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    <title>Steirischer Wein</title>
    <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/</link>
    <description>Alles rund um das Thema "Steirischer Wein" und dazu viele allgemeine, hilfreiche Informationen </description>
    <language>en-US</language>
    <ttl>60</ttl>
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      <title>Das war die Jahrgangsverkostung in Wien und Graz!</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/das-war-die-jahrgangsverkostung-in-wien-und-graz</link>
      <dc:creator>Markus Musterle</dc:creator>
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        <![CDATA[<p>Wien:
Nach Graz und Linz lag es nun an den Wiener Weinliebhabern, die ersten Schlucke des steirischen Jahrgangswein 2006 zu verkosten.
Die Marktgemeinschaft Steirischer Wein lud am Mittwoch in die Festräume des Arcotel Wimberger zur Verkostung der neuen Rebensäfte. 68 Weingüter
schlossen sich der Einladung von Marktgemeinschafts-Chefin Gertraud Schummer und ihrem Team an und servierten ihr vielfältiges Weinangebot aus dem grünen Herzen Österreichs.</p>


	<p>Frisch, fruchtig und sonnenverwöhnt ist das erste Urteil des fachkundigen Publikums – also einfach ein besonderer Jahrgang, der ab sofort in den Gläsern der Weingenießer landet. Gerade die regionstypischen Sorten Welschriesling und Schilcher verheißen ein tolles Aromaspiel und eine prägnante, lebendige Charakteristik.</p>


	<p>Die Burgundersorten wie Weißburgunder und Morillon verführen mit feinen, weichen Fruchttönen nach Quitten, Melonen und Nüssen. Auch die ersten Rotweine standen zum Probieren bereit und fanden bereits jetzt regen Anklang beim Fachpublikum.</p>


	<p>Graz: 
Gaumen, Zungen und Nasen der Weinliebhaber waren im Großeinsatz. Wie riecht „der Neue“? Hält der Abgang was das Bouquet verspricht?
Was zeichnet den 2006er-Jahrgang aus?</p>


	<p>Die Profi- und Hobby-Önologen konnten bei der Jahrgangspräsentation am Dienstagabend in der Grazer Stadthalle zwischen den Produkten
von 114 steirischen Weinbauern entsprechende Antworten suchen. Sie fanden – quer durch alle Sorten – einen sehr fruchtigen, aromavollen Jahrgang.
Grundlage dafür waren beinahe optimale Witterungsbedingungen im vergangenen Erntezyklus. Nachdem der Austrieb wie üblich gegen Ende April begann, sorgten sehr kühle Junitemperaturen für den ersten statistischen Ausreißer. Der zweite folgte durch einen extrem heißen Juli – den heißesten seit 1859 (!), wodurch etwaige Entwicklungsrückstände schnell egalisiert waren. Durch die Frühjahrs- und Augustniederschläge lag in den Böden jene Feuchtigkeit, die in Kombination mit mildem Herbstwetter sehr günstige Voraussetzungen für die spätere Reifephase bildeten.</p>


	<p>Quelle: http://www.steirischerwein.at/mgwein/index.php?id=84&#38;tx_mgweinberichte_pi1[uid]=58</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Tue, 24 Apr 2007 14:42:44 +0200</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/das-war-die-jahrgangsverkostung-in-wien-und-graz</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Weingesetz</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/weingesetz</link>
      <dc:creator>Markus Musterle</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Tafelwein</p>


	<p>mind. 10,6° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
darf außer Österreich keine geographische Herkunfts-, keine Sorten- und keine Jahrgangsbezeichnung haben (Ausnahme: Bergwein mit Angabe der Weinbauregion/oder Heuriger mit Jahrgangsangabe); 
mind. 6%Vol. Alkohol; 
mind. 4,5 g/l  Säure</p>


<hr />


	<p>Landwein</p>


	<p>mind. 14° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht;
aus einer einzigen Weinbauregion; 
mind. 4,5 g/l Säure; 
mind. 17g/l zuckerfreier Extrakt; 
mind. 1,3 g/l (Weißwein) oder 1,6 g/l (Rotwein) Asche; 
nur zugelassene Qualitätsweinrebsorte; 
nur mit Regionsbezeichnung- 
muß sensorisch entsprechen; 
Hektarhöchstmenge (9000 kg Weintrauben oder 6750 l Wein)- darf nicht überschritten werden</p>


<hr />


	<p>Qualitätswein</p>


	<p>mind. 15° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
nur aus einem Weinbaugebiet; 
mind. 9%Vol Alkohol; 
mind. 4,5 g/l (Weißwein) oder 4 g/l (Rotwein) Säure; 
mind. 18 g/l zuckerfreier Extrakt; 
mind. 1,4 g/l (Weißwein) oder 1,6 g/l (Rotwein) Asche; 
nur zugelassene Qualitätsweinrebsorte; 
kann aufgebessert werden, max. 4,5 kg/100 l, max. 19° <span class="caps">KMW</span> (Weißwein) oder 20° (Rotwein); 
Hektarhöchstmenge (9000 kg Weintrauben oder 6750 l Wein)- darf nicht überschritten werden; 
Hinweis auf die örtliche Herkunft; 
muß die staatliche Prüfnummer tragen</p>


<hr />


	<p>Kabinett</p>


	<p>muß den Bestimmungen für Qualitätswein entsprechen; 
mind. 17° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
max. 13%Vol. Alkohol; 
max. 9 g/l Restsüße; 
darf nicht aufgebessert werden; 
muß im Inland in Flaschen gefüllt werden</p>


<hr />


	<p>Prädikatswein</p>


	<p>Restsüße nur durch Gärungsunterbrechung; 
mind. 5%Vol. Alkohol; 
das Lesegut muß amtlichen Mostwägern vorgeführt werden; 
weder Most noch als Wein aufgebessert; 
Hektarhöchstmenge nicht überschritten; 
Ernte mit Lesemaschinen verboten (Ausnahme Spätlesen und Eiswein); 
Spätlesen dürfen nicht vor dem 1. März, andere Prädikatsweine nicht vor dem 1.Mai verkauft werden; 
muß im Inland in Flaschen gefüllt werden</p>


