent Character Recognition), die das <span class="caps">OCR</span> Ergebnis nach bestimmten Regeln überprüfen. Die Entwicklung ist sogar noch einen Schritt weiter fortgeschritten, inzwischen lassen sich auch handgeschriebene Buchstaben in Word-Dokumente umwandeln, sofern das Programm durch einen vorangegangenen „Lernprozess“ an eine bestimmte Handschrift gewöhnt wurde, d.h. deren Eigenheiten erlernt hat. Dies wird u.a. bei Kleinorganizern und Taschenrechnern benützt, bei denen es möglich ist, Ziffern mittels eines Griffels oder mit dem Finger auf einem Touch Screen einzutragen. Bis jetzt hat die Texterkennung bei Fließhandschriften dagegen noch ihre Grenzen, man kann jedoch davon ausgehen, dass es auch hier Fortschritte geben wird.</p>


	<p><strong>Captcha’s</strong></p>


	<p>Unter Captcha’s (Completely Automated Turing test to tell Computers and Human Apart) versteht man die grafische Verschleierung von Buchstaben und Zahlenfolgen, die per Zufallsgenerator generiert, als Password zur Identifikation eines bestimmten Benutzers vorgeschlagen werden, die nur der Mensch (als Internetnutzer) in seiner numerischen Bedeutung erkennen kann und z.B. bei Banküberweisungen zusätzlich zu einem Password in ein freies Feld eintragen werden müssen. Derzeit bedeutet diese Methode einen zusätzlichen Schutz, um nicht unbefugt in ein Netz einzudringen. Wie lange captcha’s noch diesen Schutz bieten werden ist fraglich und weitgehend von den Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Computer-Intelligenz abhängig. Vermutlich wäre es nützlich, die „captcha-Vorschläge“ nach relativ kurzer Zeit (z.B. 30 – 60 Sekunden) zu wechseln, weil auch sehr gute Entschlüsselungsprogramme (für den Fall, dass es in absehbarer Zeit überhaupt gelänge, die oft nahezu unleserlichen grafischen Zeichen maschinell in numerische Zeichen umzuwandeln) schon bei 6 Ziffern eine relativ lange Zeit brauchten, um sie zu identifizieren. 
Inzwischen gibt es bereits sogenannte Spambots (ursprünglich Programme um aus e-mailbotschaften e-mail Adressen auszukundschaften), die auch die captchas lesen und umgehen können.</p>


	<p><strong><span class="caps">TAN</span>’s und Security Cards</strong></p>


	<p>Eine bekannte österreichische Bank benützt sogenannte „Security Cards“ statt der üblichen <span class="caps">TAN</span>’s (Transaktionsnummern), deren Prinzip darauf beruht, dass der Kunde eine kleine elektronische Karte erhält, bei der sich 6 Ziffern im Minutentakt verändern und die Ziffernfolge mit dem Zentralrechner der Bank getaktet ist. Dieser Schutz soll angeblich selbst im verschlüsselten https System, das alle Banken bei online Transaktionen benützen, einen wesentlich besseren Schutz als die üblichen <span class="caps">TAN</span>’s bieten.</p>


	<p><strong>Der gläserne Mensch</strong></p>


	<p>Viele Menschen fürchten sich zunehmend vor der Speicherung ihrer Fingerabdrücke, ihrer Pupillenmerkmale oder ihrer Gesichtsmimik und vergessen dabei, dass seit vielen Jahren bereits von fast jedem Menschen umfangreiche Daten gespeichert sind und weltweit abgerufen werden können. In den neuen <span class="caps">EU P</span>ässen sind z.B. viele personenbezogene Daten in den langen Passnummern gespeichert und zukünftig sollen Fingerabdrücke und weitere personenbezogene Daten zusätzlich zur Pflicht gemacht werden. Allzu große Angst sollte man davor nicht haben, denn auch das herkömmliche Passbild oder eine persönliche Unterschrift waren ja bereits personenbezogene Merkmale, mit denen wir längst zu leben gelernt hatten. Kritisch wird die Frage bei der Speicherung von Krankheitsdaten z.B. in E-Cards. Einerseits würde dies viele unnotwendige Doppeluntersuchungen ersparen und einem Arzt im Ernstfall sogar helfen, schneller und besser zu reagieren, weil die Kenntnis der Blutgruppe oder dass der Patient Diabetiker ist, lebensrettend sein kann. Diesen nicht zu unterschätzenden Vorteilen steht einzig und allein die Möglichkeit des Missbrauchs entgegen. So könnten Arbeitgeber oder Versicherungen sich mit Hilfe solcher Chipkarten (z.B. bei der Untersuchung durch den Betriebs- oder Kontrollarzt) Informationen über einen Stellenbewerber oder Versicherungsnehmer besorgen, deren Preisgabe unerlaubt ist. <strong>Niemand kann den Fortschritt aufhalten, das Einzige was wir können ist, immer bessere Sicherungssysteme zu entwickeln, um die unerlaubte Verwendung gespeicherter Daten möglichst zu verhindern.</strong></p>


