
Weblog von Werner Baumann
Single und Partnersuche, Liebe und Partnerschaft: Die Macht der Liebe und des Verlustes. Teil 3 der Blogserie zum Thema Liebe
Bildquelle: werner baumann bestofsingles.net
Die Macht der Liebe, sie kann unendlich groß sein!
So schön es ist verliebt zu sein und Liebe erfahren zu dürfen, genau der gegenteilige Effekt kann eintreten, wenn man plötzlich in die Situation gerät, die Liebe, die Dich noch vor kurzem so glücklich, stark und erfolgreich gemacht hat, zu verlieren. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Liebe plötzlich und unerwartet zu verlieren, eine große räumliche Trennung, ein Unfall oder mit einer geringen Restwahrscheinlichkeit, wenn ich von „Wahrer Liebe“ spreche, durch eine andere Liebe des Partners oder besser ausgedrückt durch das Gefühl des Partners, in jemand anderen verliebt zu sein.
Das Gefühl, das dabei entstehen kann, ist so nieder-schmetternd und destruktiv. Genauso wie im Zustand des Gefühles der „Wahren Liebe“ verfließen alle anderen Werte, Vorhaben, Probleme und Ängste in ein Nichts. Es gibt nur eines, das Dich beschäftigt und das ist dieser Verlust. Er ist wie ein Schmerz, der Dein Herz durchbohrt und Du möchtest diesen Schmerz aus Dir herausschreien, so laut wie Du nur kannst!
Doch wie kann es sein, dass dieser Schmerz so stark ist? Sollte er nicht kontrollierbar sein? Haben wir nicht schon gehört, dass das, was wir in uns aufnehmen und wie wir dieses empfinden, von unseren Verknüpfungen abhängt, die wir uns im Laufe unseres Lebens angeeignet haben?
Nun, die Macht dieses Schmerzes ist wohl zu groß, als dass jemand wirklich konstruktiv und positiv damit umgehen könnte. Es ist vielleicht auch gar nicht so gut, denn hin und wieder ist es besser, seine Gefühle einfach zuzulassen und auszuleben, es lindert nachher den Schmerz umso mehr. Es würde eine zu große Energie erfordern, bewusst andere Denkstrukturen zu verbinden, um sich gegen diesen Schmerz abschirmen zu können. Die Verdrängung bzw. das Verknüpfen mit anderen Denkstrukturen funktioniert natürlich auch in diesem Fall, kleine Erfolge sind hierbei aber bereits als große Erfolge anzusehen.
Das Beste wird wohl sein – nach dem Ausleben einer intensiven emotionalen Phase – so wenige oder keine Gedanken wie möglich zuzulassen, vor allem keine negativen, um zumindest phasenweise halbwegs entspannt zu sein. Dafür bietet es sich an, sich mit guten Freunden zu treffen, amüsante, fordernde Spiele, Unternehmungen oder Tätigkeiten zu machen, die intensive Konzentration erfordern, um sich bewusst abzulenken und auf „andere Gedanken“ zu kommen, wie im Volksmund so schön gesagt wird.
Bist Du geübt in der Konstruktion Deiner Gedankenwelt und Deiner damit verbundenen Gefühle und Empfindungen, dann kannst Du Dich sogar in dieser im Allgemeinen niederschmetternden Situation phasenweise wirklich schöner Gedanken erfreuen. Als Beispiel kannst Du Dir einfach vor Augen führen, was Du alles nicht erlebt hättest, wenn Du diese eine schöne wahre Liebe nicht empfinden hättest können. Wenn Du diese Frau/diesen Mann nicht getroffen hättest. Wenn Du diese vielleicht zu kurze aber dafür umso schönere Zeit mit ihr/ihm nicht verbringen hättest können? Wenn wir älter sind, werden es nämlich genau diese Ereignisse sein, positive wie negative, die uns mit einem Lächeln zurückdenken lassen werden, auch wenn es damals schier unerträglich geschmerzt haben sollte. Sie werden uns dann den Zustand inneren Friedens und Glückes geben und wir werden froh sein, dies erlebt zu haben.
„Verliebtsein“ und Liebe, schließt das eine das andere aus? Ist das eine die Basis des anderen?
Oder gibt es zwischen „Verliebtsein“, „Wahrer Liebe“ und dem Verlust dieser „Wahren Liebe“ ein Wechselspiel? Ein Wechselspiel zwischen Wissen und nicht Wissen, Sicherheit und Unsicherheit, Suchen und Finden, Glück und Trauer, das das Empfinden von diesen 3 Zuständen überhaupt erst möglich macht? Müssen wir nicht einmal einen Schmerz empfunden haben, um überhaupt das Schöne und Glückliche richtig aufnehmen und schätzen zu lernen?
Ein paar Fragen, die am Schluss dieser kleinen Beitragsserie ein jeder für sich selbst beantworten muss!
Auf jeden Fall gibt es kein neues „Verliebtsein“ und keine neue Liebe ohne nicht vorher eine Liebe verloren zu haben.
Und das Aussehen und die Macht der „Wahren Liebe“ muss schlussendlich ein jeder für sich selbst entdecken!
Alles Liebe für Euch Leser, WernerBestofsingles.net
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