<hr />


	<p>Spätlese</p>


	<p>mind. 19° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
vollreifer Zustand bei der Ernte</p>


<hr />


	<p>Auslese</p>


	<p>mind. 21° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
Positivauslese (Aussonderung aller nicht vollreifen, fehlerhaften und kranken Beeren)</p>


<hr />


	<p>Eiswein</p>


	<p>mind. 25° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
Trauben müssen bei Lese und Kelterung gefroren sein</p>


<hr />


	<p>Strohwein</p>


	<p>mind. 25° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
aus Beeren, die mind. drei Monate auf Stroh oder Schilf gelagert oder luftgetrocknet wurden</p>


<hr />


	<p>Beerenauslese</p>


	<p>mind. 25° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
aus überreifen und faulen Beeren</p>


<hr />


	<p>Ausbruch</p>


	<p>mind. 27° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
aus überreifen, edelfaulen und eingetrockneten Beeren 
Mostauslaugung möglich</p>


<hr />


	<p>Trockenbeerenauslese</p>


	<p>mind. 30° <span class="caps">KMW</span> Mostgewicht; 
aus edelfaulen, rosinenartig eingeschrumpften Beeren</p>


<hr />


	<p>Quelle:http://www.weinserver.at/wissen/weingesetz/index.asp</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 08:49:09 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/weingesetz</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Rebsorten in &#214;sterreich</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/rebsorten-in-oesterreich</link>
      <dc:creator>Markus Musterle</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Blauburger</p>


	<p>Eine österreichische Kreuzung (Klosterneuburger Weinbauschule) aus Blauem Portugieser und Blaufränkisch. Die Traube liefert einen dunkelgefärbten Rotwein, der eine längere Reifezeit benötigt.</p>


	<p>Farbe
farbintensives Rot.</p>


	<p>Bukett
weinig, an Beerenfrüchten erinnernd</p>


	<p>Geschmack
vollmundig, samtig und wuchtig, der geschmacklich dem blaufränkisch ähnelt, der aber aufgrund seines höheren Mostgewichtes extrakt und alkoholreicher ist.</p>


<hr />


	<p>Blauer Burgunder-
Blauburgunder , Blauer Spätburgunder, Pinot Noir</p>


	<p>Ein sehr hochwertiger Rotwein, der auf dem Rotweinsektor zu den Spitzenweinen Österreichs zählt. Er hat eine lange Lagerfähigkeit und ist zum Barriqueausbau gut geeignet.</p>


	<p>Farbe
leuchtend rubinrot mit violetten Nuancen; neigt schneller zur Oxydation.</p>


	<p>Bukett
feine fruchtiges Bittermandelbukett.</p>


	<p>Geschmack
Der Wein wird meist trocken ausgebaut, schmeckt rund und hinterläßt auf der Zunge ein deutliches Wärmegefühl. Der Extraktgehaltstoff ist relativ hoch. Zusammen mit einer guten Säurestruktur und einen dezenten Gerbstoffgehalt vermittelt die Sorte einen harmonischen Geschmackseindruck mit einem langen fein-herben Abgang.</p>


<hr />


	<p>Blauer Portugieser</p>


	<p>Im allgemeinen ein süffiger ,anspruchsloser Rotwein, der infolge seines geringen Säuregehaltes recht bekömmlich ist. Bei Ertragsbeschränkung und richtiger Kellerbehandlung kann er zu einem ausgezeichneten und anspruchsvollen Qualitätswein werden, sonst wirkt er oft charakter- und ausdruckslos.</p>


	<p>Farbe
überwiegend hellrot, bei später Ernte auch farbintensiver</p>


	<p>Geschmack
süffig, fruchtig und mild, geringer Alkoholgehalt; schmeckt jung am besten.</p>


<hr />


	<p>Blauer Wildbacher-
Schilcher</p>


	<p>Dieser roséähnliche Wein ist eigentlich eine Spezialität der Weststeiermarkt. Er ist im allgemeinen ein frischer, lebhafter Tisch-und Heurigenwein mit feinsäuerlichen Geschmack. Der Wein wird immer ohne Restsüße vermarktet.</p>


	<p>Farbe
hellrot oder zwiebelfärbig</p>


	<p>Bukett
fruchtiges, einzigartiges Sortenbukett nach Saurampfer oder Brennessel</p>


	<p>Geschmack
fruchtig, frisch-herb, spritzig , mit einer immer kräftigen, manchmal sogar aggressiven Säure</p>


<hr />


	<p>Blaufränkisch</p>


	<p>Der Blaufränkisch gilt heute als der beste und ausdrucksvollste Rotwein des Landes</p>


	<p>Farbe
lichtes bis dunkles Rubinrot mit violettem Schimmer.</p>


	<p>Bukett
feines Fruchtbukett; mit zunehmenden Alter entwickelt der Wein ein dezentes Lagerbukett, das an Brombeeren erinnert.</p>


	<p>Geschmack
frisch, rassig und feinsäuerlich, mit etwas mehr Säuregehalt als sonst bei österreichischen Rotweinen üblich ist; kräftig und dezent gerbstoffhaltig, fruchtig, im Abgang ergibt er ein elegantes Rotweinbild.</p>


<hr />


	<p>Bouvier</p>


	<p>Eine weiße Spezialität Österreichs, die meist erst im höheren Prädikatsstufen (ab Auslese) bei entsprechend hoher Säure gute Qualität liefert.</p>


	<p>Farbe
goldgelb</p>


	<p>Bukett
mehr oder weniger Muskatbukett</p>


	<p>Geschmack
mild, extraktreich, immer mit einem Muskatton versehen und meist eine hohe Restsüße aufweisend. Da er häufig zu wenig Säure hat, wird er jung getrunken.</p>


<hr />


	<p>Cabernet Sauvignon</p>


	<p>Die Sorte gilt als eine der besten und edelsten Rotweine der Welt und ist auch in Österreich als Qualitätsrebe anerkannt. 
Farbe
in der Jugend granatrot, im Alter tief dunkelrot.</p>


	<p>Bukett
charakteristisches, kräftiges Sortenbukett, erinnert an schwarze Johannisbeeren</p>