<hr />


	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>Superzeichen hängen eng mit dem Begriff „Superierung“ zusammen. Man versteht darunter die Fähigkeit des Gehirns, Einzelheiten zu einem Ganzen zusammenfassen zu können. Dadurch entsteht eine Abstraktion komplexer Sachverhalte, wobei die übergeordnete Ganzheit als Superzeichen bezeichnet wird.</em></p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 00:24:02 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>vielversprechend</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/vielversprechend</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Kommentare oder mails zu erhalten ist ein Geschenk – wobei der „Beschenkte“ manchmal nicht weiß, womit er diese Ehre verdient. So auch bei einem Kommentar in englischer Sprache zu meinem letzten Beitrag <a href="http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/nebel">Nebel vom 20.7.2008</a> in startblatt. Zugegeben, mein Beitrag wurde an einem der derzeit wettermäßig äußerst tristen Tage geschrieben, einem Tag an dem die Nebel strömten (beim sonnengewohnten Igler Bergwetter eher ungewöhnlich), und die herzzereißende Musik Edvard Griegs aus einer Peer Gynt Suite förmlich aus den Nebelschwaden heraus tropfte – also ein Tag an dem auch der Inhalt eines Gedichtes offenbar so trist werden kann, dass man mir unbedingt ein &#8220;aufmunterndes“ Kommentar zukommen lassen wollte.</p>


	<p>Wenn ich meinen privaten mail Postkasten (also nicht den in startblatt) des letzten halben Jahres durchblättere, frage ich mich manchmal, warum ich eigentlich jemals gearbeitet hatte – hier 1 Million Euro Gewinn und dort 1 Million und dazwischen dann einige Male nur traurige 750.000 Euro, da käme schon einiges zusammen und man brauchte nur zu antworten und schon erhielte man seine Millionen sofort überwiesen &#8211; was immer noch besser wäre, als durch mails mit angehängten Trojanern erfreut zu werden.</p>


	<p>Um auf das englische Kommentar in startblatt zu „Nebel“ (mit der Bitte über eine persönliche e-mail Adresse zu antworten), zurückzukommen &#8211; so es ist nützlich, wenn man einen Beruf hatte, der einen zur absoluten Skepsis erzog. Als Chemiker in der industriellen Forschung konnte man sich jeden Tag mindestens dreimal wissenschaftlich und ebenso oft existenzgefährdend blamieren (so etwas bringen PolitikerInnen nie fertig, bzw. sie können sich zwar blamieren aber nie existenzgefährdend) und diese Skepsis ruft danach, sich &#8211; ohne durch das Interesse an seinem Beitrag (oder der eigenen Person) geschmeichelt zu fühlen &#8211;  mit Hilfe der heute vielfachen Möglichkeiten von Personenrecherchen zu informieren. Tatsächlich gibt es unzählige englische Namensvetterinnen, wobei es leicht fällt, eine fünfjährige (mit eigener homepage und bereits am Computer arbeitend!) sowie eine 1920 verstorbene ehrbare Texanerin auszuscheiden. Wenn man dann jedoch sogar in google die exakte e-mail-adresse, einschließlich des gleichen englischen Kommentartextes unter der Bezeichnung „gelöschter Nutzer“ aber doch immerhin mit auffindbaren „Gruppen in Köln und Troisdorf“  findet, dann bestätigt sich, dass das „creative omniverse“ doch inzwischen – wie jede Internetaktivität &#8211; auch die Möglichkeit zu „creative disorders“ bietet, ein Zeichen, dass startblatt endgültig den Weg in die große weite Welt gefunden hat<sup><a href="#fn1">1</a></sup>, denn nur wer wirklich bekannt ist, wird auch gelegentlich Angriffspunkt für „machinations“ oder nennen wir es besser nur „disorders“. Man sollte dann allerdings auch nie an eine externe e-mail Adresse antworten, weil der Empfänger dadurch automatisch über ein neues Opfer (d.h. e-mail Adresse) verfügt und diese im positiven, wie (meist) negativen Sinne für sich verwenden kann.</p>


