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14.10.2008
Quo vadis Sommer 2007?
Snowboard und Skateboard (13 Beiträge online)
Was das Board vom Bord, das Shredden vom Shredder unterscheidet, sowie andere wissenswerte Kleinigkeiten aus der S***board-Welt!

eZine von Jamee Tyron

Snowboard und Skateboard - Quo vadis Sommer 2007?

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Snowboard und Skateboard - Quo vadis Sommer 2007? - tunesien.info
Bildquelle: tunesien.info

Ferien – Zeit, sich die Frage zu stellen, ob und wohin man die eigene Heimat verlässt!

Sollte man sich für das Verlassen der Heimat entscheiden, bleibt noch die Frage des Reiseziels zu lösen. Möglichkeiten gibt es mittlerweile zuhauf – jedoch nicht alles eignet sich für jeden Geschmack. Abseits der Tourifallen oder mittendrin in der Partyzone, Norden oder Süden, Osten oder Westen…

Versprochen wird immer alles, was von den Versprechen übrig bleibt, merkt man dann erst vor Ort.

Die Party

Für Partyfreaks gibt es diesen Sommer die FAME Party Week, während der im Henry Morgan Village von 20. bis 27. Juli 2007 24/7 der Boardriders Club gefeiert wird. Das Ganze kostet € 631.- und umfasst Party Programm mit DJ Smartin, DJ Disco Dosa, sublime freinds, DJ Fry und Skatepark, Wakeboarden, Kitesurfen, Skimboarden, Windsurfen, uvm… Wichtig zu erwähnen ist sicherlich, dass es sich bei diesem Club um eine Granny- und Kiddy-freie Zone handelt. Man muss sich also nicht ängstigen, die Schwimmbecken voller schreiender, Schwimmflügel-bekleideter Kinder und/oder die Sonnenliegen voller 50plus Establishment, das auf den Club-Animateur wartet, vorzufinden.

Doch wozu wegfahren, wenn man dann erst nur im Club rumhängt. Also was macht man, wenn man die ganze Party im Club satt hat?

Das Land

Mit seinen historischen Wunderwerken und seiner Naturschönheit bietet Tunesien sicherlich auch außerhalb des Clubs Strand, Kultur und Abenteuer. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ließen sich Maler wie Paul Klee und August Macke von der Landschaft, dem Licht und den Bewohnern bezaubern. Interessant zu wissen ist sicherlich, dass der tunesische Urlaubsort Tataouine den Namen für Luke Skywalkers Heimatplaneten lieferte. In Ksar Haddada diente sogar als Kulisse zu “Star Wars”. Wenn man sich hingegen mehr für die landeseigene Kultur interessiert, dann sollte man die Berber im Umland von Tataouine besuchen. Die Berber gehören der nicht-arabischen Bevölkerung des Landes an und fertigen die berühmten Berber-Teppiche sowie “Balgha” (Lederpantoffel). Die jahrhundertealten Kornspeicher, die sog. “Ksar”, in dieser Region dienten früher als Verteidigungszitadellen und Zufluchtsorte für die Bevölkerung. Heute wurden viele in kleine Hotels oder Cafés umgebaut. Vor mehr als 150 Millionen Jahren lebten in Tunesien noch die Saurier. Ihre sterblichen Überreste kann man in einem Museum nahe Chenin besuchen. Im Juli findet auch das Internationale Festival Symphonischer Musik im dreigeschoßigen Amphitheater von el-Djem statt. Das Amphitheater gehört zum UNESCO Welterbe und wird von Historikern als drittgrößtes Amphitehater des Römischen Reiches genannt. Auf jeden Fall sollte man auch Karthago besuchen. Hier kann man nicht nur die Villen der Reichen und Mächtigen bewundern, sondern auch antike Ausgrabungen, das Nationalmusem bzw. die Therme des Antonius Pius aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus, die damals die größte Therme Afrikas war. Den Ruf eines Künstlerzentrums genießt Sidi Bou in der Nähe von Tunis. In Tunis sollte man seine Shoppingtour unbedingt in den Souks (landestypische Märkte) machen, auf denen man Teppiche, Schmuck und Kunsthandwerk erstehen und orientalische Musik, Bauchtanz und Gaumenfreuden genießen kann.