	<p>Geschmack
nach entsprechender Reifezeit (3-4 Jahre) trocken, rassig, geschmeidig, harmonisch, mit mittleren Alkoholgehalt. Die Lagerfähigkeit ist aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes ausgezeichnet.</p>


<hr />


	<p>Chardonnay-
Morillon</p>


	<p>Der Weißwein ist eine eigenständig Rebe, die qualitätsmäßig über dem Weißen Burgunder liegt. Er ist eleganter und feiner im Geschmack, auch sein Zuckergehalt ist meistens höher. Zu seiner vollen Geschmacksentwicklung braucht der Wein eine gewisse Faß- und Flaschenreife. Unter den österreichischen Weißweinsorten läßt er sich wahrscheinlich am besten in Barriquefässern ausbauen.</p>


	<p>Farbe
Der Farbe schwankt zwischen zart blaßgelb, leicht zitronengelb bis intensiv strohgelb.</p>


	<p>Bukett
Dieser variiert gleichfalls und wird öfters mit halbreifen Äpfeln oder mit reifen Trauben verglichen. Typisch ist aber immer die ausgesprochene Fruchtigkeit in Duft und Aroma.</p>


	<p>Geschmack
Man unterscheidet zwischen zwei klassischen Grundtypen trocken, volle, sehr körperreiche Weine mit kräftiger Säure und teilweise hohen Alkoholgehalt (über 13% Vol) trockene, duftige, stahlige Weißweine mit kräftiger Säure, die jedoch in ihrem gesamten Stil wesentlich leichter (im Alkohol- und Extraktgehalt) sind</p>


<hr />


	<p>Frühroter Veltliner-
Malvasier</p>


	<p>Im allgemeinen ein guter, weißer Tafelwein, der auch in Kabinetts- und Spätlesequalität, selten aber im höheren Prädikatsstufen angeboten wird. 
Farbe
goldgelb</p>


	<p>Bukett
kein ausgeprägtes Sortenbukett</p>


	<p>Geschmack
mild, kräftig und gehaltvoll, extrakt- und alkoholreicher als der Grüne Veltliner, oftmals auch von würzigem Geschmack, wobei er dann an zarte Bittermandeln erinnert.</p>


<hr />


	<p>Furmint</p>


	<p>In guten Weinjahren liefert die Furmint-Traube alkohol- und extraktreiche weiße Ausbruchsweine, erbringt aber bei geringeren Zuckerwerten im Most nicht immer befriedigende Weißweine.</p>


	<p>Farbe
gelbgrün</p>


	<p>Bukett
intensives Lagerbukett</p>


	<p>Geschmack
rassiger, extraktreicher, aromatischer Geschmack mit ausgeprägter Säurenote und hohem Alkoholgehalt.</p>


<hr />


	<p>Goldburger</p>


	<p>Dieser Weißwein ist eine österreichische Kreuzung (der Klosterneuburger Weinbauschule) zwischen Orangetraube und Welschriesling und somit eine österreichische Spezialität. Er hat kein ausgeprägtes Charakteristikum und kann infolge seines guten Zuckerbilldungsvermögens alle Qualitätstufen bis hinauf zur Trockenbeerenauslese erreichen. 
Farbe
helles Goldgelb</p>


	<p>Bukett
fruchtiges, aber ziemlich neutrales Bukett. In höheren Qualitätsstufen nimmt er einen gewissen Überreifecharakter an</p>


	<p>Geschmack
voll, kräftig extraktreich, mit meist genügend Säure, der sich aber neutral verkostet</p>


<hr />


	<p>Grüner Veltliner</p>


	<p>Dieser Weißwein hat die meiste Anbaufläche und wird im Ausland gerne als „österreichisches Nationalgetränk“ bezeichnet. Der Wein hat qualitativ eine große Bandbreite und reicht vom einfachen, preiswerten Heurigen- und Konsumwein bis zu den feinsten und auch haltbarsten Spitzenweinen. 
Farbe
grünlich-gelb, im Alter goldgelb</p>


	<p>Bukett
sehr variierend, meist betont fruchtig</p>


	<p>Geschmack
frisch, spritzig, mit einem guten Säurehintergrund und einem feinwürzigen, leicht pfeffrigen Nachgeschmack Er ist alkoholleicht und schmeckt jung am besten. Ein qualitativ hochwertiger Veltliner erfährt während seiner Flaschenreife eine Geschmacksänderung und bekommt nach 4-5 Jahren einen deutlichen Mandelton.</p>


<hr />


	<p>Jubiläumsrebe</p>


	<p>eine interessante Weißweinsorte, die aus einer Kreuzung (der Klosterneuburger Weinbauschule) zwischen den beiden Rotweinsorten Blauer Portugieser und Blaufränkischem entstanden ist. Die Sorte wird in Österreich erst ab der Güteklasse Prädikatswein als Qualitätswein anerkannt.</p>


	<p>Farbe
goldgelb</p>


	<p>Bukett
Duft und Aroma sind von einer eigentümlichen Fruchtigkeit, wie man sie oftmals in südlichen Erzeugerländern findet. Geschmack Die hochwertigen Prädikatsweine ab Auslese aufwärts sind durchwegs alkoholreich und schmecken mild und süß, wobei der geringe oder auch zur Gänze fehlende Botrytiston (Edelfäule) auffällt. Weine, die in der Qualitätsstufe unter der Auslese liegen, sind vielfach im Geruch und Geschmack unbefriedigend.</p>


<hr />


	<p>Merlot</p>


	<p>eine europäische Edelsorte, die in Österreich auch als Qualitätswein anerkannt ist. Der Rotwein ist ein ansprechender, unkomplizierter Alltagswein, der aber in guten Weinjahren ein beträchtliches Qualitätsniveau erreichen und dann auch einig Jahre reifen kann. Die Sorte wird gerne zum Verschnitt, meist mit Cabernet, herangezogen.</p>


	<p>Farbe
hell-rubinrot</p>


	<p>Bukett
typisch grasiges Bukett</p>


	<p>Geschmack
frisch, süffig, trocken, weich, mit einem leicht bitteren Nachgeschmack. Der Wein hat wenig Säure und weist auch einen niedrigen Alkoholgehalt auf.</p>