<hr />
	<p id="fn1"><sup>1</sup> <em>startblatt hat diesen Weg allerdings tatsächlich längst gefunden, nicht nur deswegen weil gute Freunde meine Beiträge in Miami „pflichtgemäß“ lesen, sondern weil mir manche auch bestätigen, dass sie durch andere Beiträge in &#8220;startblatt&#8221; im Sinne von „your creative omniverse“ eine Verbindung zu ihrer ehemaligen Heimat finden.</em></p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:21:14 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nebel</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/nebel</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Barmherzige Nebel verdecken Trauer und Leid  – <br/>
andere Nebel den Glauben, gewesen zu sein <br/> 
und die Schönheit des Lebens gekannt zu haben.<br/></p>


	<p>Ich mag die Nebel nicht &#8211; weder die gnadenlosen noch die barmherzigen,<br/>
mit ihren Schleiern entziehen sie mir jene Illusion der Erkenntnis – <br/>
von der ich ja wüsste, dass es sie nicht gibt.<br/></p>


	<p>Nebel sind Nebel,<br/>  
man muss sie nicht mögen!<br/>
Ich muss nicht alles mögen was es gibt oder nicht gibt.<br/>
Ich muss nicht alles mögen was kommen wird, <br/>
es kommt, es ist, es geht,<br/>
die Nebel des ewigen Eises bleiben. <br/></p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2008 17:30:06 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/nebel</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Schreiben und Lesen</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/schreiben-und-lesen</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>In der Schule hatten wir früher gelernt, Schreiben sei geordnetes Denken. <br/>
Ich glaube, dass die Schule mit dieser Behauptung schon damals nicht recht hatte.<br/>
Wer die Seiten der Boulevard-Presse überfliegt, wird eher den Eindruck gewinnen:<br/>
wer nicht denkt, tut sich beim Schreiben leichter,
<br/></p>


	<p>und &#8211; was das Lesen betrifft, so sind wir dabei, es zu verlernen.</p>


	<p>Das beweisen erstens die <span class="caps">PISA</span>-Studien <br/>
und zweitens die explodierende Zahl an Piktogrammen -<br/> 
jene kleine Täfelchen, mit denen wir &#8211; ohne Text &#8211; aufgefordert werden, <br/>
im Autobus kein Eis zu essen oder Elefanten nicht ins Museum
mitzunehmen.<br/></p>


	<p>Bald werden wir wieder die Hochkultur Ägyptens erreicht haben, in der es nur Piktogramme – Hieroglyphen genannt &#8211; gab.<br/></p>


	<p>P.S. Bei dem Blogbild zu diesem Beitrag weiß ich als Piktogramm-Laie nicht, ob hier Wanderer geparkt werden sollen, bzw. was das deutsche Verkehrschild „Wandererparkplatz“ sonst bedeuten könnte. Es würden sich ja mehrere Möglichkeiten der Auslegung anbieten:</p>


	<p>1. Nur wer nachweislich wandert, darf hier parken (welche Nachweise wären hier erforderlich? – genügt das Mitführen von Wander- oder Nording Walkinggeräten, oder genügt die mündliche Aussage, wandern zu wollen? )<br/>
2. Wanderer sollen/müssen hier geparkt werden – das wäre immerhin kräfteschonend !<br/>
3. Wanderer müssen hier parken! – und was tun sie, wenn sie kein Auto dabei haben, das man parken kann?</p>


