Zettel - Kluge Köpfe flüchten aus Österreich!
Bildquelle: Karl Baumann - die Beschränkungen des Bürgertums
Mit dieser Titel-Story brüstet sich heute eine der größten Tageszeitungen Österreichs.
Die erste Reaktion war: „Naja, bei der Presse-Landschaft, kein Wunder.“
Die Reaktion nach Überfliegen (aufgrund der geringen inhaltlichen Dichte vollkommen ausreichend) des entsprechenden Artikel: „Schade, dass die (…) jetzt schon so offensichtlich Schleichwerbung für höchst dubiose politische Aktivitäten, wie die der Technologie-Installation in Gugging (Niederösterreich) ISTA, machen.“
Das Besondere an jener Organisation, wie sie jetzt in Gugging mit viel Geld, das in all den letzten Jahren den Universitäten abgenommen wurde, von der Politik und der österreichischen Industrie installiert wird, ist:
Sie haben Ihr Institut (ISTA) SELBST zur „Elite-Universität“ ernannt!
In fast jeden anderen Staat dieser Erde WIRD man zu einer solchen, NACHDEM man sich über mehrere Jahre durch ausgezeichnete und exzellente Arbeit hervorgetan hat.
Das, so einfach ist es manchmal, ist eben der kleine, feine aber wesentliche Unterschied zwischen Österreich und dem Rest der Welt.
Die notwendigen Konsequenzen daraus sind keine derart peinlichen Initiativen, wie einer www.brainpower-austria.at Webseite, wo über komplizierte Verfahren lächerliche Geldbeträge vergeben werden, sonder ENDLICH die restlose Abschaffung des antiquierten Ständestaates in Österreich.
Was ist dazu notwendig:- - sofortige Aufhebung der obligatorischen Mitgliedschaft zu irgendwelchen Vereinen, wie die der Wirtschaftskammern Österreichs.
- - sofortiger und restloser Rückzug der Politik aus wissenschaftlichen Institutionen.
- - sofortige Aufhebung von jeglicher Form der Männerbünde aufgrund derer ungustiösen Antiquiertheit, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Selbstherrlichkeit.
Nachdem jedoch alles und jeder, der in Österreich etwas geworden ist, in irgendeiner Form mit den oben genannten drei Punkten „verbandelt“ ist, ist in den nächsten hundert Jahren nicht mit einer Änderung zu rechnen.
Also bleibt der altbewährte Ratschlag an die zum Glück in großer Zahl vorhandenen jungen, interessierten und talentierten Menschen in Österreich:
„Wenn Du wirklich etwas werden willst, dann geh’ ins Ausland!“
(Zitat unbekannt – Volksweisheit)