<hr />


	<p>Müller-Thurgau-
Riesling x Sylvaner</p>


	<p>Nach dem Grünen Veltliner ist dieser die zweitwichtigste Weißweinsorte in Österreich. Im Gegensatz zu deutschen Müller-Thurgau, die überwiegend milde Weine mit meist nur einem Säuregehalt von 5-6%o sind, soll dieser österreichische Weißwein durch eine entsprechend hohe und frische Säure bestechen und eine intensive Fruchtigkeit in der Nase spüren lassen. Er schmeckt als Jungwein am besten.</p>


	<p>Farbe
hell mit leicht grünlich-gelblichen Farbschimmer. In höheren Qualitätsstufen nimmt der Wein einen Goldton an</p>


	<p>Bukett
Charakteristisch ist der leicht bis stark ausgeprägte Muskatton in Duft und Aroma. Mit zunehmender Qualitätsstufe nimmt das Muskatbukett ab.</p>


	<p>Geschmack
frisch, spritzig, süffig, von feiner Fruchtigkeit und qualitativ mit einer größeren Bandbreite. Für die Qualität ist vielfach die Höhe seines Säuregrades ausschlaggebend. Bei geringen Säuregehalt schmeckt der Weißwein zu mild und ausdruckslos. Sein Alkohol- und Extraktstoffgehalt ist im allgemeinen niedrig.</p>


<hr />


	<p>Muskateller-
Gelber Muskateller, im Volksmund „Grobschmeckerter“</p>


	<p>Für die Qualität dieses Weißweines kommt sehr auf den Jahrgang an. In guten Weinjahren ist er ganz guter Flaschenwein und ähnelt dem Muskat-Ottonel, in kleinen Jahren wird er meist nur als Verschnittwein verwendet. Durch seinen Muskatton hat er einen recht ausgeprägten Eigengeschmack.</p>


	<p>Farbe
grünlich-gelb</p>


	<p>Bukett
ein traubiges, intensives Muskatbukett im Duft und Aroma. In kleinen Weinjahren wirkt er aufdringlich und derb.</p>


	<p>Geschmack
leicht und frisch, nicht allzu hoch im Körper, meist trocken und mit einer fruchtigen Säure versehen und von intensivem, aromatischem Muskatgeschmack</p>


<hr />


	<p>Muskat-Ottonel-
im Volksmund: „Feinschmeckerter“</p>


	<p>Dieser Wein wird gerne zum Abschluß oder als Schlußwein bei Weinverkostungen getrunken. Höhere Prädikatsweine zeigen noch nach Jahren das für diese Sorte typische Muskataroma, ohne dabei vom Altersfirn überdeckt zu werden. Er wird meist mit einem Restzuckergehalt angeboten. 
Farbe
grünlich-gelb, bei höheren Prädikatsweinen goldgelb</p>


	<p>Bukett
intensives, jedoch feines und würziges Muskatbukett, das man auch noch bei ganz trockenen Weine finden kann</p>


	<p>Geschmack
voll, mild und relativ niedrig im Alkoholgehalt- und Extraktstoffgehalt sowie immer mit einem intensiven, feinen Muskatton versehen, der besonders im Abgang spürbar ist.</p>


<hr />


	<p>Neuburger</p>


	<p>Die Weißweinsorte ist eine österreichische Spezialität und dürfte aus einer zufälligen Kreuzung aus Weißem Burgunder mit Sylvaner entstanden sein. Der Neuburger gilt als mittlere Qualitätssorte, kann aber bei guten Jahrgängen sehr an Ausdruckskraft gewinnen, wenn der Wein eine sorgfältige Kellerbehandlung erfährt, nicht süß, sondern trocken ausgebaut wird und zumindest ein- bis zweijährige Flaschenreife hat. 
Farbe
gelb mit leichtem Goldschimmer</p>


	<p>Bukett
geruchsneutral oder ein fein-zartes Nußbukett</p>


	<p>Geschmack</p>


	<p>mild, vollmundig, feinwürzig, mit einem häufig nußartigen Geschmack. Der Säuregehalt ist selten hoch, der Alkoholgehalt liegt im mittleren Bereich. Wein der Wein süß ausgebaut wird, verschwinden weitgehend seine typischen Sortenmerkmale. Auffallend ist sein anhaltender Nachgeschmack.</p>


<hr />


	<p>Orangetraube</p>


	<p>ein in Österreich selten zu findender Weißwein mit mildem, fruchtigem, eigenartigem Geschmack. Die Sorte wird in Österreich nicht als Qualitätsrebe anerkannt.</p>


<hr />


	<p>Riesling-
Rheinriesling</p>


	<p>Ein nobler Weißwein, der höchstes internationales Qualitätsniveau erreichen kann. Für eine gute Rieslingqualität ist unbedingt eine Vollreife der Beeren durch genügend Herbstsonne und durch eine späte Traubenlese notwendig, um den notwendigen Zuckergehalt erreichen zu können. Erst ein entsprechender Zuckergehalt in den Beeren erbringt in Verbindung mit der charakteristischen Säure die wunderbare Harmonie der Riesling -Weine. Ein guter Riesling überrascht immer wieder durch ein unvergleichliches Duftspiel, durch ein nahezu perfektes Gleichgewicht zwischen Säure, Süße, Körper und Eleganz und durch einen würzig-subtilen Abgang. Seinen schönsten Ausdruck findet er in der Qualitätstufe Kabinettwein. 
Farbe
grünlich-gelb; mit zunehmenden Alter und in höheren Qualitätsstufen wechselt die Farbe in einem schimmrigen Goldton über</p>


	<p>Bukett
edles, ausgesprochen traubiges Fruchtbukett, das sich wenigstens zwei Jahre nach der Flaschenfüllung noch stärker ausgeprägt. Bei längerer Flaschenlagerung erhält der Riesling ein ganz charakteristisches Aroma.</p>