	<p>Insgesamt kein gelungenes Piktogramm – hier wäre etwas „Geschriebenes“ hilfreicher, selbst wenn man dazu die Kunst des Lesens beherrschen müsste.</p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Sat, 19 Jul 2008 16:03:52 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das kleine Land Ostarrichi zwischen Ph&#228;akentum und Utopia</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/das-kleine-land-ostarrichi-zwischen-phaeakentum-und-utopia</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Es war einmal ein kleines Land namens Ostarrichi. Das Land wurde von fünf Königen beherrscht &#8211; zwei etwas größere, zwei mittelgroße und ein kleiner König, der sich allerdings einbildete, wesentlich größer zu sein, notfalls mit Gewalt (was nie bewiesen wurde). Eigentlich bildeten sie sich nur ein, dass sie ihr Land beherrschen würden, denn das Volk ist undankbar und lässt sich nur von solchen Königen beherrschen, die ihnen Vorteile versprechen und daher versprach jeder von ihnen alles, auch wenn sie es nicht besaßen. Wer besitzt schon alles und selbst wenn sie sich zusammengetan hätten und ihre Ersparnisse vereint hätten, wäre nicht so viel zusammen gekommen, um das Volk zu beschenken – schon deswegen nicht, weil sie über keinerlei Ersparnisse verfügten. Alles was sie besaßen, hatten sie dem Volk vorher weggenommen und verbraucht, aber Völker sind bekanntlich schon froh, wenn sie wenigstens einen kleinen Teil dessen, was ihnen weggenommen wurde, wieder zurück erhalten und seien es nur 50 Dukaten, um ihren Pferden etwas Hafer und sich selbst gelegentlich einen Trank von der Kräuterfrau kaufen zu können. Auch hätte das Volk es begrüßt, wenn Kerzen, Holz und Butter nicht ständig teurer geworden wären – aber in dieser Hinsicht war von keinem der Könige etwas zu erwarten, denn weder wussten sie, ob sie sich im nächsten Vierteljahr noch König nennen durften, noch mit welchen der anderen Könige sie Freundschaft (oder Feindschaft) schließen sollten – denn ganz allein ließe sich das Ostarrichi-Volk wohl kaum von einem der Könige regieren. Beim Kampf gegen die anderen Könige war man nicht ritterlich und bediente sich sogar der jeweiligen Hofpresse bzw. Kronenzeitungen oder anderer Volkszeitungen des Landes.</p>


	<p>Es gab aber nicht nur Könige in Ostarrichi, es gab KönigsmörderInnen, RatgeberInnen – und nicht zuletzt das lästige Volk, das sich seine Könige oder Königinnen selbst aussuchen wollte. Unerhört – da hätte man in Ostarrichi ja gleich die Republik ausrufen können! Weil aber das Volk auch gar nicht wusste, welche der Könige es wählen sollte, verließ man sich einfach darauf, welche/r ihnen am meisten Butter versprach und zwar auf Lebenszeit, denn auch wenn man längst nicht mehr arbeitete, so musste man doch etwas essen. So wählte man also diejenigen, die am meisten versprachen und weil die gewählten Könige/innen nie genug Butter zum Verteilen hatten, setzte man sie bald wieder ab, wählte neue und immer wieder neue und wenn sie nicht gestorben sind dann wählt man heute noch!</p>


	<p>Auch wenn die Könige von Ostarrichi vielleicht keine besonders ausgeprägte Moral dem Volk gegenüber hatten, so hat doch wenigstens dieses Märchen eine Moral: <strong>glaube niemandem, der nur Butter verspricht – man braucht gelegentlich auch etwas Wurst und ein kleines Gläschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.</strong></p>


	<p>Anm.: Die Ostarrichier vergleichen sich manchmal gerne mit den Phäaken, jenem Volk von dem Homer schrieb, dass sie gastfreundlich waren und ein glückliches und sorgloses Leben führen konnten.</p>