Die Menschenrechte

Bei jeder Reise sollte man sich auch bewusst sein, dass das, was sich dem Reisenden zeigt, nicht immer eitel Wonne ist. Reisen ist daher nicht immer unpolitisch, denn der Tourismus ist in der Regel ein bedeutsamer Wirtschaftszweig und finanziert damit in der Regel die politischen Regime im jeweiligen Urlaubsland.

Seit 1990 die verbotene Partei al-Nahda zerschlagen wurde, werden in Tunesien Menschen willkürlich verhaftet, gefoltert, mißhandelt und nach unfairen Gerichtsverfahren verurteilt. Die Presse- und Meinungsfreiheit wurde durch den amtierenden Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali massiv eingeschränkt. Darunter fällt auch eine strikte Internetzensur und die Beschränkung der Arbeit internationaler Menschenrechtsorganisationen sowie Journalisten. 1997 wurde Tunesien aus dem Weltverband der Zeitungsverleger ausgeschlossen. Begründung: Keine Kritik an der Unterdrückung der Pressefreiheit.

Bei den Verfolgten handelt es sich im wesentlichen um Anhänger der verbotenen islamistischen al-Nahda Partei, der Tunesischen Kommunistischen Arbeiterpartei (PCOT, Vertreterinnen der Vereinigung Demokratischer Frauen, Mitarbeiter der Tunesischen Menschenrechtsliga (LTDH). Am 13. März 2005 verstarb der regimekritische Journalist und Gründer der satirischen Internetzeitschrift TuneZine Zouhair Yahyaoui unter myteriösen Umständen.

Tunesien wurde wegen seiner Menschenrechtsverletzungen 1997 von amnesty international, Reporters sans Frontières,Human Rights Watch, Lawyers Commitee for Human Rights und dem Internationalen Bund für Menschenrechte, 1998 vom Ausschuß gegen Folter der Vereinten Nationen verurteilt.

Die Sprache

Arabisch ist in Tunesien die Amtssprache. Französisch gilt als Bildungs- und Geschäftssprache. Neben Französisch und Arabisch existieren noch berberische Dialekte. Zum Überleben reicht Englisch, in Touristenzentren auch Deutsch und Italienisch.

Das Geld

Die Landeswährung ist der tunesische Dinar. 1 tunesischer Dinar entpricht 1000 Millimes. Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten. Fremdwährung stellt kein Problem dar. Travellerschecks und Kreditkarten oder US Dollar werden in beschränktem Maß angenommen.

Der Strom

In Tunesien findet man 220Volt/50 Hertz Wechselstrom-Stecker.

Die Sicherheit

Das österreichische Außenministerium weist auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung in Tunesien hin, was soviel bedeutet, dass Terrorakte nicht ausgeschlossen werden können. Erhöhte Wachsamkeit bei größeren Menschenansammlungen ist also geboten. Auch muss mit polizeilichen Absperrungen und Kontrollen an wichtigen Straßenkreuzungen gerechnet werden, weshalb es sich empfiehlt, immer eine Kopie des Passes mit sich zu führen. Die Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche sollte sich von selbst verstehen. Unbegleitete Fahrten abseits gesicherter Pisten und Drogenkonsum (auch geringste Mengen) sind aufgrund gravierender Konsequenzen ABSOLUT zu VERMEIDEN.

Die Gesundheit

Im fraglichen Zeitraum der FAME Party Woche sollte man mit großer Hitze rechnen. In der Eingewöhnungsphase sollten daher größere Belastungen des Körpers vermieden werden und ausreichend Flüssigkeit (nicht alkoholisch) zugeführt werden . Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen sollten eingehalten, Rohkost und Leistungswasser vermieden werden. Es empfiehlt sich sicherlich auch gegen Diphterie/Teatanus/Polio, Hepatitis A und B sowie Typhus geimpft zu sein.


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