	<p>Geschmack
edel, fruchtig, rassig, mit einem mittleren Alkohol- und Extraktgehalt. Wie vielleicht bei keiner anderen Weinsorte wird sein Geschmack durch den Gehalt an Säure und Süße, beeinflußt durch seine Harmonie, Rasse, Frische und Finesse bestimmt. er ist immer stark säurebetont (7-9%o Säure). In schlechten Weinjahren und aus nicht geeigneten Lagen schmeckt der</p>


	<p>Riesling oft unreif, manchmal richtig grasig, wobei dann seine Säure recht unangenehm ausfällt</p>


<hr />


	<p>Roter Veltliner</p>


	<p>Die Qualität dieses Weißweines hängt sehr vom Mengenertrag im Weingarten, von der Jahrgangsgüte und vom geeigneten Standort und Boden ab. Unter guten Bedingungen läßt sich dir Sorte zu einem fruchtigen, fülligen Wein keltern. 
Farbe
grünlich-gelb mit leichten Goldreflexen.</p>


	<p>Bukett
fruchtiger Duft und feinwürziges Aroma</p>


	<p>Geschmack
extraktreich und würzig, mit betonter Säurenote. Mit zunehmenden Alter bekommt er einen leichten Bittermandelgeschmack im Abgang.</p>


<hr />


	<p>Rotgipfler</p>


	<p>ein hervorragender, hochwertiger Weißwein, dessen Name sich von der bronzierten (roten) Spitze seiner Triebe ableitet. er wird zwar auch sortenrein, häufiger aber noch mit dem Zierfandler zum „Spätrot-Rotgipfler“ ausgebaut , wobei es dabei sehr auf das Sortenverhältnis ankommt. In den höheren Qualitätstufen braucht der Wein unbedingt ein bestimmtes Maß an Restsüße. In kleinen Weinjahren dürfte der dem Zierfandler qualitativ überlegen sein. 
Farbe
goldgelb; im Vergleich zum Zierfandler etwas dunkler</p>


	<p>Bukett
frisch, würzig, auffallend ist seine ausgeprägte, immer angenehme Säure, die den extrakt- und meist alkoholreichen Wein ausgesprochen harmonisch macht. Im Vergleich zum Zierfandler ist er geschmacklich etwas härter.</p>


<hr />


	<p>Ruländer-
Grauer Burgunder, Pinot Gris</p>


	<p>Die Rebsorte gehört zur Familie der Burgundergewächse und zählt zu den qualitativ hochwertigen Weißweinen. Allerdings verlangt er immer eine volle Reife der Traube bei der Lese, denn erst mit einem Mostgewicht von 18 Grad <span class="caps">KMW</span> aufwärts gilt der Wein als ansprechend. Höhere Prädikatsstufen gelten bei entsprechendem Säuregehalt als ausgesprochene Spitzenweine. 
Farbe
Der Wein neigt zur Hochfärbigkeit, ist fast immer intensiv gelbgrün gefärbt und mit einem leichten goldenen Schimmer versehen. Reife Weine zeigen eine fast goldgelbe Farbe. Witterungsbedingt heiße Jahrgänge führen oft dazu, daß die Farbe des Ruländers eine rötlichen, kupferartigen Goldton annimmt.</p>


	<p>Bukett
delikates, unaufdringliches Sortenbukett</p>


	<p>Geschmack
Der Ruländer gilt als der extraktreichste Weißwein in Österreich. Er schmeckt infolge des Alkohol- und Extraktgehalts füllig und vollmundig. Angeboten wird er meistens mit einer spürbaren Restsüße.</p>


<hr />


	<p>Sauvignon-
Sauvignon blanc, Muskat Sylvaner</p>


	<p>Dieser Weißwein ist sehr jahrgangslaunisch, weshalb auch sein Bukett- und Geschmacksbild recht uneinheitlich ist. In guten Jahren hat der Wein oft hervorragende Qualität mit gutem Körper und gutem Alkoholgehalt sowie dem sortentypischen, grasigen Duft und Geschmack. In schlechten Jahren bleiben die Weine vielfach ausdruckslos, sind alkohol- und extraktarm und lassen die gesuchte grasige Würze vermissen. 
Farbe
grünlich-gelb, in höheren Prädikatsstufen goldgelb</p>


	<p>Bukett
betont grasig, auch im Alter</p>


	<p>Geschmack
Der Wein ist trocken, rassig mit saftiger Säure, extrakt- und alkoholreich und zeichnet sich durch eine meist grasige Würze aus. Ein Sauvignon sollte am besten jung und frisch getrunken werden.</p>


<hr />


	<p>Scheurebe-
Sämling 88</p>


	<p>Eine nach dem deutschen Züchter Georg Scheu benannte Weißweinsorte. Entscheidend für die Güte dieses Weines ist immer die Lage des Weingartens und die erreichte Vollreife der Trauben. 
Der Züchter, Herr Scheu, hat in seinen Zuchtreihen den 88. Sämling als seine beste Züchtung eingestuft &#8211; daher auch der Name &#8220;Sämling 88&#8221;.</p>


	<p>Farbe
Unreife Weine haben eine grüngelbe, reife Weine eine goldgelbe Farbe</p>


	<p>Bukett
Unreife Weine haben ein ordinäres, aufdringliches , manchmal sogar abstoßendes Bukett, reife Weine besitzen ein eigenartiges, aber feines und kräftiges Bukett.</p>


	<p>Geschmack
Unreife Weine zeigen im Geschmack die gleichen Eigenschaften wie beim Bukett (aufdringlich, ordinär und unharmonisch) mit einer oft stechenden Säure. Bei solchen Weinen spricht man abwertend vom typischen „Sämlington“ Reife Weine haben besonders auf der Prädikatsweinstufe einen harmonischen und rassigen Geschmack und werden häufig mit einer spürbaren Restzucker angeboten.</p>


<hr />


	<p>Silvaner-
Grüner Sylvaner, Roter Sylvaner, Fliegentraube</p>


	<p>Diese ist bei den Tafel- und einfachen Qualitätsweinen grünlich-gelb, in den höheren Qualitätsstufen eher goldgelb.</p>