	<p>Bei Joseph Weinheber hört sich das 1948 („Der Phäake“) so an:</p>


	<p>Ich hab sonst nix, drum hab ich gern<br/>
ein gutes Papperl, liebe Herrn:<br/>
Zum Gabelfrühstück gönn ich mir<br/>
ein Tellerfleisch, ein Krügerl Bier,<br/>
schieb an und ab ein Gollasch ein,<br/>
(kann freilich auch ein Bruckfleisch sein),<br/>
ein saftiges Beinfleisch, nicht zu fett,<br/>
sonst hat man zu Mittag sein Gfrett<br/></p>


	<p>Mit dem Utopia von Thomas Morus haben die Ostarrichier nicht so viel gemein, außer dass man wie in Utopia auf eine für jeden Kranken optimale Krankenversorgung Wert legte. Schon dass die wissenschaftlichen Vorlesungen öffentlich sind und sie zu besuchen die beliebteste Freizeitgestaltung der Utopier ist, kann man bei den Ostarrichiern für eher unwahrscheinlich halten und auch die allgemeine Arbeitspflicht und der gemeinschaftlich betriebene Ackerbau entspricht nicht ganz den Vorstellungen die die Ostarrichier von sich selbst haben.</p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2008 18:42:14 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vor dem Inquisitionstribunal</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/vor-dem-inquisitionstribunal</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Ich war aus einer mir nicht erklärbaren und daher auch nicht näher zu begründenden Fügung mit meinem mp3-Player ins Mittelalter vor ein  Inquisitionstribunal und den Großinquisitor geraten, der mir befahl, ich solle das Teufelsinstrument der versammelten Runde in ehrfürchtiger Haltung präsentieren. Zu meinem Unglück drang gerade die schöne erotische Frauenstimme von Juliette Greco aus den Kopfhörern in die Ohren der heiligen Runde, wobei es sich ausgerechnet um ein eher laszives Chanson handelte in welchem die Worte „ É  c’est  pour Vous que je striptease&#8230;“ in ansonsten makellosem Französisch der Chansonette auf die verwunderten Ohren des Tribunals stießen, dessen Teilnehmer, wie nicht anders erwartet, die französische Sprache exzellent beherrschten. Ich solle jedoch das Wort &#8220;striptease&#8221; näher erklären, da es offenbar nicht der französischen Sprache angehöre und zudem gegen das Vebot der Anglisierung dieser Sprache verstoße, befahl der Großinquisitor. Obgleich ich mich zunächst in dieser peinlichen Situation jeder Erklärung verweigern wollte, sah man mir doch die Röte meines Gesichtes an – nicht wegen des Begriffes &#8220;striptease&#8221;, sondern weil ich nun in einer dem Tribunal verpflichteten Erklärungsnot war. Der Großinquisitor forderte mich jedoch nachdrücklich auf, mein Schweigen zu brechen und dieses dem Tribunal nicht bekannte Wort zu erklären.  Ich stammelte verlegen zunächst einige stotternde Umschreibungen wie &#8230;das ist wenn&#8230;wenn also. .. wenn sich &#8230; wenn sich Frauen ausziehen&#8230;- jetzt war die ganze Peinlichkeit heraus. Viele Versammelte der heiligen Runde blieben bei dieser Aussage unbewegt, weil ihnen das beschriebene Delikt offenbar nicht ganz unvertraut war. Einigen, leider auch dem Großinquisitor stieg dagegen die Zornesröte ins Gesicht und ich fürchtete, dass meine Tage gezählt waren und ich auf dem Scheiterhaufen enden würde. Eine innere (oder göttlich wohlwollende) Stimme gab mir ein, dass in meinem kleinen mp3-Player unmittelbar anschließend an das fragwürdige Chanson gregorianische Choräle gespeichert waren, was der Wahrheit entsprach. Ich folgte der Stimme und schaltete sofort auf das Proprium und Ordinarium der Heiligen Messe um, dem das Stundengebet im Antiphonale folgen würde und versuchte die Runde davon zu überzeugen, dass es sich bei der vorangegangen Melodie um den Gesang einer Hexe handele, die unter dem Choralgebet der Mönchsgemeinschaft zu ihrem Seelenheil verbrannt wurde. Meine Erklärung stieß auf Wohlgefallen, führte jedoch zu weiteren, erwarteten Fragen, da es sich in meinem kleinen Gerät offenbar um so winzige Mönche handel müsse, um darin Platz zu finden und die man daher näher betrachten wolle. Ich antwortete, dass auch sehr kleine Mönche immerhin Mönche seien, deren Andacht nicht gestört werden dürfe. Der Großinquisitor schwieg für einige, mir ewig erscheinende Minuten und entschied dann, man solle die kleinen Mönche singen lassen bis das Ordinarium der Heiligen Messe beendet sei &#8211; auf das Stundengebet könne man ja dann verzichten und in das Innere des kleinen Kästchens blicken um des Wunders Gottes teilhaftig zu werden. Ich erschrak, ohne mir die Angst vor dem Bevorstehenden anmerken zu lassen, wusste ich doch nicht, dass der Allmächtige an solchen Tribunalen stets in irgend einer Form anwesend war, obwohl er zumeist schwieg, um die Fäden seines Universums in Ruhe weiter zu lenken, was nicht bedeutete, dass er nicht den Worten des Tribunals mit großer Aufmerksamkeit folgte um jederzeit eingreifen zu können. In seiner Allmacht hatte er, alles irdische voraussehend, die Batterien von mp3-Playern so geschaffen, dass sie sehr schnell ermüdeten, was nach dem Kauf eines derartigen Gerätes im 21. Jahrhundert zwar ärgerlich, im 15. Jahrhundert jedoch in weiser Kenntnis des Zeitgeschehens und in der Verantwortung für einige seiner Kreaturen oft lebensrettend war. Zufällig gehörte ich trotz der Speicherung erotischer Frauenstimmen zu jenen Kreaturen, denen er seinen Schutz angedeihen lassen wollte und so versagten die Batterien des kleinen Gerätes gottgewollt noch vor dem Ende des Ordinariums ihren Dienst. Mein Problem war damit allerdings noch nicht vollständig gelöst, denn der Großinquisitor befahl, das Gerät jetzt endlich zu öffnen um die kleinen Mönche ehrerbietig zu betrachten. Auch hierfür hatte der Allmächtige in weiser Sicht vorgesorgt, denn das Tribunal befand sich im Nebenraum einer großen Kathedrale und plötzlich erklangen vom Dom her die Stundengebete einer Mönchsgemeinschaft. &#8220;Seht Hohes Gericht&#8221;, sagte ich mit dem Beistand des Allmächtigen, &#8220;die Mönche waren nur infolge ihrer Bescheidenheit so klein und singen jetzt ihr Stundengebet in gewohnt gottgegebener Größe, weil ihre Bescheidenheit von der hier anwesenden Runde nicht genügend gewürdigt wurde&#8221;.</p>


	<p>Da erschraken die Inquisitoren &#8211; denn auch sie hatten gelegentlich Anflüge schlechten Gewissens oder vielleicht sogar von Unrechtbewusstsein, was aus der Sicht der modernen Heiligen katholischen Kirche nicht immer in jener Reinheit verstanden würde, wie es in Anbetracht der früheren Zeitumstände der früheren Curie zugebilligt werden müsse (wie sich die Kirche ja auch unlängst zur ungerechtfertigten Verurteilung Galileo Galileis in ähnlichem Sinne in einer Fernsehsendung äußerte).</p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:29:10 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Da tritt der &#214;sterreicher hin vor jeden, denkt sich sein Teil und l&#228;sst die anderen reden &#8211; &#214;sterreich und sein gest&#246;rtes Verh&#228;ltnis zur Weltpolitik.</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/rhomberg/da-tritt-der-oesterreicher-hin-vor-jeden-denkt-sich-sein-teil-und-laesst-die-anderen-reden--oesterreich-und-sein-gestoertes-verhaeltnis-zur-weltpolitik-</link>
      <dc:creator>Alfred Rhomberg</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Der Satz aus König Ottokars Glück und Ende (Grillparzer) war ursprünglich positiver gemeint, heute zweifelt man manchmal daran, ob sich viele ÖsterreicherInnen politisch überhaupt noch etwas denken. Die EU-Verdrossenheit ist gegenüber dem letzten Beitrag der „Igler Reflexe“ v. 3.7.2008 (Österreich ist etwas abhanden gekommen: Realitätssinn) offenbar noch weiter gesunken &#8211; nur ca. 28 % halten die EU inzwischen für positiv, wobei man bei solchen Erhebungen natürlich vorsichtig sein muss, weil doch etwas mehr ÖsterreicherInnen die EU nicht verlassen wollen. Warum sollten sie auch? Wie in früheren Beiträgen bereits erwähnt, hat Österreich von der EU profitiert und wäre ohne EU wirtschaftlich nur schwer überlebensfähig, es sei denn, man würde sich mit einer wesentlich höheren Arbeitslosigkeit und schlechteren Sozialleistungen abfinden. Die Gründe hierfür sollen an dieser Stelle nicht noch einmal wiederholt werden.</p>