	<p>Bukett
Als Tafel- und einfacher Qualitätsweinist das Bukett des Silvaner neutral, weshalb er in einer verdeckten Verkostung am Geruch oder Aroma kaum zu erkennen ist. Bei höheren Qualitäten kann man aber ein zartes, sortenspezifisches und meist auch nachhaltiges Bukett sehr wohl feststellen, dass vielleicht an Stachelbeeren erinnern mag. Besonders im Abgang ist ein spezifisches Aroma spürbar, das am besten mit verbrannten Gummi verglichen werden kann.</p>


	<p>Geschmack
Der Silvaner hat in qualitativer Hinsicht eine relativ große Bandbreite, die in geschmacklicher Hinsicht von mild und säurearm bis kräftig, füllig und stoffig reichen kann. Wertvolle Silvaner-Weine sind bloß in guten Lagen und immer mit vollreifen Trauben zu erreichen. Dann aber können durchwegs bemerkenswerte Qualitätsweine gewonnen werden. die deutlich über dem Niveau der üblichen Schankweine liegen.</p>


<hr />


	<p>St. Laurent</p>


	<p>Dieser Rotwein verdankt seinen Namen dem heiligen Laurentius, an dessen Namenstag (10. August) die Traube üblicherweise auszureifen beginnt. Er ist ein sehr guter bis guter Rotwein und gehört auch international zur gehobenen Qualitätsklasse. In Österreich gilt die Rebsorte nach dem Blaufränkisch als zweitbeste Rotweinsorte. 
Farbe
kräftig und dunkelrot</p>


	<p>Bukett
feines, fruchtiges Weichselbukett</p>


	<p>Geschmack
Als Jungwein ist herb und säurereich, weshalb er unbedingt eine gewisse Reifezeit benötigt. Als Altwein schmeckt er samtig-trocken, vollmundig und angenehm gerbstoffhaltig. Er liegt im Alkoholbereich eher höher und hat einen guten Extraktgehalt. Wird er süßlich ausgebaut schmeckt er langweilig und ausdruckslos.</p>


<hr />


	<p>Traminer-
Gewürztraminer</p>


	<p>Dieser Weißwein gehört zur Spitzengruppe der österreichischen Qualitätssorten. Der Unterschied zwischen Traminer und Gewürztraminer liegt ausschließlich im Duft und Aroma begründet, wobei der Gewürztraminer das kräftigere, würzigere und aromatischere Sortenbukett hat. 
Farbe
zwischen grüngelb und goldgelb, jahrgangsbedingt zeigt der Wein auch einen leicht rötlichen Goldschimmer.</p>


	<p>Bukett
Duft und Aroma sind stark ausgeprägt, würzig und aromatisch und erinnern deutlich an Rosenduft. Wird der Traminer aus unreifen Trauben gekeltert, so weisen die Weine eine Art Gerbton wie bei der Lederherstellung auf.</p>


	<p>Geschmack
vollmundig mit einem hohen Extrakt- und Alkoholgehalt (mitunter bei 14% Vol), jedoch meist mit relativ wenig Säure und oftmals deutlicher Restsüße. Die Vollmundigkeit ist beim Gewürztraminer vielleicht noch stärker ausgeprägt. Traminer-Weine haben im allgemeinen ihren Reifehöhpunkt nach 3-6 Jahren und sind gut lagerbar.</p>


<hr />


	<p>Trollinger-
Blauer Trollinger</p>


	<p>Die Rotweinsorte wird in Südtirol „Großvernatsch“ genannt und gilt in Österreich als eine Qualitätsweinrebsorte.</p>


	<p>Farbe
helles oder dunkleres Rot (je nach Jahrgang)</p>


	<p>Bukett
sortentypisch, mit einem leichtem Mandelton</p>


	<p>Geschmack
im allgemeinen leicht, frisch, fruchtig, gerbstoffarm und vielfach auch säurearm.</p>


<hr />


	<p>Weißer Burgunder-
Weißburgunder, Pinot Blanc, Klevner</p>


	<p>Ein hervorragender Weißwein, der mit zunehmenden Alter immer besser wird. Wichtig für die Qualität ist eine notwendige Ertragsbeschränkung und eine entsprechende Traubenreife bei der Lese (mindestens über 17 Grad <span class="caps">KMW</span>). Seine höchste Güte erreicht er von der Spätlese aufwärts.</p>


	<p>Farbe
Diese hängt vom Reifezustand der gekelterten Trauben ab. Bei Qualitäts- und Kabinettweinen zeigt er eine grünlich-gelbe Farbe, bei Spätlesen und Auslesen wird der Farbton zunehmend blasser und strohgelb.</p>


	<p>Bukett
bukettneutral. Bei guter Traubenreife läßt er eine ausgeprägte Fruchtigkeit im Duft und Aroma erkennen.</p>


	<p>Geschmack
Der Wein ist bei entsprechender traubenreife elegant, harmonisch, vollmundig und extraktreich, ohne dabei schwer und füllig zu wirken. Er ist von mittlerem Alkoholgehalt und im Gaumen eher neutral und auffällig. Meist wird er trocken ausgebaut.</p>


<hr />


	<p>Welschriesling</p>


	<p>Der Welschriesling ist ein problemloser Weißwein mit einer großen Qualitätsspanne. Stark vom Jahrgang, Standort und Lagerung abhängig, kann er entweder ein guter, frischer Tafelwein oder aber ein vorzüglicher Qualitätswein sein. Aus schlechten Jahrgängen und Lagen ist er hingegen dünn, zu hoch in der Säure und als qualitativ minderwertig einzustufen. 
Farbe
zartgrün, im alter gelbgrün</p>


	<p>Bukett
frisch, fruchtig und zart feinwürzig</p>


	<p>Geschmack
frisch, mit einer leicht spritzigen Fruchtigkeit und mit einer süffigen, feinwürzigen, reschen (säurebetonten) Geschmacksnoten. Ein guter Welschriesling erinnert infolge seiner ausgesprochenen fruchtigen Art im Geschmack an einen saftigen Apfel. ein Welschriesling aus einem kleinen Jahrgang und aus einer ungünstigen Lage schmeckt jedoch meist dünn und ist außerdem hart und hoch in der Säure. Ein Welschriesling schmeckt jung und frisch am besten.</p>