	<p>Was sich inzwischen abzeichnet, sind Bestrebungen der EU, auch eine Einbindung teils verfeindeter Länder der Mittelmeerregion zu erreichen – immerhin wären 15 Nicht-EU Länder, darunter Syrien oder Palästina bereit, an einer skizzieren politischen und wirtschaftlichen Mittelmeergemeinschaft mit der EU als Partner teilzunehmen.</p>


	<p>Es gibt ferner eine Reihe von Wirtschaftsräumen, in denen sich ganz unterschiedliche Länder bemühen, im Welthandel bestehen zu können. Außer der EU gibt es bekanntlich die <strong><span class="caps">NAFTA</span></strong> (Nordamerikanische Freihandelszone), <strong><span class="caps">ASEAN</span></strong> (Verband südostasiatischer Nationen mit Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur, 8% der Weltbevölkerung, <span class="caps">BIP 700</span> Milliarden US-Dollar) mit dem Ziel nach der Aufhebung der Handelsschranken bis 2010 auch alle Investitionsschranken aufzuheben und <strong><span class="caps">MERCOSUR</span></strong> (Gemeinsamer Markt Südamerikas mit Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela, einem Binnenmarkt von 260 Millionen Einwohnern und einem <span class="caps">BIP</span> von einer Billion US-Dollar, 2006). Und dann gibt es natürlich die <strong>World Trade Organization (WTO)</strong> mit Sitz in Genf, der zurzeit 152 Mitglieder, u.a. die <span class="caps">USA</span>, Japan, China und die EU-Mitgliedstaaten, aber auch die Länder der zuvor genannten Wirtschaftsräume, angehören.</p>


	<p>Es versteht sich von selbst, dass in den genannten Wirtschaftsräumen nicht alles so funktioniert, wie es geplant ist. Insbesondere wird es auch weiterhin sehr unterschiedliche Interessen innerhalb der <span class="caps">WTO</span> geben, wobei uns hier besonders die unterschiedlichen Sichtweisen zwischen der Europäischen Union und den <span class="caps">USA</span> nicht zuletzt auch auf dem Gebiet der Agrarwirtschaft noch längere Zeit beschäftigen werden. Die <span class="caps">USA</span> verurteilt u.a. sämtliche Stützungen in der Landwirtschaft, während die Europäische Union vor Zugeständnissen bei den Agrarzöllen warnt. Ein Erfolg der EU könnte nur in einem Gesamtpaket erzielt werden, das auch ihre Forderungen bei sensiblen Produkten wie Rindfleisch und Zucker hinsichtlich Herkunft und ökologischer Standards berücksichtigt.</p>


	<p><strong>Wie will eine geschwächte EU (oder gar ein kleines Land wie Österreich) im großen Weltorchester der Wirtschaftsmächte bestehen? Und welchen Einfluss kann z.B. eine geschwächte EU bei der eingangs erwähnten Einbindung der Mittelmeerländer ausüben, wenn Europa selbst zum zerbröckelten Haufen von Eigenbrötlern würde?</strong></p>


	<p>Viele ÖsterreicherInnen sollten also wieder etwas mehr über die Ränder der Fläche ihres Landes von 83.871 km<sup>2</sup> in die Welt hinausblicken und das Ausland nicht nur unter dem Aspekt von all inclusiv Reisen nach Kos, in die Türkei oder in die Karibik betrachten.</p>


	<p>(Alfred Rhomberg)</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Jul 2008 15:08:42 +0200</pubDate>
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