<hr />


	<p>Zierfandler-
Spätrot</p>


	<p>Die Sorte ist eigentlich eine Spezialität aus der Gegend Gumpoldskirchen, die dazu beigetragen hat, diesen Weinort berühmt zu machen. Der Weißwein zeigt in seinem Geschmacksbild eine außerordentliche Vielseitigkeit, wobei seine Qualitätsstufen vom einfachen Buschenschankwein bis zu den ganz große Gewächsen Österreichs reichen. Er wird gerne mit dem Rotgipfler zum „Spätrot-Rotgipfler“ verschnitten und unter dieser Bezeichnung vermarktet. 
Farbe
goldgelb, im Vergleich zum Rotgipfler etwas heller</p>


	<p>Bukett
ausgeprägtes, sortenspezifisches Fruchtbukett</p>


	<p>Geschmack
extraktreich, würzig, rassig, mit fruchtiger Säure und meist kräftigem Alkoholgehalt. Seine Auslesen bestechen durch eine unglaubliche Geschmacksfülle und Finesse. Gegenüber dem Rotgipfler wirkt er in guten Jahren geschmacklich feiner und eleganter. Die Reifespanne eines Zierfandlers liegt zwischen 2 und 10 Jahren, bei höheren Prädikatstufen auch wesentlich darüber.</p>


<hr />


	<p>Zweigelt-
Rotburger, Zweigeltrebe</p>


	<p>Eine nach ihrem Züchter benannten Kreuzung (der Klosterneuburger Weinbauschule) zwischen St. Laurent und Blaufränkisch. Der Zweigelt ist ein Beaujolais-ähnlicher Rotwein von recht unterschiedlicher Qualität. Für seine Güte ist ausschlaggebend, ob im Weingarten eine Ertragsbeschränkung der äußerst fruchtbaren Rebsorte vorgenommen wurde oder nicht. 
Farbe
kräftige rubinrote Farbe mit leicht violettem Schimmer. Im Alter helles ziegelrot.</p>


	<p>Bukett
fruchtig-würzig, als Massenwein derb.</p>


	<p>Geschmack
voll, kräftig, leicht würzig, extrakt- und gerbstoffreich und mit ansprechender Säure versehen. Als Jungwein schmeckt er rassig, oft herb und hart, als Altwein mild und samtig. Als Massenwein ist er häufig kratzig und herb-sauer im Geschmack.</p>


<hr />


	<p>Quelle: http://www.weinserver.at/wissen/rebsorten/index.asp</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Dec 2006 07:28:23 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/rebsorten-in-oesterreich</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die Schilcher Weinstra&#223;e</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/die-schilcher-weinstrasse</link>
      <dc:creator>Markus Musterle</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Infos für WeinkennerInnen: Weststeiermark</p>


	<p>Schilcherweintraube</p>


	<p>Die Schilcher Weinstraße beginnt in Ligist. Folgt man ihr nach Gundersdorf / St. Stefan, kommt man kurze Zeit später nach Langegg / Greisdorf. 
Dort führt die Route, die mit dem Logo des Schilcherschutzvereines (Weißes Pferd) gekennzeichnet ist, weiter über Marhof nach Stainz, wo man einen Abstecher ins Stainztal mit dem &#8220;Stainzer Flascherzug&#8221; wagen sollte.</p>


	<p>Von Stainz geht der Weg jedenfalls weiter nach Bad Gams und zum Schloss Wildbach.
Die Fahrt setzt man dann in Richtung Deutschlandsberg fort, bis man am Fuße der Burg angelangt ist. Von dort geht die Weinstraße zum Schloss Hollenegg und nach Schwanberg, bevor sie in Eibiswald endet. In der Weststeiermark gibt es eine Vielzahl an Buschenschenken und Weinbaubetrieben, wo man den edlen steirischen Schilcher kosten und kaufen kann.</p>


	<p>Quelle: http://www.steiermark.at/cms/beitrag/10001584/90727/</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Wed, 06 Dec 2006 20:35:43 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/die-schilcher-weinstrasse</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte des Weines</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/geschichte-des-weines</link>
      <dc:creator>Markus Musterle</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Schon lange Zeit, bevor die Menschen die Erde bevölkerten, gab es bereits mehrere Arten der Rebe. Funde von Pflanzenresten reichen bis in die Kreidezeit vor 140 Millionen Jahren zurück. Und in den Gesteinsschichten des Tertiärs &#8211; das war vor gut 80 Millionen Jahren &#8211; fand man Samen unterschiedlicher Rebsorten. Auch die Steinzeitmenschen, die ca. 10000 v. Chr. lebten, haben regelmäßig Trauben gegessen. Traubenkerne in den Abfallhaufen der Höhlen beweisen dies.</p>


	<p>Um 7000 v. Chr. wird erstmals im Niltal in Äqypten aus Trauben ein Presssaft gewonnen und durch Gärung konserviert. Obwohl die alten Ägypter für ihren Bierkonsum bekannt waren, sagte ihnen auch der Rebensaft zu. Einige Abbildungen der Ägypter zeigen sogar, wie Sklaven ihre betrunkenen Herren heimtragen. </p>


	<pre><code>Das älteste Weindorf Österreichs</code></pre>


	<p>Zagersdorf im Burgenland darf sich das älteste Weindorf Österreichs nennen. Es wurden nämlich in einem Grabhügel aus der Hallstattzeit (700 v. Chr.) Traubenkerne der Rebe vitis vinifera gefunden. Man weiss heute, dass die Kelten, die damals noch in der Südsteiermark zuhause waren, wussten, dass Trauben für die Produktion eines wundervollen Elixiers zu gebrauchen waren.</p>


	<p>Das nächste Volk, das sich dem Weinbau zuschrieb waren die Römer aus der Provinz Noricum (Ostalpen). Sie wussten auch schon, dass man nicht nur mit der Zunge sondern auch mit dem Auge genießt, deshalb erzeugten sie wunderschöne Becher, Krüge, Trinkschalen und Flaschen, die man fand und heute in Museen ausstellt. </p>


	<pre><code>Die Römerzeit</code></pre>


	<p>Im 5. Jahrhunderts n. Chr. wurde Noricum aufgegeben. In dieser Zeit geriet der Weinbau fast zum Stillstand. Zur Zeit der Herrschaft Karl des Großen (742-814) war weinbauliches Fundament noch vorhanden. &#8220;Capitulare de villis&#8221; aus der Ostmark (Anleitung für den Rebbau und seine Pflege) half beim Wiederaufbauen. </p>


	<pre><code>Frühe Neuzeit</code></pre>


	<p>Später pflegten bayrische Klöster die Kunst des Weinbaus. Sie setzten Reben in Niederösterreich, früher fand man Reben von Linz, in Salzburg. und in Kärnten sowie in Tirol. Früher wurde Wein auf einigen hunderttausend Hektar angebaut. Einige Winzer achteten damals schon auf Qualität. Gelesen wurde der Wein &#8220;im Gebirge von Donnerskirchen&#8221; (1526) was man anhand der Inschrift auf alten Fassböden entnehmen kann. Nutznießer des Weinbaus war damals der Adel, dem die Weingärten gehörten. Urkundlich kann man die Produktion von Süßwein bis ins Jahr 1852 verfolgen. </p>


	<pre><code>18. Jahrhundert</code></pre>


	<p>Der Niedergang des Weinbaus war im 17. Jahrhundert als das erste Bier entstand und man hohe Abgaben leisten musste aufgrund der Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Der nächste Feind des Weins war die Steuer (&#8220;Ungeld&#8221;). Kaiserin Maria Theresia (1717 -1780) vereinheitlichte später die Besteuerung. Zu ihrer Zeit fand der Wiederaufbau der Weinkultur statt.</p>


	<p>Kaiser Josef II (1784) erlaubte, dass die eigene Fechsung im eigenen Haus verkauft werden konnte. Somit entstand der weltberühmte &#8220;Heurigen&#8221;. </p>


	<pre><code>19. Jahrhundert</code></pre>


	<p>Nun warteten einige Prüfungen auf den Wein, der Kälteeinbruch (1900), Pilzkrankheiten (Oidium, Peronospora) aus Amerika und gegen Ende des Jahrhunderts die weitverbreitete Reblaus. Sehr viele Gebiete wurden verwüstet. Ein Direktor einer Weinbauschule in Klosterneuburg (1860) entdeckte die Methode, mit der man die Reblaus bekämpfen konnte.</p>


	<p>Das letzte Jahrhundert war die Zeit der Weinbauzentren Österreichs es wurden Weinbauschulen in Krems (1874), Retz (1893), Silberberg (1895), Gumpoldskirchen (1898) und Mistelbach (1898) gegründet. Diese Zentren prägten die Qualität und sicherten die Existenz des edlen Tropfen.</p>


	<p>In der Wiederaufbauzeit nach dem 2. Weltkrieg wurden veraltete Strukturen geändert durch den Einfluss der Rationalisierung und der Mechanisierung. Es erfolgte eine Umstellung auf die Form der Hochkultur, die es ermöglichte moderne mechanische Geräte einzusetzen.</p>


	<p>Heute wird der Weinbaues durch das Eingreifen des Gesetzgebers hinsichtlich Weinbereitung und -bezeichnung beeinflusst. Unser hochwertiger Wein ist das Produkt eines sehr exakt kontrollierten Weinbaus.</p>


	<p>Quelle: http://www.weinexperte.com/Geschichte.394.0.html</p>]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Mon, 04 Dec 2006 10:12:43 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/geschichte-des-weines</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die steirischen Weine</title>
      <link>http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/die-steirischen-weine</link>
      <dc:creator>Markus Musterle</dc:creator>
      <content:encoded>
        <![CDATA[<p>Die steirischen Weine
Die Steiermark &#8211; bekannt für den &#8220;Schilcher&#8221; und die hervorragenden Weißweine</p>


<hr />
Schilcher


	<p>Der Schilcher &#8211; oder auch &#8220;Blauer Wildbacher&#8221; genannt &#8211; ist ein besonderer Wein.
Er ist eine weststeirische Spezialität: So dürfen den Namen &#8220;Schilcher&#8221; nur jene Weine tragen, die zu 100% aus der Blauen Wildbacher-Traube gekeltert wurden und in der Steiermark gewachsen sind.
Seine Farbe variiert je nach Lage zwischen hellrot, über zwiebelfarben bis hin zu hell-rubinrot.
Charakteristisch ist sein trockener, fruchtiger Geschmack, der manchmal eine aggressive hohe Säure aufweisen kann.</p>


<hr />
Morillon (Chardonnay)


	<p>Die Farbe schwankt zwischen zartem Blaßgelb, über leicht zitronengelb, bis zu einem intensiven Strohgelb.</p>


<hr />
Sauvignon (Muskat Sylvaner)


	<p>Ein rassiger Wein mit einer grünlich-gelben Farbe, in höheren Prädikatsstufen sogar goldgelb. Der Geschmack ist trocken und frisch, extrakt- und alkoholreich mit einer betont grasigen Würze.</p>


<hr />


	<p>Weißburgunder (Pinot Blanc)</p>


	<p>Dieser Wein hat eine grünlichere Färbung als der Ruländer bei gleichem Mostgewicht. Er ist leicht im Geschmack und macht einen süffigen Gesamteindruck mit höherer Fruchtsäure und weniger Extrakt- und Alkoholgehalt.</p>


<hr />


	<p>Zweigelt (Rotburger)</p>


	<p>In der Steiermark wird aber auch Rotwein angebaut, wie zB der Zweigelt.
Dieser Wein hat eine kräftige, rubinrote Farbe, die manchmal ins Violette wechselt. Ein guter Zweigelt ist ein voller, käftiger und würziger Rotwein, mit einer ansprechenden Säure versehen und reich an Körper- und Gerbstoff.</p>


<hr />
Quelle: http://www.graz.net/food/wein.html]]>
      </content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Nov 2006 14:13:43 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">http://www.startblatt.net/blogs/steirischer-wein/die-steirischen-weine</guid>
    </item>
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